Simone Anstätt
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„Das Beste am Mensch ist sein Hund!“

Das ist vielleicht auch der Grund warum ich mich dem Tierschutz, explizit der Betreuung von Pflegehunden aus dem Tierschutz widme. Das Leben eines jeden Menschen wird durch eine Hund an seiner Seite reicher. In einer Welt die immer mehr zu verrohen droht ist die bedingungslose Liebe, das Vertrauen und die Aufmerksamkeit, die ein Hund seinem Menschen schenkt und die Empathie, die das Zusammenleben mit einem Vierbeiner auch schon bei Kindern fördert, für den sozialen Umgang miteinander und die „Herzensbildung“ wichtiger als alles andere.

Ich bin glücklicher Weise auf dem Land aufgewachsen und habe schon früh alle möglichen Haustiere kennen und lieben gelernt. Meine besondere Liebe galt schon immer den Hunden und Pferden. Obwohl ich als Kind nur Kleintiere besitzen durfte träumte ich immer von einem eigenen Hund. Diesen Wunsch konnte ich mir dann vor vier Jahren das erste Mal mit meiner Boston Terrier Hündin Havanna erfüllen. Gerade ein Jahr später kam ich unverhofft zu meinem zweiten Hund, dem Australian  Shepherd -  Pointer – Bracke - Mix Rüden Campino. Er blieb, nachdem ich einen Wurf mutterloser Welpen bei mir aufgenommen und groß gezogen hatte, deren Besitzer sich nicht um sie kümmern konnten. Schon da wuchs in mir der Gedanke, aktiv im Tierschutz zu arbeiten.

Nachdem ich aus der Großstadt wieder in mein Heimatdorf gezogen war ergab sich 2010 für mich die Möglichkeit mich für den Tierschutz zu engagieren. Ich informierte mich gründlich im Internet und fand unter den vielen Vereinen „respekTiere“, auf den ich schon durch die Sendung im WDR „Tiere suchen ein Zuhause“ aufmerksam geworden war. Mir gefiel Organisation und Arbeitsweise des Vereins und so wurde ich Pflegestelle für respekTiere e.V. und am 24.12.2010 zog mein erster Pflegehund bei mir ein.

Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Tierschutz, bin Mitglied im „Deutschen Tierschutzbund“ und versuche selbst schon länger meine kleine Beitrag zu dem Thema zu leisten, indem ich Kosmetikprodukte kaufe die nachweislich tierversuchsfrei sind und Nahrungsmittel, die aus artgerechter Haltung stammen.

Es macht mich täglich traurig und betroffen, wenn ich erfahre, was Menschen Tieren antun, aus Profitgier, Gleichgültigkeit, Egoismus, Sadismus etc.. Die Grausamkeit mit der sich Menschen an Tieren vergreifen macht mich fassungslos und wütend. Zum Glück gibt es neben diesen verachtungswürdigen, feigen Subjekten, die wehrlose Tieren quälen auch noch gute Menschen, die sich für Tiere, Tier- und Artenschutz einsetzen und daran mitarbeiten unsere Welt ein wenig besser zu machen. Mein Dank gilt hier auch all jenen Menschen, die sich bei der Wahl ihres neuen Haustieres an den Tierschutz wenden und bereit sind einem herrenlosen Tier eine neue Heimat zu geben und ein besseres Leben zu ermöglichen.

Und so wurde dieser Spruch zu meinem Motto:

„Ich kann nicht jeden Hund dieser Welt retten,
 aber ich kann die ganze Welt eines Hundes retten.“