Christa Martin
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Mein Mann und ich reisen gerne und viel, auch in südliche Länder. Schon immer hat mich das unermessliche Tierelend belastet und betroffen gemacht. Ich habe mich mit verantwortlich gefühlt, denn der Tourismus verstärkt ja bekanntlich das Problem der Population von Katzen und Hunden. Deshalb habe ich schon mehrere Vereine unterstützt, konnte mich aber mit keinem richtig identifizieren.

Nach unserem Sardinien-Urlaub und nach dem Tod unserer Katze Pinky landete dann ein Flyer von respekTiere in unserem Briefkasten. Jetzt war mir klar, warum am Capo Testa die Katzen gepflegter und gesünder aussahen als überall sonst auf der Insel. Der sichtbare Erfolg von respekTiere auf Sardinien, aber auch die Projekte in Deutschland haben mich auf Anhieb beeindruckt und überzeugt. Ich wollte diesen Verein nicht nur als zahlendes Mitglied unterstützen. Ich wurde Pflegestelle. Doch schon das zweite Katzenpärchen (Nicki und Momo) blieben als nicht vermittelbar bei uns. Das war das Aus als Pflegestelle. Auf Grund meiner eigenen Erfahrungen entschloss ich mich, die Pflegestellen in München zu betreuen. Während dieser Zeit lernte ich nicht nur Stefanie Jungnickel und Claudia Hannig kennen, die beide hervorragende Vermittlungsarbeit leisten, sondern ich erfuhr auch viel über die allgemeine Vereinsarbeit und die Anstrengungen, die nötig sind, um Geld- und Futtermittel zu beschaffen. Durch die Neustrukturierung von respekTiere bekam ich jetzt die Möglichkeit, mit dem Ressort Sponsoring den Verein auf diesem Gebiet zu unterstützen, das ist eine spannende und interessante Arbeit. Nebenbei gibt es natürlich noch unendlich viele kleine und größere Aufgaben, die aber alle nur ein Ziel und einen Sinn haben: die Not derer zu lindern, die sich nicht selbst helfen können, die auf unsere Hilfe, unsere Liebe, unseren Respekt angewiesen sind.

Mein Motto:
Wir Menschen haben nicht nur die Umweltbedingungen geschaffen, in denen sich die Tiere zurechtfinden müssen. Wir haben Tiere domestiziert, Wildtiere zu Haustieren gemacht. Wir sind verantwortlich für diese Tiere und mehrfach in der Pflicht, denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können.