Enuk (06.01.2014)

Für unseren kleinen Enuk hat das Jahr mit einem neuem Zuhause begonnen. Ab sofort darf der kleine Mann als so eine Art „Therapiehund“ für den 6-jährigen Enkel seiner Pflegefamilie da sein. Der kleine Enuk ist ein Naturtalent und bringt alles mit, um dem kleinen Menschenwesen auf dem Weg ins Leben zu helfen. Wir freuen uns, dass Enuk so eine tolle Aufgabe bekommen hat und wünschen ihm und seiner Familie alles Liebe.

Und hier noch ein paar Worte von Enuk selber:

Hallo, hier ist Noukie (ehemals Enuk). Ich habe nun auch mein neues Zuhause gefunden und möchte euch davon erzählen.
 
In der Zeit, in der ich bei meiner Pflegemama auf ein Zuhause gewartet habe, lernte ich meine jetzige Familie kennen. Die Familie war gar nicht auf einen neuen Hund eingestellt aber schon nach kurzer Zeit konnte ich ihr Herz erobern und nach langer Überlegung haben sie sich entschieden, mir mein neues Zuhause zu geben.

Meine Familie sind Herrchen, Frauchen, zwei kleine Herrchen, die alte Oma Amy (Hund) und die fauchende Tigerin Elli.
 
Da meine Pflegeeltern in Urlaub waren, bin ich seit ca. 2 Wochen bei meiner Familie. Am Anfang war es noch recht viel für mich. Neue Umgebung, laute und oft hektische kleine Herrchen, eine zickende Elli und Amy.

Aber schnell gewöhnte ich mich ein. Ich bin immer ganz nah bei Herrchen und Frauchen und sauge jede „Lektion“ in mich auf wie ein Schwamm. Schließlich möchte ich es allen recht machen und keinen Streit bekommen. Am liebsten kuschel ich abends mit Herrchen auf der Couch. Das ist immer so gemütlich.

Ich gehe schon super an der Leine, so gut dass selbst meine zwei kleinen Herrchen mich an die Leine nehmen dürfen (sofern Frauchen daneben geht). Auch setze ich schon einige Alltagskommandos um und Frauchen hat das Gefühl, dass ich schon viel älter und reifer bin und viel länger da wäre. Es macht ihr richtig Spaß, mit mir zu arbeiten und mich überall mit hin zu nehmen.

Ich werde mein Bestes geben dass dies auch so bleibt, damit ich immer bei meinen Leuten dabei sein darf, so wie heute, wo ich zuerst mein kleinstes Herrchen zum Kindergarten gebracht habe (haben meine Leute mir vielleicht Angst gemacht mit so komischen kleinen Fahrzeugen mit Rollen und dann sind die oft so nah an mich ran, dass ich mich bei Frauchen hinter den Beinen versteckt habe, aber die haben gut aufgepasst, da hatte ich schnell keine Angst mehr). Am Kindergarten habe ich natürlich brav vor der Türe gewartet,  obwohl ich ziemlich unsicher war was jetzt los ist. Dann bin ich mit dem anderen kleinen Herrchen und Frauchen bei Frauchens Freundin frühstücken gewesen. Die hat auch so ein kleines Menschending was gerade erst laufen kann, doch für mich ist das kein Problem, ich habe das gut gemeistert und dafür auch Schinkenwurst vom kleinen Menschending bekommen bevor Frauchen was sagen konnte.


Nachmittags haben wir dann noch das kleinste Herrchen vom Kindergarten abgeholt und das andere kleine Herrchen zu seiner Therapie gebracht, ihn wieder abgeholt und sind dann endlich nach Hause gegangen. Mensch war der Tag anstrengend und aufregend aber es hat Spaß gemacht.

Ich freue mich auf die weiteren Tage mit meiner Familie und wünsche meinen vierbeinigen Freunden genauso ein Happy End!!