Cheyenne

Cheyenne hört jetzt auf den schönen Namen Jule. Lesen Sie hier einen Bericht ihrer Familie:

Die Kleine hat sich mehr als prächtig entwickelt. Wir waren ja auf der Suche nach einem "ruhigen" Anfängerhund.


"Dann nehmt die kleine schwarze", hat man uns gesagt. "Das ist die ruhigste aus dem Wurf". Na, dann wollen wir nicht wissen, wie die anderen aus dem Wurf drauf sind.


Jule hat sich zu einem absoluten Energiebündel entwickelt. Oft haben wir den Satz gehört: "Puh! Da haben sie aber `ne wilde Hummel".


Sie ist wirklich eine wilde Hummel. Wenn sie andere Hunde sieht, gibt's kein Halten mehr: Frei nach dem Motto "Da will ich hin", gibt sie dann Vollgas.


Wir haben schon einiges an Nerven verbraucht und schon mehrereTrainer "verschlissen". Mittlerweile macht sich Julchen aber immer besser. Zuhause ist sie sowieso das absolute Traumhundchen und draußen können wir die Energie auch schon ganz gut bündeln. Jogger, Radfahrer etc. sind alle kein Problem. Aber für so'n lecker Häschen oder wie gesagt ein anderes Hundchen, lässt sie uns dann doch immer mal wieder im Regen stehn.


Aber wir bleiben am Ball.


Es ist auf jeden Fall immer wieder schön zu sehen, mit welcher Lebensfreude sie durch ihr Hundeleben "galoppiert".


Wir können uns ein Leben ohne Julchen gar nicht mehr vorstellen.


Auch wenn die Welpenzeit teilweise der reinste Horror war (da sind auch Tränen geflossen), und unser Leben sich um 180 Grad gedreht hat, sind wir froh, die Kleine zu uns genommen zu haben.


Es ist das pure Glück, wenn sie uns mit den treuen braunen Augen anguckt oder sehnsuchtsvoll schon am Gartentor wartet, dass Herrchen endlich von der Arbeit nach Hause kommt.


Sie ist uns wirklich eine tolle Begleiterin geworden.

Kleine Anektdote:


Letztes Jahr waren wir mit Jule das erste mal in Urlaub. Wir fahren gerne auf eine einsame Almhütte in Kärnten. In 2000 m Höhe gibt es nur die eine Hütte. Keinen Strom und nix weiter. Wir waren also nur zu dritt.

Am heiligen Abend haben wir dann gescherzt, dass bestimmt dann, wenn wir die Lichter am Tannenbaum anzünden, dass Christkind vor der Hütte steht. Und dann passierte tatsächlich was Ungewöhnliches. Das war schon irgendwie gespenstig. In dem Moment, wo wir die Kerzen angezündet haben und so ganz still vor dem Baum saßen, der Wind um die Hütte pfiff und das Holz im Kamin knistere passierte es: Jule sprang zur Hüttentür und hörte gar nicht mehr auf zu bellen. Kläffte immer wieder die Türe an! Konnte sich gar nicht beruhigen. Das Christkind hat sich dann wohl so erschrocken, dass es zurück ins Tal geflogen ist. Als wir nämlich draußen (mit leicht zittriger Stimmung) nachgesehen haben, war da nichts mehr. Nur Stille und Nacht. Ein echt "heiliger" Augenblick. Schöner kann es Weihnachten nicht sein!