Tama (20.11.2007)
Tama darf bei ihrer Pflegefamilie bleiben!
Die erst neun Monate alte Hündin musste aufgrund einer schlimmen HD Diagnose am 13.11. einer schweren Operation unterzogen werden, in der Uniklinik München bekam sie eine künstliche Hüfte, die einzige Chance, Tama eine schmerzfreie und hoffentlich auch komplikationslose Zukunft zu ermöglichen.
Die Entscheidung zur künstlichen Hüfte war wahrscheinlich die richtige, denn die neuen Röntgenaufnahmen zeigten schon Artrosebildung im Gelenkkopf. Die Diagnose für ihr linkes Bein ist etwas positiver aber auch hier schließen die Ärzte nicht aus, dass sie im Laufe der Jahre eine zweite künstliche Hüfte braucht, zumal auch hier die Pfanne zu flach ist, den Femurkopf stabil zu überdecken.
Die nächsten sechs Wochen werden für Tama die wichtigsten Wochen ihres Lebens sein. Nimmt ihr Körper die Protese an und hält sie sich ruhig genug, damit das Implantat perfekt mit dem Knochen verwachsen kann, so hat sie das schlimmste überstanden. Sollte in diesen sechs Wochen aus Unachtsamkeit der Pflegefamilie eine unkontrollierte Bewegung stattfinden, so kann es für die Hündin bedeuten, dass sie ihr Leben lang gehbehindert bleiben wird. Die Pflegefamilie ist sich ihrer Verantwortung bewusst und hält Tama sogar im Haus an der Leine, um zu verhindern, dass sie auf ihr geliebtes Sofa springt. Viermal am Tag darf sie für 10Minuten laufen, ansonsten muss sie gut gepolstert liegen.
Diese Verantwortung und Belastung hat Mensch und Hund so zusammengeschweißt, dass in diesen Tagen die Entscheidung gefallen ist, dass Tama für immer bei ihrer Pflegefamilie bleiben darf. Als Herdenschutzhundmischling findet sie auf dem ländlichen Hof alle Aufgaben, die sie braucht, um ihr Wesen ausleben zu können und wird dort unabhängig vom weiteren Verlauf ihrer Genesung die Fürsorge und Liebe erhalten, die sie braucht.
Die Pflegeeltern schultern die Verantwortung und die Pflege, bitte helfen Sie uns als SOS Paten, die hohen Operations- und Folgekosten mit zutragen.
Herzlichen Dank.