Newsarchiv
22.10.12 16 Schicksale und ein besonderes Video als Hilfsaufruf!

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Sehen Sie hier das erste Video der Welpen!

Irgendwo in den Bergen von Tempio liegt nun eine Hündin, die an Mastitis (Milchstau) leidet und schlimme Schmerzen ertragen muss. Man hat ihr alle Welpen weggenommen, im Alter von nur wenigen Wochen. Während die Mutter körperlich und seelisch leidet, wurde das Schicksal ihrer 16 Welpen dem Zufall überlassen. In einer Kiste waren sie im Niemandsland abgestellt und wurden durch einen glücklichen Umstand gefunden. Ansonsten wären sie dem sicheren Hunger- und Kältetod ausgesetzt gewesen. Im Alter von gerade einmal einem Monat kann kein Welpe die nächtlichen Temperaturen in den Bergregionen überstehen, ohne dabei krank zu werden und letztlich zu sterben. Was hatten unsere Kollegen von arca sarda also für eine Wahl, als sie um Hilfe gebeten wurden...! Wir sind offiziell nicht zuständig für diese Region aber was bedeutet das Wort Zuständigkeit, wenn es um Leben und Tod geht und um das Schicksal von 16 unschuldigen Welpen? Unser Rifugio von arca sarda, wo kein einziger Pfleger angestellt werden kann, kommt mit der Pflege dieser Welpen an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Es gibt keinerlei finanzielle Hilfen von der Gemeinde und jeder Cent für die Behandlung und Pflege, jedes Krümelchen Trockenfutter, muss von respekTiere gestellt werden. Bitte helfen Sie, dass die Verantwortung, die wir hier übernommen haben, uns nicht überfordert.

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18.10.12 Piccolino - wer schenkt Dir Tage des Glücks?

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Hier gelangen Sie zum aktuellen Spendenstand.

Wir haben ein tolles Angebot von der Pension bekommen uns mit den Kosten in der Pension entgegenzukommen. Ab dem 20.10. zahlen wir pro Tag inkl. Steuer nur noch 15 Euro! Bis dahin waren es 21,18 Euro. Dafür ein herzliches Dankeschön und wir hoffen, dass dies die Spender ermutigt Piccolino einen weiteren Umzug bis zur Endvermittlung zu ersparen und ihn finanziell zu unterstützen und ihm die Sicherheit und Geborgenheit zu kommen zu lassen, die er dort gefunden hat!

Hier gelangen Sie auf Piccolinos SOS Seite mit seiner vollständigen Geschichte.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Piccolino" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

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NEUE BILDER: Der schönste Tag im Jahr von respekTiere!

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Während mittlerweile Wochen vergangen sind, haben wir viele Bilder erhalten und diese bearbeitet und formatiert. Damit all diejenigen die nicht dabei waren einen Einblick erhalten, haben wir zu den Bildern einen Bericht gestellt. Das 8. Sommerfest und die große Feier zum 10 Jahrestag von respekTiere wird uns allen in guter Erinnerung bleiben. Es war ein Tag voller Zuspruch, Motivation und Dankbarkeit. Lesen Sie und vor allen Dingen sehen Sie, wie der große Jahrestag von respekTiere gefeiert wurde.

 
16.10.2012 Ende gut, alles gut!

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Die einheimische Tierschützerin Linda hat es nicht übers Herz gebracht, den Kater nach wochenlanger Pflege zurück in die mittlerweile gottverlassene Siedlung in San Teodoro zu bringen. Vielmehr hat sie beschlossen, ihn in einer kleinen Katzenkolonie neben ihrem Privathaus anzusiedeln, sodass sie ihn immer im Auge haben kann und bestmöglich versorgen. Zeitgleich mit diesen Fotos kam auch die Abrechnung der Tierklinik in Olbia, die für die Behandlung des tapferen Katers nun über 200Euro in Rechnung stellt. Ein Tier zu retten ist wunderbar. Unter dem Gesichtspunkt der Kosten und Mühen wird so eine Selbstverständlichkeit aber schnell zum Luxus…

 
16.10.12 Giovanna wurde adoptiert! respekTiere feiert mit!

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Wie lange haben wir Giovannas Geschichte verfolgt. Auch die Vermittlung wollten wir unterstützen, aber der gesundheitliche Zustand ließ nur schlecht eine Ausreise per Flug zu und Giovanna brauchte auch ein ganz spezielles Zuhause. Dieses Zuhause habe wir bisher nie finden können. Jetzt sind wir umso glücklicher, dass Giovanna in ihrem Land Italien bleiben darf und ein Zuhause gefunden hat. Mach's gut coole Socke - respekTiere wünscht Giovanna ein glückliches, langes Leben!

 
09.10.12 respekTiere Videoportal jetzt immer in der Vermittlungsrubrik zu finden!

Um Ihnen von unserer Tierschutzarbeit und von unseren tierischen Schützlingen einen besseren Eindruck zu vermitteln, haben wir begonnen ein Videoportal mit Kurzfilmen zu erstellen.  Ab sofort können Sie hier bewegte Bilder einiger unserer Hunde, die sich in Sardinien bzw. auf Pflegestellen in Deutschland befinden, ansehen. Die Anzahl der Videos ist momentan noch recht klein - wird aber zukünftig deutlich anwachsen. Schauen Sie doch einfach mal bei http://vimeo.com/respektiere/videos vorbei. Wir haben das Videoportal verknüpft unter der Rubrik Tiervermittlung mit dem Namen "Vermittlungsvideos". Zudem findet man natürlich das passende Video auf der Vermittlungsseite des entsprechenden Tieres. Wir alle sind zuversichtlich, dass dieses neue Tool unseren Tieren hilft eine passende Familie zu finden!

 
08.10.12 - Bianchina - wie hat Du dem Leben getrotzt!

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Noch vor kurzer Zeit durften wir hören wie gut es Dir geht. Das Du allen Prognosen trotzt und Dich so wohl fühlst. Und dann ging alles so schnell. Du bautest ab, wolltest nicht mehr und die Pflegestelle hat Dir den letzten Wunsch erfüllt und hat Dich ziehen lassen. Wir lassen Dich gerne ziehen, denn wir wissen, dass Du geliebt wurdest und das nicht nur von Deiner Pflegestelle, sondern eben auch von zahlreichen Paten, die Dich unterstützt haben. Sie haben sich gefreut, dass es Dir so lange gut ging und haben Dich lange begleitet. Jetzt sind wir alle ergriffen und doch glücklich, dass wir Dir helfen konnten, kleine hübsche Katzendame. Lesen Sie hier den Abschied und die letzten Worte der Pflegestelle.

 
09.10.12 Kittenflut in einem Rifugio mit über 600 Hunden!

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Wir möchten diesen Aufruf noch einmal starten. Die ersten Futterspenden sind im Tierheim auf Sardinien angekommen und das Team dort bedankt sich sehr herzlich. Trotzdem ist die Not immer noch sehr groß, so dass wir auf weitere Futterspenden hoffen! Bitte schicken Sie Ihre Rechnung an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können . Das örtliche Tierheim kann keine Spendenquittungen erstellen, daher ist es wichtig, dass Sie uns Ihre Rechnung zukommen lassen!

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04.10.12 - Der Schrei nach Hilfe – Touristenmeldungen und ihre Folgen!

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Wer kennt das nicht? Man ist im Ausland, kennt weder Sprache noch Gesetze und sieht sich konfrontiert mit einem kranken oder verletzten Tier, mit vermutlich herrenlosen Tieren oder eingesperrten Tieren unter furchtbaren Umständen. Während wir in Deutschland glücklicherweise ganz andere Maßstäbe für die Tierhaltung haben, vergessen wir in solchen Schreckmomenten oft, dass das, was wir da sehen nichts anderes als die Normalität ist. Lesen Sie hier weiter...

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Pensionskosten" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
01.10.12 Lucia - bevor Du gegangen bist, hast Du Deinem Frauchen gezeigt wie dankbar Du bist!

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Wie kann ein Ende so traurig und doch so schön sein? Lucia hat es geschafft...

Lucia durfte im August 2011 unser Partnertierheim, die LIDA Olbia, auf Sardinien verlassen. Sie entkam den Gittern, der Einöde und der Anonymität. Doch auch bei Lucia mussten wir uns im Vorfeld die Frage beantworten, ob sie ein Leben in Deutschland führen könnte? Es gibt unter den fast 700 Hunden Hunde, die es charakterlich nicht mehr schaffen würden ein Leben in Deutschland als Familienmitglied zu führen. Zu ängstlich, nicht sozialisiert und fähig ein liebevolles Zuhause anzunehmen. Lucia war durchaus eine Kandidatin, von der wir wußten, dass es nicht unbedingt eine Verbesserung für sie geben würde, da sie extrem zurückhaltend, ja fast Menschenscheu war. Doch ihre Situation war eine andere, sie war totkrank. Die Leishmaniose hatte die Hündin schon förmlich zerfressen. Dort konnte man sie nicht pflegen, wie sie es brauchte. Als wir die Person fanden, der wir Lucia anvertrauen würden, versuchten wir alles für das alte Mädchen. Auch wenn dort der Verlust von einem geliebten Familienmitglied, Hündin Polly, noch so frisch war, gab sich das Frauchen einen Ruck und sagte zu. Das folgende Jahr war durchwachsen, doch durfe Lucia immer die Hündin sein, die sie sein wollte, ohne Ansprüche, ohne Leistungsdruck oder hohe Erwartungen.

Als es nun die letzten Wochen gesundheitlich immer schlechter ging, zeigte Lucia was sie wollte. Sie öffnete sich ihrem Frauchen komplett, sprang aufs Bett, kuschelte sich an sie und wedelte. Obwohl es das erste Anzeichen von Abschied war, war es auf der anderen Seite auch ein Zeichen von unendlicher Liebe und Dankbarkeit. Für Lucias Frauchen, Judith, die größte Ehre, die sie erhalten konnte von ihrer Hündin. Am 29.09. hat sie nun den letzten Schritt mit Lucia gemacht und ihr das Leid genommen.

Wir sind dankbar um die Menschen, die keine Angst vor kranken Tieren haben und diese genauso lieben wie die anderen. Das Jahr durften wir eng begleiten und haben keine Sekunde die Entscheidung für Lucia bereut. Wir lassen sie nun ziehen mit dem Wissen, dass sie am Ende des Lebens doch noch Ihr Licht gefunden hat, wenn auch nur für kurze Zeit.

Lesen Sie hier den Abschied von Lucias Frauchen.

 
01.10.12 Brufolo - viel zu früh ist Dein Weg zu Ende!

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Nur 4 Jahre alt durfte Brufolo werden, dann sollte das Schicksal zuschlagen. Wir haben es nicht geschafft für den hübschen, zurückhaltenden, kleinen Rüden einen Interessenten zu finden und doch hattest Du viele Herzen bereits erobert. Die Nachricht trifft uns wie ein Schlag ins Gesicht und wir sind fassungslos. Ideenlos was wir zum Abschied schreiben sollen, was wir Dir wünschen sollen. Dabei hatten wir uns Deine Zukunft rosig ausgemalt, denn immerhin hattest Du es geschafft aus der Anonymität aufzutauchen, ein Gesicht zu bekommen auf der respekTiere Seite. Das Schicksal wollte es nicht, warum ? - wir werden es nie erfahren. Wir wünschen Dir jetzt ein besseres Leben, ohne Angst, ohne Schrecken und voller Liebe. Mach's gut kleiner Sarde. Lesen Sie hier den Abschied seiner Vermittlerin.

 
27.09.12 Lucio - Erinnern Sie sich an den Unfallkater?

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Lucio wurde frontal von einem Auto erfasst und hatte schwerste Verletzungen erlitten. Die Prognose stand nicht gut, daher berichteten wir nur kurz auf unserer Startseite über den Kater. Das ist nun 3 Monate her und der kleine Kater hat gekämpft wie ein großer Löwe! Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf über 1.000 Euro und doch hat sich jeder einzelne Cent gelohnt, denn Lucio ist über den Berg! Jetzt hat er einen Platz auf unserer SOS Seite erhalten, da wir um Spenden bitten müssen. Lucio braucht Ihre Hilfe um die weiteren Kosten zu stemmen und bestenfalls auch die angefallenen Kosten für uns als Verein zu reduzieren. Lesen Sie selbst wie es Lucio geht und was in der Zwischenzeit der Kater alles überstanden hat. Lucio hat es verdient, dass ihm ein zweites Leben geschenkt wird mit Ihrer Hilfe.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Lucio" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
27.09.12 Liscio - Die Operation ist erfolgreich verlaufen!

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Auch Liscio stellten wir Mitte des Jahres als SOS Fall vor. in den letzten Monaten ist viel passiert, die Operation ist erfolgt, die Ergebnisse liegen vor. Jetzt soll Liscio den nächsten großen Schritt machen und wir suchen für den Kater ein Zuhause. Lesen Sie was passiert ist und sehen Sie die Bilder nach der Operation.

Für Liscio sind leider nur 110 Euro gespendet worden, welches die bisherigen Kosten nicht annährend deckt. Wenn Sie die Möglichkeit haben, spenden Sie für Liscio um ihm die ärztliche Versorgung möglich zu machen.

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26.09.12 Rebecca - aus Fürsorge wurde Liebe

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Wer kennt nicht die SOS-Geschichte von Rebecca? Ein wirklich tragischer Fall, den wir seit April 2011 nun begleiten. Rebecca wechselt heute von der SOS Seite auf die Patenschaftsseite, da es viele Neuigkeiten zu berichten gibt. Lesen Sie selbst wie es Rebecca die letzten Monate ergangen ist und wofür wir so dringend Ihre Hilfe brauchen!

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25.09.12 Zeus - ein aktueller Arztbesuch soll Aufklärung bringen!

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Zeus war bei einem Tierarzt, der Klarheit in seine Krankengeschichte bringen soll. Die Untersuchung haben wir mit der Kamera begleitet und hier erhalten Sie einen aktuellen Bericht. Trotz mehrfachem Aufruf auf unserer Startseite, scheint es keinen Menschen zu geben, der Zeus eine Möglichkeit in Deutschland bietet. Noch immer sitzt der gutmütige, liebevolle und noch sehr verspielte Rüde fast 23 Stunden täglich in einer Pferdebox ohne jegliche Ansprache. Auch zur Genesung helfen diese Umstände leider nicht. Informieren Sie sich gerne bei uns über die Pflegestellentätigkeit und öffnen Sie Ihr Herz für Zeus, der nichts weiter verlangt, als einmal als ein Familienmitglied behandelt zu werden und sich eine fürsorgende Hand wünscht. Ihre Ansprechparterin ist Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können . Hier gelangen Sie auf Zeus Vermittlungsseite.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Zeus" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
24.09.12 Toby - beim ersten Schritt ins Neuen Leben benötigt er IHRE HILFE!

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Die Geschichte zu Toby ist lang und unendlich traurig!

Ein Hund der in seinen ca 3 1/2 Lebensjahren nur das Leben an der Kette kennen gelernt hat. Es gab einige Höhen und Tiefen, zwischenzeitlich war er auch "verschwunden" und unsere Helferin hat alles daran gesetzt ihn wieder zu finden. Wir wollten Toby in unsere Auffangstation aufnehmen, allerdings war diese mit der Maximalanzahl von Hunden belegt. Er sollte als nächstes nachrücken...

Nach seiner Rückkehr, war er allerdings übersät mit kleinen Hautverletzungen, die ihm absichtlich zugefügt wurden, um mehr Druck auf uns und seine Vermittlung auszuüben.  Zu diesem Zeitpunkt haben wir uns entschieden Toby "um jeden Preis" in Sicherheit zu bringen, aber alle in Frage kommenden Pensionen waren belegt.

Die Urlaubszeit rettete Toby und uns - gab uns noch einmal Zeit um ihm zu helfen. Die Besitzer fuhren in den Urlaub, die Schwiegereltern passen auf ihn auf und wir hatten Zeit bis zum 15. August Zeit gewonnen.

Am 22.08. konnten wir ihn endlich in einer Pension in Arzachena bringen. Während der Fahrt konnte unsere Helferin ihn streicheln, er war ganz ruhig und hat wahrscheinlich gespürt dass dies nun der erste Schritt in ein würdiges Hundeleben ist. Als er ankam hat er sofort das ganze Gehege abgeschnüffelt, war fasziniert von den anderen Hunden und hatte auch keine Angst vor ihnen.

Toby hat den ersten Etappensieg hinter sich gebracht. Er ist ein lieber, anlehnungsbedürftiger Hund, dem wir nun nichts sehnlicher wünschen als dass sich jemand findet, der ihm nach den Misshandlungen, dem Leid und einer langen Zeit von Entbehrungen ein neues Leben schenkt. Zudem benötigen wir Hilfe für die Kosten in der Pension. Schenken Sie Toby einen Tag Sicherheit für nur 5 Euro. Wir werden die geschenkten Tage hier aufführen. Natürlich hoffen wir, dass sich schnell eine Möglichkeit in Deutschland auf einer Pflegestelle oder in einer Familie findet. Bis dahin freut sich Toby über Menschen die an ihn denken und für ihn hoffen.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite.

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24.09.12 Cipria und ihre Kitten

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Cipria kam mit ihren 6 kleinen Kitten vor einigen Wochen nach Deutschland. Hier wurden die kleinen Würmchen gepeppelt und die Mutter mit hochwertigem Futter versorgt. Mittlerweile sind die kleinen Racker fast 10 Wochen und super agil und gesund. Wir suchen nun für die 2 roten Söhne Hermann und Lines, so wie die drei schwarzen und gestromten Töchter Joy, Lucy, Nessy und Marie Endstellen oder Pflegestellen. Das Zimmer für die heranwachsenden Jungen wird langsam zu klein und daher wäre es schön, wenn sich Endfamilien oder Pflegefamilien fänden, die den jungen Wilden eine Möglichkeit zur Entfaltung geben würden. Auch die Mutter Cipria sucht ein Zuhause. Genießen Sie die wunderbaren Bilder auf den Vermittlungsseiten:

Cipria - Hermann - Lines - Joy - Lucy - Marie - Nessy

Melden Sie sich bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , wenn Sie helfen können oder an eine Adoption denken.

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18.09.12 Drei Katzenbabies - zum Sterben abgelegt!

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Es muss eine Überwindung sein, Katzenbabies direkt nach ihrer Geburt zu töten, immer noch die verbreiteteste Art der Geburtenkontrolle auf Sardinien.

Aber wie viel Skrupellosigkeit und Hartherzigkeit muss dazu gehören, Katzenbabies neben dem Müllcontainer in einer geschlossenen Schachtel abzustellen...

ie drei Winzlinge, die wir seit dem 10. September bei uns haben, wurden im Landesinneren von Sardinien gefunden. Abgestellt wie Sperrmüll neben einer der zahlreichen Müllboxen. Ein Ort, an dem kein Mensch verweilt, der sie hätte hören können. Ein Ort, an dem nur Müll aus fahrenden Autos geworfen wird, der sich dann tagelang dort stapelt, in der Hitze, im Regen, im Sturm...! Die drei Katzenkinder hatten Glück im Unglück und wurden durch einen unglaublichen Zufall gefunden und ins Rifugio nach Santa Teresa gebracht. Ihre Augen sind schon offen, sodass sie ihr Leid vollständig erleben und sehen mussten. Nun werden sie mit aller Liebe und Fürsorge aufgepäppelt, mit Muttermilchersatz und Spritze sollen sie zu Kräften kommen. Außer unserem Engagement bleibt uns nur die Hoffnung, dass wir die drei mutterlosen Tiere durchbringen, ein meist hoffnungsloses Unterfangen.

 
12.09.12 Trilli - eine nicht endende Odyssee!

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Niemand glaubt uns, dass die langhaarige, seidig weiche Katze jemals eine Straßenkatze war aber das war sie und sie möchte es wieder sein. Es ist nun sieben Monate her, dass wir die bildschöne Trilli von ihrer Futterstelle bei La Filetta weg holten, um sie wegen offensichtlicher Fellprobleme behandeln zu können. Damals war die Diagnose "Hautpilz" und so musste Trilli die lange Intervalltherapie mit Itrafungol über sich ergehen lassen. Während die meisten Stellen am Körper besser wurden, fiel unseren sardischen Kollegen eine Stelle über Trillis Auge auf, die seit Beginn unverändert war, unverändert schlecht! Daraufhin wurde eine eingehende Untersuchung mit Gewebeprobe gemacht und schrecklicherweise Tumorgewebe entdeckt. Trilli wurde sofort operiert, der Tumor entfernt. Zurückgeblieben ist leider eine unschöne Narbe und aufgrund des entfernten Gewebes auch eine Beeinträchtigung des Augenlids. Trilli geht nun in den Endspurt. Sie wird weiterhin lokal mit Augentropfen behandelt und wenn die gesamte, orale Therapie zu Ende ist, kann Trilli wieder an ihre geliebte Futterstelle zurück. Einen ganzen Sommer hat sie "verpasst", wie viele Eidechsen, Vögel, Mäuse, wie viele nächtliche Streifzüge? Wir sind überglücklich, dass wir dank unseres neuen Rifugios Trilli zumindest eine Gefangenschaft im Käfig ersparen konnten. Trilli residierte wie eine kleine Prinzessin in einem unserer vier Katzengehege und genoss die Aussicht von ihrer Panoramaterrasse des kleinen, hellblauen Holzhauses. Wir haben uns an Trilli gewöhnt und lassen sie, wenn es soweit ist, nur schweren Herzens gehen aber wir werden sie auch in Freiheit weiterhin betreuen.

Wenn Sie für Trillis Operationskosten spenden wollen, freuen wir uns darüber sehr. Über die vielen alltäglichen Fälle, die uns große Kosten verursachen können wir nicht berichten, daher stehen immer ein paar Tiere für viele gerettete Artgenossen.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Tierarztkosten Sardinien" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
08.09.12 Hundekämpfe in den Schafherden von Sassari-wir können diesmal von einem happy end berichten

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Drei Hunde waren bei den Kämpfen, von denen wir Ihnen am 16.08. berichtet haben, schwer verletzt worden. Am schlimmsten sah es für Minoreddu aus, da er sich nicht anfassen lässt und seine lebensnotwendige Behandlung nur mit Medikamenten im Futter möglich war. Dank der professionellen Arbeit von Rossella und dank Ihren Spenden für den Kauf von Medikamenten, sind mittlerweile alle drei Hunde ausser Lebensgefahr. Alle drei wurden sowohl oral als auch lokal intensiv behandelt und haben sich - zumindest körperlich - von diesem furchtbaren Ereignis langsam erholt. Wir haben viel Geld und Herzblut in sie investiert und möchten uns bei allen, die hier mit Spenden geholfen haben, von Herzen bedanken.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Medikamente Sardinien" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
08.09.12 Notfall Dada: jetzt ist der schlimmste Fall eingetreten!

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Dada wird spätestens Ende übernächster Woche ihre Pflegestelle verlassen müssen. Der Pflegepapa kann sie aufgrund persönlicher Probleme nicht mehr versorgen.

Gemäß Aussage der Tierärztin wird Dada den Aufenthalt in einer Tierpension vermutlich nicht lange überleben, da sie der typische Kandidat ist, der sich dort aufgeben und das Fressen verweigern wird. Somit ist der schimmste Fall für Dada eingetreten.

Aber fangen wir von vorne an. Dada hat mehrere Jahre in einer Kolonie auf Sardinien gelebt, bis sie dort als krank auffiel und nach Deutschland auf eine Pflegestelle kam. Dada war mehr tot als lebendig. Parasitäre und bakterielle Infekte hatten bei der völlig ausgemergelten Dada leichtes Spiel gehabt. Es ging ihr sehr schlecht; wir waren nicht sicher, ob sie es schaffen würde.

Dada hat aber alle Behandlungen geduldig und lieb über sich ergehen lassen. Sie hat jede Menge Medikamente geschluckt, Infusionen bekommen und antibiotische Behandlungen per Injektion akzeptiert. Und es hat gewirkt. Dada geht es heute gut. Sie ist eine bildschöne Glückskätzin mit einem einfach traumhaften Charakter gegenüber ihren Menschen.

Damit sind wir aber auch bei dem einzigen Makel angelangt, den die süße Maus hat. Dada möchte ihre Menschen mit keiner anderen Katze teilen. Sie möchte Katzenprinzessin sein. Hunde sind überhaupt kein Problem; die liebt sie. Eventuell käme sie auch mit einer älteren, sehr sozialen Katze zurecht, von der sie einfach ignoriert würde. Mit einem Kater, der auf der ersten Pflegestelle war und genau dieses Verhalten an den Tag gelegt hat, gab es keine Probleme!!!!

Ansonsten ist Dada ein Schatz. Total verschmust und anhänglich. Sie läuft ihren Menschen hinterher wie ein Hund. Wenn es nach Dada ginge, dann könnte der ganze Tag schmusend mit ihren Menschen im Bett verbracht werden. Sie kann von liebevollen Zuwendungen einfach nicht genug kriegen und sie gibt soviel Liebe zurück.

Bitte helfen sie uns; helfen sie Dada. Sie hat es nicht verdient, nun in einer Tierpension zu enden. Wir haben im Moment keine Möglichkeit sie auf eine andere Pflegestelle umzusetzen, da dort überall schon mehrere Katzen sind.

Ein Angebot als Pflegestelle wäre toll. Am schönsten wäre natürlich ein Endplatz bei einer liebevollen Familie oder Einzelperson, die viel Zeit zum Schmusen hat und Dada etwas Freigang in verkehrsarmer Umgebung anbieten könnte.

Bitte melden sie sich unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ! Für Dada läuft die Zeit ab.Hier gelangen Sie auf Dadas Vermittlungsseite.

 
08.09.12 Dentino - Wir werden uns nie daran gewöhnen!

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Während wir Tag ein Tag aus an zwei Fronten im Tierschutz kämpfen, müssen wir immer wieder Niederlagen ertragen. Die Prävention, die auf Sardinien die Priorität hat und wo wir täglich für die Gesundheit und den Schutz der Tiere kämpfen und die daraus resultierende Vermittlung. Während wir versuchen die Katzen artgerecht auf Katzenkolonien anzusiedeln und dort täglich zu versorgen und nur die Tiere nach Deutschland holen, die keine Möglichkeit haben auf solchen Kolonien zu überleben, ist es bei den Hunden anders. Die  Hunde haben auf Sardinien nicht das Recht zu streunen. Sie müssen zugehörig sein und einen Chip tragen, dürfen nicht besitzerlos umherlaufen. Sie werden eingefangen und dann in das Kooperationstierheim der jeweiligen Gemeinde gebracht. Zum Einen haben wir unsere eigene Auffangstation im Norden Sardiniens in S. Teresa, wo wir sowohl an Interessenten aus Italien vermitteln, als auch die Tiere nach Deutschland zur Vermittlung  holen. Wir haben die Erlaubnis 40 Hunden Obhut zu geben und leben unter dem ständigen Druck die Anzahl abzubauen, damit weitere Hunde aufgenommen werden. Diese Hunde warten bei den Besitzern die die Hunde loswerden wollen und oft reicht die Geduld nicht, so dass die Tiere vorher doch ausgesetzt oder umgebracht werden. Des Weiteren unterstützen wir die Hunde der LIDA Olbia. Ein Tierheim mit 650-700 Hunden, die in Gehegen sitzen und täglich gefüttert werden. Jeder Vermittler hat eine besondere Bindung zu seinem Vermittlungshund. Jeder wünscht sich für diesen eine Pflegestelle in Deutschland, damit der erste Schritt in die Zukunft getan ist oder bestenfalls ein Zuhause, wo der Hund direkt aufgefangen wird. Wenn uns die Realität einholt und die Tiere vor der Vermittlung sterben ist es für uns umso schlimmer. Wir müssen loslassen und mit dem Gedanken leben, dass dieser Hund niemals eine streichelnde Hand, ein sicheres Zuhause und artgerecht leben durfte. So auch bei Dentino! Dentino kennen wir schon 6 Jahre und haben ihn auch genauso lange in der Vermittlung. Begleitet haben wir ihn, jedes Jahr besucht, ihm versprochen unser möglichstes zu tun um ihm ein Zuhause zu schenken. Dann die Nachricht, dass er still und leise gestorben ist im Sand seines Geheges. Eigentlich passend zu seinem Charakter. Dentino war ein stolzer, bildschöner Maremmanorüde. Er hat sich immer souverän im Gehege geben, weise und klug. So werden wir ihn in Erinnung halten und werden weiter kämpfen. Kämpfen für die zahlreichen Hunde, die noch eine Chance haben. Ciao Dentino! Lesen Sie hier den Abschied seiner Vermittlerin.

 
08.09.12 Filou - Gegangen bist Du mit einem wundervollen Leben hier auf Erden!

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Ein letzter Gruß auch an Dich…
Kleine Seele ich lass Dich geh´n,
denn ich weiss wir werden uns wiederseh´n.
Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
Kleine Seele, es tut sehr weh,
doch ich hoffe dass Du gut über den Regenbogen gehst...
Kleine Seele, ich lass Dich geh´n,
denn ich weiss wir werden uns wiederseh´n !

Filou hat nach einigen Jahren der Entbehrung und nicht artgerechter Haltung ein neues Leben geschenkt bekommen. Ein Leben wonach er sich so gesehnt hat! Seine Adoptivmama hat ihn so genommen wie er war - ohne Erwartungshaltung. Als Individuum mit seinen Ideen zum Leben. Wir bedanken uns dafür so herzlich und wissen, dass wir in Dir Carola, eine wunderbare Katzenmama gefunden haben! Danke dafür! Lesen Sie hier den Abschied von Filous Adoptivmama.

 
07.09.12 Ciao Rosso – ein vermeidbarer Tod tut so weh!

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Als wir Rosso in Santa Teresa aufnahmen war er in grauenvollem Zustand. Ein Abszess hatte ein tiefes Loch in seine Wange gefressen, seine Pfotenballen waren regelrecht perforiert, das rohe  Fleisch quoll an vielen Stellen heraus. Das war für die sardischen Tierärzte eine Herausforderung und auch für unsere Kollegen im Rifugio. Alleine die Entfernung aller Maden und Würmer in der Gesichtswunde dauerte drei Stunden. Die behandelnden Tierärzte konzentrierten sich voll und ganz auf die Heilung dieser offensichtlichen Wunden und relativ schnell sah man schon die Therapieerfolge nach der Abszessoperation, für die Verletzungen an den Ballen fand man die Diagnose „Lupus“, die weder korrekt noch basierend auf eingehenden Untersuchungen war.

Rosso wurde vom Intensivpatienten schnell zum Sonnenschein des Rifugios und weder die behandelnden Tierärzte in der Klinik, noch die Kollegen von arca sarda ahnten, dass Rosso ganz andere, viel schlimmere gesundheitliche Probleme hatte. Kurz nach seiner Ankunft in Deutschland verstarb Rosso. Nicht an seinen ursprünglichen Leiden sondern an einem Herzfehler, an Niereninsuffizienz, an einer handvoll diagnostizierten Krankheiten, die niemandem aufgefallen waren. Hätte man sie früh genug entdeckt, hätte man Rosso retten können. Rosso ist zu früh gestorben und wir hätten es verhindern können, mit dieser Schuld muss man leben. Alle, die Rosso auf Sardinien betreut haben, haben ihre Aufmerksamkeit zu sehr auf die offensichtlichen Verletzungen gelegt und dabei die letztlich todbringenden Krankheiten übersehen. Schuld haben letztlich nicht die Betreuer von Rosso, Schuld haben die Ärzte, die Zeit, die Unterbesetzung, die Überlastung, die Überforderung…!

Wir hoffen, dass der Tod von Rosso dazu beiträgt, dass wir nie müde werden, zu hinterfragen, mehr zu verlangen, achtsamer und noch anspruchsvoller zu werden.

Ciao Rosso!

 
05.09.12 King - Freiheit über alles...

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King haben wir im Februar 2012 als Patentier vorgestellt. Wir berichteten über seine Krankheit, seine Behandlung und die Lebensumstände. Geändert hat sich nicht viel, für uns ist es schwieriger geworden ihn zu behandeln, da der Sommer den freiheitsliebenden Kater raus lockt und teilweise tagelang streunen lässt. Dann kann er nicht seine Medikamente nehmen, so dass sein Gesundheitszustand eher schlechter als besser geworden ist. Aber lesen Sie selber wie es King ergangen ist und sehen Sie die neuen Bilder.

Wenn Sie King als Pate unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Antrag.

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05.09.12 Notfallzwinger für Calangianus – es ist soweit!

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Lange dachten wir, dass der Hilferuf aus Calangianus nicht gehört würde, als die Spenden nur ganz langsam eingingen. Als wir dann davon berichteten, für welche Hunde so eine konkrete und kurzfristige Unterbringungsmöglichkeit die Rettung bedeuten kann und Ihnen am Beispiel von Toby, von Piccolino und Belle erzählten, wie essentiell es ist, Hunde in Extremsituationen sofort abholen zu können, rückten wir dem Traum von Giovannamaria täglich ein Stück näher. Letztlich konnten wir mehr Spendengelder sammeln als für die ursprünglich angefragte „Box“ notwendig waren, sodass wir von der Herstellerfirma Ferranti ein neues Angebot anfertige ließen. In diesen Tagen lagen uns drei verschiedene Angebote vor und wir haben mit Giovannamaria gemeinsam die Entscheidung getroffen, welche Box am besten für die Bedürfnisse in Calangianus passt. Die Entscheidung fiel auf das ursprünglich angefragte Modell, ein Zwinger mit der Abmessung 2m (b) x 3m (l), mit der Aufteilung 1m geschlossener Hüttenbereich + 2m überdachter Auslauf. Diese Box haben wir nun mit den doppelten Maßen und Trenngitter bestellt, sodaß wir im Notfall sogar zwei getrennte Unterbringungsbereiche haben. Falls eine Trennung nicht notwendig ist, sind die Gesamtmaße des Zwingers nun 12qm. Das ist für unsere Verhältnisse nicht die Welt aber es ist für viele der Hunde in der Region von Calangianus bereits eine bessere Welt als die, die sie kennen und es ist ihr erster Schritt in eine ganz neue Welt. Wir danken allen, die diesen Traum Wirklichkeit werden ließen. Die Gesamtrechnung (inkl. Steuer und Transport) beläuft sich auf 2.770Euro, die Bestellung erfolgt in diesen Tagen und die Lieferung werden wir sehr dringend machen, denn schon jetzt gibt es einen  neuen Kandidaten…Valentino!

Grazie mille!

 
22.08.2012 Tamoil - wer kann helfen?

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Wir haben bereits vor wenigen Wochen einen Aufruf gestartet - ohne Erfolg. Für Tamoil meldeten sich weder Interessenten, noch eine Pflegestelle. Es wird immer enger um Tamoil, denn die Pflegestelle kann den jungen Rüden nicht mehr länger halten.

Tamoil ist ein Herdenschutzhundmischling mit den entsprechenden Bedürfnissen und Besonderheiten. Bitte melden Sie sich, wenn Sie ihm ein Plätzchen bei sich anbieten können! Da unsere Pflegstellen zur Zeit alle besetzt sind, fehlen uns die Möglichkeiten, ihn angemessen unterzubringen. Tamoil kann gerne nach Terminabsprache in seiner Pflegestelle in Ihlow kennen gelernt werden. Bitte helfen Sie Tamoil! Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Tamoil.

 
Ein großes Dankeschön an alle Helfer des Sommerfestes!

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Wir möchten uns ganz, ganz herzlich bei allen Helfern des Sommerfestes bedanken! Durch Eure Hilfe beim Aufbau, Standdienst und auch Abbau wurde das Sommerfest zu einem großen Erfolg und wird noch lange in vielen Köpfen bleiben! Das Wetter war fantastisch, wir konnten viele Hunde mit ihren Besitzern, Spender, Katzenadoptanten und Interessierte begrüßen.  Manche Freudenträne ist gekullert. Unser sardischer Besuch war begeistert von so viel Tierliebe und der Entwicklung der Hunde. Danke an ein großartiges Team mit so viel Power und Energie!

Stefanie und Christiane (Vorstand respekTiere e.V.)

 
22.08.2012 Valentino – er braucht unser Futter und unsere Fürsorge!

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Valentino ist ein trauriges Beispiel dafür, wo unsere Gelder, Futter und zeitlichen Kapazitäten gebraucht werden, für all das, mit dem wir täglich auf Sardinien konfrontiert werden, für die traurigen Situationen, die so unendlich viel Zeit und Mühe kosten, Geld und Futter und die am Ende aber niemand sieht und schätzen kann…

Valentino trägt seinen Namen von der Region in der er sich aufhält. Vor einem Monat war er unserer Kollegin Giovannamaria aufgefallen, die ihn an einer Straßenkreuzung sah, die man Valentino nennt. Er schwankte, war bis auf die Knochen abgemagert, übersäht mit Zecken. Valentino ließ sich nicht anfassen aber da Giovannamaria immer Futter im Auto hat, schafft sie es, dass der Hund nicht flüchtete sondern in sicherer Entfernung blieb und beobachtete. Seitdem weiß Valentino, dass er an dieser Kreuzung Futter und Wasser bekommt. Er wartet dort im Versteck der dichten Macchia und wenn er das Motorengeräusch von Giovannamarias Auto hört, kommt er zum Vorschein, frißt, trinkt und verschwindet dann wieder. Bisher ist es uns nicht gelungen, Valentino zu fangen, um ihm die dringend notwendige, medizinische Versorgung zuteilkommen zu lassen. Zudem ist diese Stelle 20km entfernt vom Wohnort in dem Giovannamaria lebt und jede Fütterung bedeutet eine Fahrt von 40Kilometern. Wir wissen nie, ob Valentino am nächsten Tag noch da ist oder ob wir ihn tot auf der Straße finden oder ob er für immer ins Ungewisse verschwindet. Wir wissen auch nicht, ob wir ihn jemals behandeln lassen können oder mit ansehen müssen, wie er irgendwann krank wird und sich zum Sterben verkriecht. Bis dahin werden wir tun, was in unserer Macht steht und das können wir dank Ihrer Hilfe, dank den Futterspenden, den Geldspenden und den Patenschaften für solche Hunde. Vielleicht wird Valentino bald auf unserer Warteliste stehen oder einen Platz im Rifugio finden, bis dahin können ihm nur Sie und Giovannamaria helfen.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Futter Sardinien" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
22.08.2012 Musco – eine von vielen Investitionen - Gesundheit für Geld!

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Fragen Sie sich manchmal, wenn Sie unseren Geschäftsbericht lesen, wofür das viele Geld auf Sardinien verwendet wird? Wir möchten Ihnen am Beispiel vom Kater Musco wieder einmal Einblick in den Tierschutzalltag gewähren, wie wir ihn an 365 Tagen im Jahr vor Ort auf Sardinien erfahren.

Musco ist ein weißer Straßenkater. Er hat sich an einer Futterstelle angesiedelt, die dank unserer Futterspenden in der Nähe von Castelsardo betrieben wird. Dort ist eine Italienerin, Luciana Musco, den Sommer über sehr aktiv. Musco wurde vor zwei Jahren mit den Geldern von respekTiere kastriert, seitdem an einer Futterstelle betreut und versorgt. Wie die meisten weißen Katzen hat Musco sehr unter der aggressiven Sonneneinstrahlung gelitten, seine Ohrränder begannen sich zu kräuseln und nach einem weiteren, heißen Sommer waren beide Ohren mit Tumoren befallen. Luciana brachte Musco in die Klinik, wo er auf Vereinskosten operiert wurde. Musco hat den Eingriff gut überstanden, wird momentan zur Nachsorge im Rifugio betreut und darf danach wieder zurück „nach Hause“, nach Castelsardo. Musco hat durch die Operation wieder eine hohe Lebensqualität erlangt, ebenso wie vor zwei Jahren nach seiner Kastration. Dies alles und die tägliche Fütterung von Musco ist nur dank unserer Arbeit und Ihren Spenden möglich.

Grazie mille!

 
Bitte helfen Sie mit, die Spezialnahrung für Fillipo und Wisky zu sichern!

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Fillipo, einer unserer Patenhunde, benötigt ein Nierendiätfutter, Wisky, ein armer alter Tropf, der 13 lange Jahre in der Lida verbracht hat, benötigt ein Seniorennassfutter, da ihm viele Zähne gezogen werden mussten, weil sie in desolatem Zustand waren.

Was beide Hunde gemeinsam haben?

Sie dürfen beide zusammen in einer Pflegestelle in NRW leben, die zwar die zahlreichen  Fahrten zum Tierarzt immer wieder bewältigt, aber nicht das teure Hundefutter finanzieren kann.

Da die Bezahlung des Futters auch in unsere Kasse immer wieder ein Loch reisst, bitten wir Sie herzlich, für Fillipo oder Wisky zu spenden.

Wie das geht?

Die Firma Alsa-Hundewelt, die uns  netterweise immer wieder unterstützt  (sie spendierte auch Fillipo Windeln, als er sie anfänglich benötigte), wird das auch diesmal übernehmen, bei ihr bzw. der Alsa-Mitarbeiterin, Frau Meyer, ist die Adresse der Pflegestelle hinterlegt; wenn sie nun dort Futter unter dem Stichwort „Fillipo“ oder „Wisky“ bestellen, wird es dort gesammelt und der Pflegestelle geschickt.

Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können        oder
fax:   04928- 9114-66
Tel.:  04928- 9114-26 (Fr. Meyer)

Hier gelangen Sie ganz schnell zum richtigen Futter für Fillipo:

http://www.alsa-hundewelt.de/shop/Hundefutter-Spezialnahrung-Spezial-Hundefutter-Nierenschonfutter-Nierendiaet-alsa-nature-alsa-nature-Nieren-Schonkost/p/912302/spezialnahrung_diaeten

Und hier zum Seniorenfutter für Wisky:

http://www.alsa-hundewelt.de/shop/Senior/c/dosenmenues_senior

Die beiden alten Fellnasen bedanken sich schon jetzt recht herzlich.

Wenn Sie uns die Rechnung an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können senden, stellen wir sehr gerne eine Spendenquittung aus.

 
22.08.2012 Ciao Vecchia – ein schmerzliches Beispiel, wo die Grenzen unserer Möglichkeiten sind!

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Wir müssen uns verabschieden von der „alten“, von Vecchia. Sie ist eine Koloniekatze, die von Luciana in der Nähe von Castelsardo betreut wurde. Da Luciana nicht das ganze Jahr über dort lebt, lässt sie für die Zeiten ihrer Abwesenheit genügend Futter bei den Nachbarshäusern, in der Hoffnung, nach ihrer Rückkehr die Katzen alle und gesund vorzufinden. Wir aller wissen, dass Futter alleine nicht ausreicht und gerade ältere Tiere viel mehr Aufmerksamkeit  und Fürsorge einfordern. So auch die hübsche Vecchia (übersetzt: alte). Luciana war aufgefallen, dass sie immer dünner wurde, ihr Fell immer schlechter und es ihr nicht gut ging. Leider ist die Sensibilität für intensive Diagnostik und intensive Pflege auch bei den Tieschützern auf Sardinien noch nicht so ausgebildet, sodass man immer wieder mit ansehen muss, dass die Liebe und der Respekt nur durch Futter und Streicheleinheiten ausgedrückt werden. Wir haben von der Präsenz von Vecchia und deren Zustand leider viel zu spät erfahren, so spät, dass wir Vecchia nur noch den letzten Gefallen erweisen konnten, sie in der Klinik einschläfern zu lassen. Sehr viele ältere und alte Katzen auf Sardinien leiden an Niereninsuffizienz. Das fällt meist viel zu spät auf und wenn, dann raten die örtlichen Tierärzte nur zu Diätfutter. Spezialmedikamente um die Nierenfunktion zu unterstützen oder Phosphatbinder, kennt man dort nicht. So findet in den meisten Fällen keine adäquate Behandlung statt und die Tiere müssen sterben, obwohl sie mit der richtigen Therapie und Ernährung sicherlich noch einige Zeit geschenkt bekommen hätten.

Es tut besonders weh, solche Grenzen aufgezeigt zu bekommen! Ciao Vecchia!

 
21.08.12 Raya - lange bist Du bei uns geblieben!

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Als Raya vor 5 Jahren nach Deutschland kommen durfte, war die Freude riesengroß! Unsere Vereinskollegin suchte eine Partnerin für den vorhandenen Rüden und ließ sich einfach Vorschläge unterbreiten. Die einzige Bedingung: sie muss alt sein und soll noch einmal ein Körbchen für ein oder zwei Jahre genießen dürfen. Wir fanden Dich - Raya. Eine alte Schäferhündin, die sicherlich in den Gehegen des großen Partnertierheims unbekannt und ungeliebt gestorben wäre. Einen Hund, der sonst Niemanden auffällt. Für unsere Kollegin war sofort klar, Du sollst es sein. Du hast allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Du warst einfach nur lieb und unkompliziert. Stubenrein vom ersten Moment an. Vor allen Dingen Dein Frauchen hatte sich auf eine "anstrengende" erste Zeit eingestellt. Den letzten Streich den Du uns gespielt hast, war dass Du von ein bis zwei Jahren nichts wissen wolltest, Du hast stolze 5 Jahre Dein Frauchen begleitet und warst und bleibst ihr Schmuckstück. Wir sind dankbar, dass Du damals die Erwählte sein durftest und es hat uns wieder gezeigt, wie jede alte Fellnase noch einmal ein Stück Glück verdient, denn sie geben es 100fach zurück.

Liebe Raya, respekTiere verabschiedet sich voller Güte und Liebe zu Dir und wir sind stolz, dass Du so lange durchgehalten hast und Dein Leben geniessen konntest. Wir sind sicher, dass Du Anke immer begleiten wirst und Du wirst aufpassen und bei Ihr sein, wenn Dein Nachfolger kommen wird. Denn Dein Platz hast Du frei gemacht für eine weitere alte Hundeschnauze aus Deinem ehemaligen Zuhause - Sardinien!

Lesen Sie hier den Abschied von Rayas Frauchen.

 
21.08.12 Erinnern Sie sich an die Meldung „Danke für’s NICHT Wegsehen"?

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Diese Meldung liegt nun mehr als zwei Wochen zurück, zwei Wochen, in denen die sardischen Tierärzte und unsere Helfer vor Ort ganze Arbeit geleistet haben. Es hatte sich ja herausgestellt, dass der Notruf einer deutschen Touristin mehr als berechtigt war und der hübsche Straßenkater von San Teodoro so schlimm verletzt war, dass er an dieser Verletzung gestorben wäre, wenn sie nicht behandelt worden wäre. Sein Bein war so weit aufgerissen, dass das Gewebe bereits abgestorben war und durch die Säuberung des Wundherdes viel weitere Haut und Gewebe entfernt werden musste. Ohne medizinische Versorgung wäre der Kater jämmerlich an einer Blutvergiftung oder an Fliegenbefall gestorben. Der operative Eingriff, der in der Tierklinik Olbia gemacht wurde, war nur der Anfang eines langen Weges. Nach vielen Tagen stationärem Aufenthalt in der Klinik, war ein ein Freilassen des Katers nicht zu denken. Er wurde daher nach Santa Teresa verlegt, wo er in einem kleinen Katzengehege in unserem Rifugio untergebracht wurde. Dort wurde die orale und lokale Therapie weitergeführt und langsam konnte man zusehen, wie neues Gewebe die große Wunde bedeckte. Heute erkennt man das Bein und den Kater nicht wieder. Wir sind unendlich froh, dass wir diesem tapferen Tier helfen konnten und hoffen, ihn nächste Woche wieder nach San Teodoro zurückbringen zu können. Dort wartet auf den mittlerweile kastrierten Straßenkater dann wieder sein vertrautes Leben in seiner Siedlung wo er auch schon eine Futterstelle hat. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an alle Spender, die sich mit einer Spende an den Tierarztkosten beteiligt haben und somit geholfen haben, ein Leben zu retten. Dieser Kater ist kein Einzelfall und wir brauchen Ihre Unterstützung um immer wieder "JA" zur Hilfe vor Ort zu sagen.

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Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Tierarztkosten Sardinien" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
16.08.12 Wilma - eine Aschenputtelgeschichte?

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Wir berichteten über die Rückgabe von Wilma und suchten dringend eine Pflegestelle. Bis Ende der Woche wollten die Besitzer noch warten und sie dann ins Tierheim übergeben. Aber es kam noch schlimmer als wir uns je erträumt hatten.

Wilma wurde in Deutschland von einer sardischen Hündin auf einer Pflegestelle geboren. Für sie standen die Sterne immer gut, denn im Gegensatz zu vielen anderen sardischen Hunden, musste sie nie Leid erfahren. Geborgen im Kreise ihrer Mutter und Geschwister durfte sie aufwachsen. Als dann die Interessenten sie besuchten, sollte ihr Glück weiterhin anhalten. Welches Glück, fragen wir uns heute?

Als sich gestern unsere Leitung der Hundvermittlung mit der Familie und Wilma treffen wollte um den Hund zu beurteilen damit die Vermittlungsseite erstellt werden kann und es auch galt die richtige Pflegestelle zu finden, kam alles anders. Am Treffpunkt am Wald kamen die Besitzer mit Wilma an einer völlig zerfledderten Leine und dem EU-Ausweis auf unsere Kollegin zu. Sie drückten die Leine in ihre Hände und die einzigen Worte waren "hier ist ihr Eigentum zurück". Sie drehten sich um und verschwanden mit dem Auto. Unvorstellbar? Nein, tatsächlich gibt es das auch in Deutschland. Nichts ist zurückgeblieben von den ersten Momenten als sie strahlend über die kleine Wilma gebeugt sassen und schwärmten, die Verantworung übernahmen für ein junges Lebenwesen und versprachen immer für sie da zu sein. Was ist in den zwei  Jahren passiert? Was hat sich verändert?

Wilma stand im Wald mit unserer Kollegin. Sie schaute noch lange dem Auto nach, konnte es nicht fassen. Ihre runden, bildschönen Augen betrachteten die neue Frau am Ende der Leine. Es konnte ihr keiner erklären. Keiner konnte ihr sagen, was genau passiert ist und was nun passieren wird. Für Wilma begann ein Alptraum oder vielleicht die Wendung in ihrem Leben. Wir konnten eine Pflegestelle aktivieren, die sich sofort bereit erklärte Wilma zu übernehmen, damit sie nun nicht herumgereicht werden müsste. So lag Wilma nur knapp eine Stunde später im Auto auf dem Weg von Wuppertal nach 64347 Griesheim. Zwei Stunden lag sie ruhig im Kofferraum auf einer Decke. Auf der neuen Pflegestelle wurde sie von zwei Rüden freundlich begrüßt. Für sie war es erst einmal zu viel. Sie zeigte die Zähne und sofort liessen die Rüden sie in Ruhe. Sie merkten, dass Wilma einige Zeit brauchen würde um zu verstehen. Verstehen? Wird sie jemals verstehen?

Einen Tag später bekommen wir die ersten Nachrichten von der Pflegestelle. Wilma ist eine aufgeweckte, freundliche Hündin. Sie versteht sich mit allen Hunden, ist sehr agil aber auch super anhänglich und verschmust. Die erste Runde am Abend mit vielen Hundeschnauzen bestritt sie wedelnd und interessiert. Gerüche saugte sie auf und fand schnell Spuren von Wild. Der Jagdtrieb ist also da und muss in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Dennoch schläft sie ruhig durch und ist Bescheiden. Die nächsten Tage werden mehr Informationen bringen und dann wird auch die Vermittlungsseite für die kleine Zuckermaus erstellt.

Das Aschenputtel soll nun endlich zur Prinzessin werden. Nicht nur geduldet, sondern geliebt, als Familienmitglied akzeptiert und vor allen Dingen auf ihre Bedürfnisse eingehend suchen wir eine passende Familie. Wilma muss sicherlich beschäftigt werden. Fährtensuche, lange Spaziergänge, Spieleinheiten wären ganz fantastisch. Ansonsten zeigt sie ein sehr ausgeglichenes Wesen ist nicht hektisch oder unruhig.

Bitte melden Sie sich unter  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können wenn Sie sich für die bildhübsche Hündin interessieren.

 
16.08.12 Hundekämpfe in den Schafherden von Sassari - viele Opfer - ein Täter!

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Die Region um Sassari ist bekannt für ihre riesigen Schafherden, meist die einzige Einnahmequelle für die Bevölkerung. Dementsprechend wichtig sind die Schafe, deren Bewachung übernehmen die bekannten Herdenschutzhunde, die Maremmanos. Damit sie ihre Aufgabe auch besonders ernst nehmen und gut machen, werden die meisten von ihnen viel zu früh von ihren Müttern getrennt und müssen ganz auf sich alleine gestellt inmitten der Schafherde groß werden. Die meisten Hunde sind im erwachsenen Alter daher nicht sozialisiert und haben einen so ausgeprägten Schutzsinn für ihre Herde, dass sie ihr Leben geben würden, um diese zu beschützen.

Das ist der Grund für furchtbare Beissereien unter den Herdenschutzhunden, wenn die Schafherden auf einmal vermischt werden und mit ihnen die Hunde. Die Schäfer konfrontieren dann viele verschiedene Hunde miteinander, die sich bisher nie gekannt haben und nie die selbe Herde und die selbe Region bewacht haben.

Manchmal gibt es bei diesen Beissereien Tote, das wird in Kauf genommen. Wenn die Hunde sich schwer verletzen, werden sie sich selbst überlassen. Unsere Kollegin vor Ort, Rossella, ist dann meist zur Stelle und versucht, die verletzten Hunde zu behandeln. Dies ist ihr nur möglich, da sie von respekTiere ein Medikamentenbudget hat, mit welchem sie lebensnotwendige Mittel kaufen kann. Ohne Ihre Spenden wäre das nicht möglich. respekTiere gibt im Jahr fünfstellige Beträge für Medikamente aus, kauft diese zu Einkaufskonditionen bei den Pharmagroßhändlern direkt und ermöglicht dadurch die Rettung von sehr vielen Tieren.

Ob uns diemals die Rettung von "Minoreddu" und "Bianchino" gelingt, wissen wir noch nicht. Die Hunde sind so scheu, dass sie die Antibiose nur mit dem Futter verabreicht bekommen können. Die dringend notwendige Versorgung der tiefen Wunden ist bei "Bianchino" leider nicht möglich, auf dem Foto sieht man von weitem nur das mit Blut getränkte Fell.

Wir hoffen, dass der stolze Maremmano so stark ist, dass er überlebt. Unseren Beitrag dazu können wir dank Ihnen leisten. Bitte speden Sie auch weiterhin für diese Tiere unter dem Stichwort "Medikamente Sardinien" und heute im Besonderen für Minoreddu und Bianchino!

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Medikamente Sardinien" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
13.08.12 Bianca - ein Aufruf zur Hilfe!

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Eigentlich gehört Bianca garnicht auf unsere Startseite, denn sie ist so eine liebe und unkomplizierte Katze. Auch Dein Pflegefrauchen hat Dich schnell ins Herz geschlossen, so sensibel, mit Hunden und Katzen bestens verträglich. Deine Taubheit stört überhaupt nicht, denn Deine Blicke sind schnell. Auch den Freigang in gesicherter Umgebung kennst Du schon gut und doch müssen wir heute für Dich sprechen. Sprechen, weil Du Dich mobben lässt von einem Kater der Pflegestelle. Er hat so viel Spaß Dich zu jagen, Dir Angst zu machen, dass die Situation täglich schlimmer wird. Doch Du gibst nie Wiederworte oder erhebst Dich. Du steckst ein tagein, tagaus. Das hast Du nicht verdient, kleine Bianca. Bevor wir Dich jedoch umsetzen auf eine Pflegestelle, die es zur Zeit auch garnicht gibt, möchten wir für für Dich werben. Vielleicht überzeugt Dein Wesen, Deine Bilder irgendjemanden dort draußen, der Dir das bieten kann was wir uns für Dich, hübsche Samtpfote, wünschen. Nämlich ein Zuhause ohne weitere Katze, gerne jedoch mit Hund oder Hunden. Wir möchten Dich nicht noch einmal mobben lassen, möchten, dass Du zu Deinem Zuhause gehörst. Menschliche Zuwendung, ein Nasenstupser mit dem Hund und die Möglichkeit auf einer großen eingenetzten Terrasse oder einem sicheren Garten ein Sonnenbad zu nehmen.

Wenn Sie Bianca helfen können, melden Sie sich bei uns. Hier gelangen Sie auf Biancas Vermittlungsseite.

 
09.08.12 Dado – entpuppt sich seine Rettung zur unendlichen Geschichte in der täglichen Einöde?

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Wir können es einfach nicht verstehen. Er ist ein Traumhund, wunderschön, unheimlich menschenbezogen und verschmust, lebendig und verspielt und dennoch wartet er seit nun mehr 17 Monaten auf seine Chance. Warum? Zwei kleine Mankos hat er, die können doch nicht so schwer wiegen, dass wir kein Zuhause und nicht einmal eine Pflegestelle für ihn finden? Zum Einen möchte er nicht mit anderen Rüden zusammenleben und zum Anderen findet er Katzen ein wenig zu spannend, sodass auch dort ein Zusammenleben nicht möglich ist. Ansonsten mag und beschmust Dado wirklich jeden. Er ist der Sonnenschein unseres Refugios, er liebt alle Helfer und sie lieben ihn, aber wie viel Zeit bleibt dort für ihn? Mal hier und da eine kleine Streicheleinheit und den Rest des Tages?  - Warten auf die nächste Beachtung, warten auf den nächsten Auslauf, warten auf ein kleines bisschen Abwechslung.  Viele Gefährten kamen und gingen, gingen in ihre Familien, er blieb immer zurück. Seit 17 Monaten kein ausgedehnter Spaziergang, keine große Kuscheleinheit nur für ihn, nichts was wir für unsere Hunde als normal betrachten. Nur die tägliche Einöde. Dado kennt jeden Grashalm in den Freilaufgehegen, er kennt jeden Ablauf im Refugio, er hat alles unzählige Male mitgemacht und noch immer ist er ein vergnügter Hund- doch wie lange noch? Bitte helfen Sie Dado und befreien sie ihn aus der Einöde, bevor er seine Fröhlichkeit verliert. Hier gelangen Sie auf Dados Vermittlungsseite.

 
09.08.12 Susi - 8 Monaten durften wir Dir noch schenken!

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Liebe Susi, als Du am 20.11.2011 in Deutschland ankamst, gab es keine guten Prognosen. Ein Tumor machte Dir das Leben schwer. Nach einer Operation waren wir alle sehr zuversichtlich und Deine Adoptivmama hat Dich so genommen wie Du warst - ohne wenn und aber. Sie hat Dir ein schönes Leben geschenkt, Einsamkeit und Hunger gehörten der Vergangenheit an. Vor lauter Stolz auf Dein eigenes Reich und auf Dein eigenes Frauchen, hast Du es den zwei anderen Katzen nicht immer leicht gemacht und doch hattest Du einen ganz besonderen Platz im Herzen Deines Frauchens. Als jetzt der Tumor wieder gewachsen war und dazu bösartig, hast Du auch die zweite Operation gut verkraftet. Urplötzlich und Wochen später dann Dein Abbau, Metastasen im Bauchraum. Deine Zeit war gezählt. Die letzten Wochen und Tage hast Du glücklich an der Seite Deines Frauchens verbracht, die Dich wundervoll in Deiner schwersten Zeit begleitet hat. Susi, Du wirst für uns alle eine "kleine Sonne" bleiben. Lesen Sie hier den Abschied des Frauchens.

 
06.08.12 Jack – ein deutscher Schäferhund findet auf Sardinien NICHT sein Glück!

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Sein einziger Fehler war es, als reinrassiger Schäferhund auf die Welt zu kommen, einer Rasse, die in Italien generell sehr beliebt ist. So wurde er auf Sardinien angeschafft, als Statussymbol, wurde aber bald so vernachlässigt wie die meisten anderen Hunde auf der Insel. Jack musste zuerst im Zwinger leben, diese Haltung wurde dann angemahnt, sodass Jack auf ein abgelegenes Grundstück an die Kette kam. Arca Sarda hat den intelligenten und schönen Hund nicht aus den Augen verloren und zu dem Zeitpunkt übernommen, als die Besitzer nur noch schlimmere Pläne mit ihm hatten…

Wir berichteten von Jack, stellten ihn auf unserer Homepage vor, machten Vermittlungsannoncen für ihn aber niemand meldete sich. Jack sitzt seit September 2011 im Rifugio in Santa Teresa. Seiner Rasse entsprechend möchte er dem Menschen gefallen, möchte Aufgaben gestellt bekommen und diese lösen, möchte folgen und gehorchen und dem Menschen einfach ein intelligenter Partner sein. All das kann er im Rifugio nicht ausleben. Die Menschen dort muss er sich mit so vielen anderen Hunden teilen. Jack leidet darunter sehr. Die wenigen ehrenamtlichen Helfer im Rifugio haben im Laufe der Monate mit ansehen müssen, wie sich Jack verändert hat. Er ist einer der Hunde, die sich langsam aufgeben, die sich zurückziehen und eine tiefe Traurigkeit entwickeln, bis hin zur Lethargie. Nun  ist auch noch eine Ehrlichioseerkrankung bei ihm festgestellt worden, hervorgerufen durch die vielen Fliegen und Zecken, die sich im Hochsommer als reine Plage entwickeln. Die Ehrlichiose ist relativ einfach zu behandeln, die Antibiotikatherapie wurde sofort begonnen und so kann diese Infektion schnell erfolgreich bekämpft werden. Seine Einsamkeit und Traurigkeit, dass es niemanden gibt, für den er sich alle vier Pfoten ausreißen kann, werden wir nicht heilen können.

Vielleicht können Sie helfen und heilen? Ein Zuhause und Liebe würden ausreichen…

Hier gelangen Sie zur Vermittlungsseite von Jack.

 
26.07.12 Danke für's NICHT Wegsehen!

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Sommerzeit, Reisezeit...Zeit, wo man sich meist im Ausland mit fremden Sprachen und Kulturen umgibt und sich erholen möchte. Da passt eigentlich weder Stress noch Elend rein und doch werden viele von uns in ihren Sommerferien mit Hunde- oder Katzenelend in den südlichen Ländern konfrontiert. Was tun, wenn beim Abendessen eine halb verhungerte Katze um den Tisch schleicht? Was tun, wenn man bei seiner Wanderung in einem Verschlag einen verlassenen Kettenhund sieht? Die meisten tun nichts, da sie nicht wissen, an wen sie sich wenden können und wie man helfen kann. Wir haben auf unserer Homepage viele Tipps für Touristen zusammengefasst und werden glücklicherweise auch oft über die Internetsuchmaschinen gefunden. So auch im Falle des verletzten Katers, der in San Teodoro von einer Touristin in einen Garten gesichtet wurde. Die Dame hat durch ihr Engagement dem Kater das Leben gerettet.

Erst war uns nicht ganz klar, wie dringend dieser Hilferuf tatsächlich ist. Wir bekommen viele solcher Meldungen und können übers Telefon nur schwer einschätzen, wie dringlich die Lage ist. Jedes persönliche Empfingen ist verschieden, jede Ausdrucksweise, jede Sichtweise und so wissen wir nie, ob die geschilderte Situation eine übertriebene Sentimentalität ist oder lebensentscheidend. Auch wenn in Deutschland unser Netzwerk riesig ist und wir auf Sardinien unglaublich gute Strukturen haben, so fehlt es einfach an manpower und die Insel ist einfach zu groß. Es gilt also immer, die sardischen Kollegen und/oder private Kontakte so zu mobilisieren, dass der Situation Rechnung getragen wird.

Im Falle des Kater von San Teodoro vergingen zwar viele Stunden und ein Dutzend Telefonate, sms und mails aber am Ende des Tages saß er in der Tierklinik in Olbia. Die Fotos zeigen den Zustand seines Beines und machen klar, dass der junge Kater niemals ohne medizinische Hilfe gesund geworden wäre. Das Fell und das Fleisch am Hinterbein waren so schwer aufgerissen, dass sich eine stark infizierte, tiefe Wunde gebildet hatte. Ein Teil des bereits abgestorbenen Gewebes musste entfernt werden. In Narkose wurde der tapfere Patient dann gleich kastriert, sodass er nach Genesung wieder in Freiheit nach San Teodoro entlassen werden kann.

Die Kosten für die Operation und den stationären Aufenthalt trägt respekTiere. Ohne Ihre Spenden sind wir nicht in der Lage, solche Hilfe zu leisten. Der Dank gilt all denen, die diese Hilfe durch persönliches Engagement möglich gemacht haben.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Tierarztkosten Sardinien" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
19.07.12 Jonny, wer stellt sich dieser Herausforderung?

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Jonny wurde vor 6 Monaten in unserem Refugio in Santa Teresa aufgenommen. Sein Alter wurde gerade mal auf 2 Jahre geschätzt. Was er in diesen 2 Jahren schreckliches erlebt haben musste, konnte man nur erahnen. Zwar war er körperlich gepflegt, aber seine Seele hatte großen Schaden genommen.

Die Mitarbeiter vor Ort versuchen seitdem, Jonny seine Ängste zu nehmen und ihn auf ein Leben außerhalb des Refugios vorzubereiten. Da dort allerdings noch viele andere Hunde versorgt werden müssen und täglich neue Welpen und Notfälle hinzukommen, ist es nicht möglich, Jonny die Aufmerksamkeit zu geben, die er benötigt, um den Menschen außerhalb seiner kleinen Welt im Refugio wieder vollends zu vertrauen. Daher ist es für Jonny so wichtig, ein eigenes Zuhause zu finden, in dem er diese Aufmerksamkeit bekommt.

Wenn Sie sich auf Jonny einlassen, haben Sie ein hartes Stück Arbeit vor sich. Gehen Sie davon aus, dass er Sie meiden wird, dass er nach Fluchtmöglichkeiten sucht, dass Sie sich manchmal fragen werden, warum Sie sich auf ihn eingelassen haben. Fremde Menschen und ihm unbekannte Situationen bereiten ihm immer noch große Angst.

Jonny ist kein hoffnungsloser Fall, da sind wir uns sicher. Er wird mit Ihrer Hilfe und sehr viel Geduld Fortschritte machen, minimale Fortschritte, aber es ist ein Anfang, sein Neuanfang.

Sind Sie der Mensch, der Jonny dabei hilft, größere Schritte zu wagen? 

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite.

 
26.07.12 Parapuffi – Sein Licht ist erloschen und brennt jetzt auf der anderen Seite des Regenbogens

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Im Januar berichten wir von Merlins/Parapuffis gesundheitlichen Problemen, von seinen Entzündungen im Rachenraum, die für ihn sehr schmerzhaft waren. Weitere Untersuchungen hatten leider ein noch größeres, erschütterndes Ergebnis an das Tageslicht gebracht. Heute gilt es bereits Abschied zu nehmen von einem großartigen Kater, der die wenige restliche Zeit in Deutschland sehr, sehr glücklich verbracht hat. Lesen Sie hier den ganzen Abschied.

 
18.07.12 Gracy - wir haben Dich in Dein großes Glück entlassen und nun?

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Unsere kleine Grazia kam im April 2010 nach Deutschland auf eine Pflegestelle. Hochträchtig wurde sie gepeppelt und brachte dann am 03. Mai 2010 9 Welpen zur Welt. Als diese dann alle vermittelt waren fanden wir auch für Grazia ein wundervolles und vor allen Dingen liebevolles Zuhause. Die traurige Nachricht, dass Grazia, heute Gracy, in die Vermittlung zurückkommt, hat uns wie ein Schlag getroffen. Wollten wir doch für die taffe Mama eine Stellung auf Lebzeiten bei einer Familie. Aber manchmal lassen sich Geschehnisse nicht ändern und so soll Gracy auch nicht weiter leiden. Ihre Situation ist im Augenblick nicht schön und vor allen Dingen überhaupt nicht artgerecht. Sie muss stundenlang alleine bleiben, auch wenn man alles versucht um es ihr so leicht wie möglich zu machen. Der Urlaub der Familie neigt sich dem Ende zu und Gracy braucht dringend eine Pflegestelle um ausgelastet zu werden, sie leidet vermutlich sehr unter ihrer Situation, die für sie völlig unverständlich ist. Die kleine Zaubermaus braucht Hilfe und das so schnell wie möglich. Unsere Pflegestellen sind voll besetzt bedingt durch die Urlaubszeit und wir suchen nun am Liebsten direkt ein Endzuhause, würden uns aber auch über ein Pflegestellenangebot sehr freuen. Wenn Sie helfen können, melden Sie sich unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können . Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite der niedlichen Gracy.

 
Zeus - man hat Dir Deine Zeit gestohlen!

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Wenn man sich die Geschichte von Zeus durchliest, dann ist man traurig und möchte helfen. Doch welche Chance gibt es für Zeus in Deutschland? Er ist ein alter Schäferhund, dem sein ganzes Leben aufgrund von Nichtigkeiten gestohlen wurde. Er musste harte Zeiten erleben, Hunger, Krankheit und vor allen Dingen Einsamkeit. Keine Bewegung, kein liebes Wort, keine Berührung - er lag einfach im Innenhof, zwischen seinem Kot und wartete auf den Moment der Erlösung. Nun soll er eine Chance bekommen. Er wird auf Sardinien von Rosella behandelt, gepflegt und gepeppelt. Doch auch dort hat er nicht viel vom Leben, denn Rosella kann nur einmal am Tag nach ihm sehen. Er ist auf einem Hof in einer Pferdestallung untergebracht. Wir suchen über diesen Aufruf nicht nur Spender, die helfen die Kosten von Zeus zu tragen, wir suchen auch Menschen, die Zeus das Ansehen wiedergeben, das Selbstbewußtsein und die Mut noch einmal ein Leben zu leben. Wenn Sie Interesse an Zeus haben, melden Sie sich unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können . Wir suchen händerringend eine Pflegestelle und natürlich nehmen wir auch gerne eine Endstelle für Zeus entgegen.

Hier gelangen Sie auf Zeus SOS-Seite mit seiner vollständigen Geschichte.

Hier gelangen Sie auf Zeus Vermittlungsseite.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Zeus" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
Neue Rubrik mit bekannten Gesichtern

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Wir eröffnen einen neue Rubrik mit wohlbekannten Hauptdarstellern. Die Rubrik "Was wurde aus..." finden Sie unter der happy end Seite oder Sie klicken hier. Dort bekommen unsere vermittelten Tiere ein Plätzchen für Rückmeldungen aus ihrem Zuhause. Schöne Bilder, bewegende Texte  - all das möchten wir mit Ihnen teilen! Schauen Sie ab und an rein und freuen Sie sich mit uns!

 
Caterina ist im wahrsten Sinne des Wortes angekommen!

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Kaum zu glauben und zu verstehen wenn eine sage und schreibe 14 Jahre alte Hündin, die in ihrem Leben noch nicht viel erlebt hat, bei einem einzieht?! Oder?

Ich habe mit einigen schwierigen Wochen gerechnet, einem Hund der eher befremdet ist nach einem harten, langen Leben im Zwinger ohne großartige Freuden und Reize.

Was mir hier begegnet ist, grenzt für mich an ein Wunder und das hat einen Namen: Caterina

Sie kam sah und siegte, nicht nur bei mir sondern auch im Rudel ist die alte Dame völlig anerkannt. Keiner knurrt sie an, sie hat innerhalb von wenigen Stunden ihren Platz gefunden.

Ein weiteres Wunder für mich ist ihr körperlicher Zustand. Caterina ist eine Hündin die mit ihren 14 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört. Sie entdeckt jetzt erst wie ein Welpe die Wiese und den Wald. Sie hat heute bemerkt dass ihre Nase unglaublich spannende Gerüche wahrnehmen kann und lief verzückt einer Spur im Wald nach, das faszinierte Glitzern in ihren Augen sprach Bände.

Caterina liebt frisches Gras das sie in meinem wildwüchsigen Garten nun mit inbrunst vertilgt. Überhaupt liebt Caterina alles was das neue Leben ihr bietet und dabei ganz besonders die neue Bequemlichkeit im eigenen Hundebett oder natürlich in Frauchens Bett mit Streicheleinheiten verknüpft.

Aber auch hier ist Caterina niemals aufdringlich, höre ich auf sie zu kraulen, dann kommt ganz zaghaft ihre Pfote und stupft mich mit der leisen Bitte doch noch ein wenig weiter zu machen. Ihr Blick dabei lässt einen schlichtweg zerschmelzen.

Heute genießt Caterina wohl den ersten Kauknochen ihres Lebens und kaut diesen ganz konzentriert und inbrünstig und raspelt sich so schonmal einen Teil ihres einige mm dicken Zahnsteins ab.

In einigen Tagen steht Caterinas erster Tierarztbesuch an und dann schauen wir mal was sie zu der alten Dame sagt. Drücken Sie uns die Daumen dass sie so fit ist wie sie wirkt!

Caterina ist ein Geschenk und ich kann nur jedem dem es möglich ist empfehlen sich eines dieser weisen und liebenswerten Geschenke ins Haus zu holen. Gerade sie haben es doch verdient im letzten Moment ihres Lebens zu wissen, dass es richtig ist das sie da sind!

Lesen Sie hier das happy end und sehen Sie die ersten Bilder. Wir werden weiter berichten und den ersten Tierarztgang, der Dank Ihrer Hilfe finanziert werden konnte, begleiten.

 
Sunny - eine Reise ins Glück und gleichzeitig eine unfassbar schöne Geschichte!

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Wenn es sich lohnt eine Geschichte zu erzählen, dann ist es diese. Sie ist in dem ganzen Tierelend, angefangen von der Vermehrung, der kranken Tiere und der großen Not auf Sardinien, das Licht im Dunkel, was uns immer wieder begegnet und was für jeden einzelnen Helfer eine undendliche Motivation darstellt. Eine Geschichte die von einem schlechten Beginn für das Kitten Sunny erzählt und welche in einem fantastischen happy end endet. Eine Frau die 2.500 Kilometer hinter sich gebracht hat mit dem Auto um einen kleinen kranken Kater auf Sardinien zu holen, seine Tierarztkosten in Deutschland zu tragen, ihn gesund zu pflegen und ihm ein Zuhause zu schenken. Vielleicht hat Dir Dein Name Glück gebracht? Wir wissen es nicht, aber Du sollst wissen, dass Du definitiv ein Herzenskater bist und Dein Leben nun eine Wende genommen hat. Die ganze Geschichte von Sunny und seiner Lebensretterin können Sie hier lesen. Im Übrigen haben wir entsetzlich viele Katzennotfälle zur Zeit auf Sardinien und jeder der uns als Pflegestelle unterstützen möchte, ist herzlich Willkommen bei respekTiere. Wir tragen die Arztrechnungen und benötigen nur ein Plätzchen, Liebe und Geduld für unsere Notfälle. Melden Sie sich unter:

Düsseldorf, Mettmann, Wuppertal, Wermelskirchen, Dortmund: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Bergheim, Pulheim, Köln: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Kerpen, Eifel, Aachen: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
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Siegburg, Frankfurt, Heidelberg: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Sehen Sie unter anderem auf unserer Katzenwarteliste wer schon auf die Ausreise wartet und nur noch die Brücke ins neue Leben sucht.

 
Arturo - er hat sich die Kolonie von Capo Testa ausgesucht!

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Vor 15 Jahren begannen wir, auf Capo Testa die dort lebenden Katzen zu kastrieren. Damals waren es über 60 Katzen. Unsere konsequente Präventionsarbeit und die tägliche Betreuung der Tiere hat dazu geführt, dass diese Kolonie sich langsam natürlich reduziert, von 60 Katzen sind heute nur noch acht Katzen dort. Zwei von ihnen gehören zu der ursprünglichen Gruppe von damals, sind also schon 15 Jahre alt. In dieser Kolonie wurden dank unserem Engagement nie mehr Tiere ausgesetzt. Nur Arturo war neu! Er kam vor einigen Wochen zu dieser Kolonie, wurde wider Erwarten von den "alten" Katzen akzeptiert und blieb. Unsere Kollegen, die dort täglich füttern, konnten Arturo täglich sehen und kontrollieren. Am Wochenende fand Pina ihn leider verletzt auf. Er konnte nicht mehr auftreten und schien starke Schmerzen zu haben. Er wurde in die Klinik gebracht, dort wurde ein Beckenbruch diagnostiziert und Arturo wurde sofort operiert. Nun befindet sich der hübsche Tigerkater bei uns in der Auffangstation und muss noch einige Zeit dort bleiben, bis zur vollständigen Genesung sein Bein möglichst ruhig halten. Wenn Arturo wieder ganz gesund wird, darf er zurück nach Capo Testa. Er hatte sich dort so gut zurechtgefunden und so wohl gefühlt, dass es ein Stückchen Heimat für ihn geworden war, die wir ihm nicht nehmen möchten. Bis dahin wird aber noch etwas Zeit vergehen und es werden hohe Kosten anfallen. Wir werden die Operation bezahlen müssen und die gesamte Nachsorge und bitten Sie inständig darum, durch eine Spende mit dem Stichwort "Arturo" Arturo zu helfen, in sein altes Leben gesund zurückkehren zu können.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Arturo" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
Die Gefriertruhe war die letzte Hürde – unser Rifugio ist genehmigt!

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Seit dem 27. Juni haben wir die „nulla osta sanitario per autorizzazione Rifugio sanitario“ in der Tasche. Kurz gesagt, wir sind seitens der italienischen Gesetze und der Auflagen der amtstierärztlichen Behörde nun mit unserem Rifugio anerkannt und haben alle notwendigen Genehmigungen zum Betrieb in der Hand. Wer die italienische Bürokratie kennt, weiß, dass damit eine schier unüberwindbare Hürde genommen ist. Manche Rifugi erhalten diese „autorizzazione“ erst nach Jahren oder auch nie….!

Lesen Sie hier weiter.

 
Im Kampf gegen die unwürdigen „Hundelager“ können SIE etwas tun!

Schreiben Sie eine Postkarte und geben Sie damit den zigtausend Hunden in lebenslanger Gefangenschaft Ihre Stimme. Der Verein „Tierschutzprojkt-Italien“ hat rechtzeitig zur Urlaubssaison eine wunderbare Postkartenaktion ins Leben gerufen. Hier gelangen Sie mit nur einem Klick zur Aktion und zum download der Karte Ihrer Wahl.

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Sommer, Sonne, Strand und Meer …..

und über eine Million Hunde fristen ihr Dasein in italienischen Canili, die meisten lebenslang bis zu ihrem Tod.

Es muss sich etwas verändern in Italien, und zwar dringend!

http://www.tierschutzprojekt-italien.de/italia-basta-helfen-sie-den-hunden-in-italienischen-canili

 
Sieben Schicksale….

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Kein Geld, keine Hilfestellung und keine Perspektiven reichen aus, um die Ignoranz mancher Menschen zu durchbrechen.

Wir wollen Ihnen heute eine kleine Geschichte erzählen, wie sie auf Sardinien quasi täglich geschieht. Ein Ehepaar findet einen Wurf Katzenbabies, nimmt sie aus Mitleid erst einmal auf, wird sich dann bewusst, wie viel Arbeit und Geld von Nöten wäre, die Kitten groß zu ziehen und beginnt dann, das Problem von sich zu schieben, so wie alle anderen. Mit viel Engagement wird dann noch versucht, ein Tierheim, eine Tierschutzorganisation oder die staatlichen Organe mit der Lösung des Problems zu beauftragen aber hier steht niemand zur Verfügung, trotz offizieller Zuständigkeiten weigern sich alle, zu helfen. Nur arca sarda weigert sich nicht. Wir beraten am Telefon, geben Hilfestellung, entwerfen Aushänge für die Vermittlung der Tiere vor Ort, stellen Kontakte zu nahe gelegenen Tierärzten her und bieten letztlich auch die Vermittlung nach Deutschland an. Das einzige, was wir nicht tun können, ist diese Kitten bedingungslos sofort abzuholen…aber genau das ist es, was die Menschen von uns wollen. Der Kontakt ist mittlerweile abgerissen, wir haben keine Information, was dieses Ehepaar mit den Kitten gemacht hat, die Arbeit von drei Kollegen war völlig umsonst und die Zukunft der Kitten ist mehr als fragwürdig.

Unsere Kollegin Rossella, die auch versucht hatte, diesen Leuten durch Hilfe zur Selbsthilfe zur Seite zu stehen, sagt zu dieser und zu allen anderen Situationen folgendes:

„….das ist genau die Arbeit, die ich seit Jahren hier auf dem Land mache. Ich BITTE die Schäfer darum, dass ich ihre Hunde mit Parasitenprophylaxe behandeln darf! Ich BITTE sie, dass ich sie behandeln darf, wenn sie krank oder verletzt sind!  Ich BITTE sie, dass ich ihre Hündinnen kastrieren lassen darf, damit sie nicht ständig trächtig werden und damit verbringe ich meine gesamte Freizeit. Ich habe Probleme, Arbeit zu finden und bin hier alleine, habe kein Geld mehr. Ich kann nun nicht auch noch die Menschen BITTEN, diese chaotische Situation für mich noch schlimmer zu machen. Ich kann nicht weitere Stunden am Telefon sitzen, um die Leute, denen ich schon Hilfe angeboten habe, zu beknien, diese Hilfe doch anzunehmen. Ich bin am Ende meiner Möglichkeiten angelangt, ich habe schon zu viel Verantwortung für Tiere auf mich genommen.

Weißt du, was ich denke? Wenn ich tatsächlich sicher gehen will, dass diese Kitten kein schlimmes Ende nehmen, muss ich sie persönlich sofort abholen. Wenn sie hier an ein Tierheim übergeben werden, wird es für sie noch schlimmer, dort mischen sie einfach alle Tiere, gesunde mit kranken, sperren sie ein, ohne jegliche Perspektive. Wenn sie an Privatpersonen vermittelt werden, schaffen es vielleicht 2 von 8 Kitten, einen guten Platz zu bekommen, die anderen enden furchtbar. Was tun? Ich werde hier definitiv nicht die Arbeit machen, die man in Deutschand so erfolgreich machen kann, hier Vorkontrollen für Vermittlung zu machen ist rausgeschmissene Zeit. Ich kenne die Menschen hier. Es gibt keine guten Plätze für Katzen und für Hunde ist es noch schlimmer. Die Menschen lieben es, Katzenbabies zu sehen, sie lassen die Weibchen ohne Pause Kitten zur Welt bringen, weil sie süß sind und ihre Kinder Spaß daran haben aber dann müssen sie alle weg. Sie werden überfahren, da sich niemand um sie sorgt und kümmert….! Unsere Zeitungen hier sind voll von Annoncen, die Katzen anbieten, die Schaufenster voll von GEFUNDEN Flugblättern aber niemand holt seine Tiere wieder ab, auf facebook gibt es ein Meer von Hilferufen, überall Tiere, die keiner unterbringen kann aber jeder hat….! Ich bekomme ständig sms von Leuten, die mich kennen, die Hunde oder Katzen gefunden haben. Ich bin gezwungen, all dies zu ignorieren. Andernfalls würde ich kollabieren. Es ist also keine mangelnde Einsatzbereitschaft von mir, wenn ich diesen Menschen, die uns um Hilfe gebeten haben, nicht wochenlang hinterherlaufe! Ich finde im Müll selbst ständig Katzen und Hunde und ich sehe nicht weg aber ich bin nicht bereit, loszulaufen, um diese gezielt zu suchen und zu finden….“

Diese Zeilen sind ein Spiegel der täglichen Situation auf Sardinien, den Aufgaben und Problemen, mit denen die Menschen konfrontiert sind, die eben nicht wegsehen. Es ist aber auch eine Erklärung und ein Appell an all diejenigen, die immer noch nicht verstehen, warum Tierschutz im Ausland so wichtig ist und auch der letzte Schritt dabei, die Vermittlung von Tieren nach Deutschland.

Falls Sie Interesse haben, ein Tier aus Sardinien aufzunehmen und damit gleichzeitig die präventive Arbeit im Land zu stärken, so melden Sie sich bitte bei uns.

 
Sunny - ein Abschied nach 9 Monaten des großen Glücks.

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9 Monate durfte die alte Schäferhunddame Sunny in ihrem Zuhause glücklich und zufrieden leben. Dann ging es ihr von Tag zu Tag schlechter und der Abschied stand bevor. Lesen Sie hier die Zeilen der Vermittlerin zum Abschied von Sunny.

 
Sardinien – eine Insel wo Millionen einfach verschwinden aber gleichzeitig die Gesetze härter sind

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Was ist das für ein Land, wo noch letztes Jahr die Müllberge aus Sizilien zum Verbrennen nach Deutschland exportiert wurden und heute jeder Haushalt eine Anleitung zur Mülltrennung hat, die so dick wie ein Gebetsbuch ist und jeder Müllverursacher mittels Barcode ermittelt werden kann? Ein Land, wo von heute auf morgen Millionen Menschen ohne Murren zum Rauchen vor die Türe gehen? Ein Land, welches mehrere Jahre lang unzählige Millionen für den Kampf gegen das Streunertum bereitgestellt hat, die Summen aber nie in den Regionen ankamen. Ein Land, in dem die Menschen und auch die Politiker sich mit der Diskrepanz aus SOLL und IST so kampflos arrangiert haben. Während die Millionen für die Kastrationskampagnen von Hunden irgendwo im Nirwana verschwunden sind, gleichzeitig aber neue Tierschutzgesetze aufgelegt wurden, die hohe Geldstrafen bei Missachtung vorsehen aber niemals verfolgt und eingehalten werden, nimmt auf der Insel und überall im Staat die Absurdität ihren Lauf.

Seit über einem Jahr bauen wir in Santa Teresa ein Tierheim. Eine überragende finanzielle Investition und unglaubliches zeitliches Engagement werden seit mehr als 15 Monaten gebündelt. Bei der Planung des Rifugio konnten wir schon Dinge umsetzen, von denen wir wussten, dass sie für eine staatliche Betriebsgenehmigung unerlässlich sind. Dinge, die u.E. völlig sinnlos sind aber immer mit Kosten verbunden. Wir haben einen Empfangsbereich gebaut, diesen vom restlichen Rifugio abgegrenzt, Tore gesetzt, Zäune gezogen, einen Wohn- und Bürocontainer gekauft. Auf der anderen Seite versuchen wir seit Jahren, ins staatliche Tierheim zu gelangen, um die Missstände dort zu sehen und haben bis heute den Zutritt verweigert bekommen. Während wir Empfangsbereiche gestalten müssen wird dort der Empfang seit Jahren kategorisch gegen jedes Gesetz verwehrt. Die nächste Investition, zu der wir gesetzlich verpflichtet waren, war der Bau eines Misthaufens. Unzählige Kubikmeter Beton, Erdarbeiten, Bagger, Arbeiter…! Während draußen vor den Toren die Autos im Feld verrosten und die Batterien gleich daneben entsorgt werden, während die Strände aufgrund mangelnder Toilettenwagen langsam zu einem einzigen Misthaufen werden.

All dem nicht genug, vor wenigen Tagen gab es wieder eine Begehung und diesmal haben wir die Auflage erhalten, eine Tiefkühltruhe für Tierkadaver anzuschaffen. Wieder Investition in Geld und Platz, wobei draußen vor den Toren überall die totgefahrenen Tierkörper einfach auf der Straße liegenbleiben, es gibt keinen Straßendienst, der diese Tiere einsammeln würde. Last not least konnten wir die Forderung nach einem separaten Container fürs Umziehen der ehrenamtlichen Helfer abwenden, indem wir uns zum Aufstellen eines Kleiderschrankes verpflichtet haben, wo nun Arbeitskleidung deponiert wird. Wir wissen nicht, was noch auf uns zukommen  wird aber wir verlieren ohne die offizielle Genehmigung die Möglichkeit, mit den Gemeinden eine Kooperation abzuschließen und somit für die Haltung der Fundhunde einen Tagessatz zu erhalten. Seit Inbetriebnahme sind das durchschnittlich 30 Hunde, die wir täglich finanzieren und für die wir von den Gemeinden ca. 2.000Euro im Monat erhalten müssten.  Wir müssen täglich mit Gesetzen und Gegebenheiten umgehen, die uns unerklärlich sind und uns in einem Land arrangieren, wo alles und nichts möglich ist.

 
Bricco – ein Hund im Patenglück

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Es gibt Neuigkeiten von unserem Patenhund Bricco auf Sardinien. Lesen Sie hier wie es ihm ergangen ist und sehen Sie die neuen Bilder.

 
Wir nehmen Abschied von Spot und Findus (Mai 2011 – Mai 2012).

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„Immer dann wenn der Wind pfeift und durch Äste weht,
    wissen wir ihr wart da wolltet nur nach dem Rechten sehn.“

Ein Jahr des kurzen Glücks. respekTiere sagt DANKE, danke, dass Ihr Euch diesen beiden kranken Tieren angenommen habt. Es tut uns unendlich leid, dass sie Euch so kurz hintereinander verlassen mussten, aber sie haben sich wieder. Lesen Sie hier den Abschied der Adoptivfamilie.

 
Porto Fido – einer der ganz wenigen Hundestrände Italiens in unserer Hand!

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In diesen Tagen, kurz vor den Sommerferien, hat eine der größten italienischen Tageszeitungen das sensible Thema Hund und Urlaub aufgegriffen und hat auf eine Aktion aufmerksam gemacht, die von einem italienischen Dachverband ins Leben gerufen wurde: “vacanze a 4 zampe“ (übersetzt: Urlaub auf 4 Pfoten). Auf der gleichnamigen Homepage konnte die Bevölkerung abstimmen und voten in puncto Hundefreundlichkeit. Zur Auswahl standen Hotels, Pensionen und eben auch Strände. Die online Abstimmung ist mittlerweile vorbei und Arca Sarda mit der Leitung des Strandes „Porto Fido“ in der Bucht von Porto Quadro/Santa Teresa Gallura, durfte (durch einen Vertreter) sogar auch einen Preis in Mailand bei der offiziellen Siegerehrung entgegennehmen.

Porto Fido ist das zweite Jahr am Start. Der Initiator ist unser Verein Arca Sarda, dem es letztlich nach jahrelangen Bemühungen gelungen war, die Gemeinde zur Kooperation zu bringen. Die Finanzmittel und den Platz stellt die Comune von Santa Teresa zur Verfügung, die operative Leitung ist Sache von Arca Sarda, die sich natürlich auch hier in ganz engen, gesetzlichen Vorschriften, bewegen muss. Porto Fido ist ein riesiger Erfolg. Allem voran darin, dass es endlich gelungen ist, den Hund als besten Freund des Menschen nicht mehr in gewissen Lebensbereichen komplett ausschließen zu müssen sondern durch die Eröffnung von Hundehotels, Hundestränden und generell von gemeinschaftlichen Einrichtungen, der Bedeutung des Hundes für den Menschen – und umgekehrt – Rechnung zu tragen. Dieser politische und gesellschaftliche Erfolg ist der eigentliche Gewinn, ob der Strand Porto Fido auch aus Sicht unserer vierbeinigen Freunde einen Preis wert ist, müssen sie selbst entscheiden.

„…ich persönlich fahre immer noch lieber außerhalb der Saison nach Sardinien und kann dort im März oder November meine Hunde uneingeschränkt an den riesen Stränden laufen und toben lassen und sie dürfen wirklich Hund sein, da, wo sie einmal herkamen, anstatt sie unter einem Sonnenschirm aber dafür mit farbig passendem Wassernapf am Porto Fido in der vierten Liegestuhlreihe anzubinden…“ (Christiane B.)

 
Redy - ist in unserer Auffangstation angekommen!

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Redy - ist nach einer Operation bei uns in der Auffangstation in Sante Teresa, Sardinien, angekommen. Sein Bein musst tatsächlich amputiert werden. Der Unfall ist so lange her, dass das Gliedmaß komplett abgetrennt einfach noch von der Haut gehalten wurde. Seine Wunden sind super verheilt, er ist eine richtige Frohnatur und teilt sich das Gehege mit Rita, einer bildschönen Katzendame. Er liebt den Menschen, was es für uns sehr schwierig gemacht hat schöne Bilder für die Vermittlungsseite zu machen. Immer wieder glotzte er in die Linse, miaute und verstand nicht, warum wir dieses Gerät nicht wegnahmen um mit ihm zu spielen und zu schmusen. Jetzt heißt es nur noch ein Zuhause oder eine Pflegestelle finden. In Kürze wird er auf unseren Vermittlungsseiten vorgestellt. Wenn Sie Interessen an dem wunderschönen roten Kater haben, freuen wir uns über Ihren Kontakt unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Natie - viel zu kurz war Dein Leben!

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Wer erinnert sich nicht an die schockierende Nachricht von Damals? Natalie, ein kleines weißes Maremmanomädchen mit ein paar Wochen entsorgt. Aber nicht wie wir es sonst kennen - vor Mülltonnen, vor dem Tierheim - nein, Du wurdest mit Deinem Bruder in einen Plastiksack gesteckt und dieser zugebunden und  in die Einöde geschmissen. Auf Euch drauf lag noch ein totes Schaf, direkt mit entsorgt. Die Bilder werden wir nie vergessen. Du konntest gerettet werden, Dein Bruder lag einige Stunden sicherlich schon tot neben Dir. Ganz gesund warst Du nicht, eine leichte Behinderung hattest Du. Ob sie vom Sauerstoffmangel kam aufgrund der Plastiktüte, ob sie eine versteckte Staupe ausgelöst hat, wir wissen es nicht. Jetzt nach so kurzer Zeit mit nur knapp vier Jahren musstest Du uns verlassen, erneut aufgrund einer unglaublichen Geschichte. Diese möchten wir hier unbedingt erzählen, denn sie ist vielleicht sehr wichtig für viele Deiner Vorgänger und für viele Menschen, die sich mit den Mittelmeerkrankheiten nicht auskennen. Als Natalie nach Deutschland kam, wurde sie natürlich wie alle anderen Hunde auf die Mittelmeerkrankheiten getestet. Doch die Krankheit die Dein Schicksal besiegelte, war damals noch nicht bekannt: Hepatozoonose. Eine Krankheit die immer noch viele Fragen aufwirft und leider auch kaum Antworten liefert.

Definition: Bei der Hepatozoonose handelt es sich um eine parasitäre Infektionserkrankung, die durch Hepatozoon Arten hervorgerufen, und durch das Verschlucken / Zerbeißen von Zecken übertragen wird.
Erreger: In Europa: Hepatozoon canis. Keine Zoonose. Die Gamonten von H. canis parasitieren als azidophile kapselförmige Körper in den neutrophilen Granulozyten
Hier können Sie mehr Informationen erhalten.

Es sind durchaus einige Tierärzte in Deutschland, die sich einfach nicht auf dem Laufenden halten, die Gerüchte in die Welt setzen, die Therapien vorschlagen, die überhaupt nichts bringen und einfach die Besitzer im Unklaren lassen. Hier einige wichtige Informationen:

Tests: Die Tests kann man in vielen Laboren durchführen lassen. Meistens arbeiten die Ärzte mit Laboren zusammen. Das ist auch grundsätzlich natürlich in Ordnung. Wichtig ist, dass man das Profil richtig bestimmt. Bei unseren Tieren muss es der Test "Sardinien" sein. Eine falsche Landangabe fehlt zu falschen Ergebnissen! Sie müssen aber nicht das empfohlene Labor des Tierarztes nehmen, sondern können sich selber im Vorfeld über Labore und Testergebnisse informieren. Hier gibt es schon massive Unterschiede.

Wann: Wir empfehlen die Tests direkt nach Einreise machen zu lassen. Hier ist wichtig, dass die Entwurmung mit bestimmten Mitteln mindestens vier Wochen her ist und eine Impfung erst nach der Blutabnahme erfolgt. Das alles könnte das Ergebnis beeinflussen. Ein weiterer Test 6 Monate nach Einreise ist genauso wichtig um alle Krankheiten weitgehendst ausschließen zu können! Wenn ein Hund bei der Ausreise am letzten Tag im Ausland gestochen wird, kann die längste Inkubationszeit einer Krankheit 6 Monate dauern bis sie nachgewiesen werden kann. Es sind also beide Tests unheimlich wichtig um sofort reagieren zu können. Aussagen von den Ärzten, wie "der Hund sieht doch gesund aus" oder "ein Test reicht" hören wir wirklich viel zu häufig und die Besitzer nehmen dies auch an. Wenn aber die ersten sichtbaren Zeichen einer Erkrankung auftauchen, ist es oftmals für den Hund viel zu spät! Die wichtigsten Krankheiten sind: Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Filarien und die Hepatozoonose. Die Tests sind bestenfalls in den Monaten März/April oder September/Oktober zu machen. Hier sind die Parasiten am Besten nachweisbar. Der zweite Test sollte also unbedingt auf einen dieser Monate fallen.

Hepatozoonose positiv und jetzt? Wir möchten hier keine Ängste auslösen! Wenn ein Tier positiv gestetet wird, heißt es erst einmal nur in Zukunft auf bestimmte Dinge zu achten! So sollte man durchaus keine Corticoide und Immunstimmulanzpräperate verwenden. Nachweislich gibt das verabreichte Cortison den Weg frei für die Garmonten in das Hirn zu gelangen. Hier lösen sie epileptische Anfälle aus!

Wir müssen uns nun von unserer "kleinen" Natie verabschieden. Sie hatte immer ein besonderen Platz in unseren Herzen und wir hätten ihr in ihrer wunderbaren Familie noch viele Jahre gewünscht!

Lesen Sie hier den Abschied der Familie.

 
Bella Luna - 13 Jahre hast Du auf Dein Glück gewartet - 2 wunderschöne Jahre hast Du "leben" dürfen!

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13 Jahre hast Du, Bella Luna, auf Dein großes Glück gewartet. Dann kam Dein Frauchen Dich holen. Liebe auf den ersten Blick war es und es bestätigte sich. Du warst ein Volltreffer. Zwei Jahre durfte Dich Deine Familie vewöhnen, Dir das Leben zeigen. Nun bist Du mit stolzen 15 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Ein Lächeln hast Du zurückgelassen im Herzen Deiner Menschen. Wir sind glücklich, dass Du einer der Hunde bist, die es noch geschafft haben. Mach's gut kleines Mädchen. Lesen Sie hier den Abschied des Frauchens.

 
Grigio – ist in Deutschland angekommen!

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Seit Monaten wartet Grigio auf eine Möglichkeit nach Deutschland zu kommen. Doch erst dieser Aufruf sollte zu seinem großen Glück führen! Da er schon seit vielen Wochen auf die Ausreise vorbereitet wurde, waren die Reiseformalitäten alle schon erledigt. So gelang es uns ganz kurzfristig den Kater auf einen Flug nach Stuttgart einbuchen zu können. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Flugpaten! Auch die Familie, die sich als Pflegestelle gemeldet hat, war flexibel und spontan und holten Grigio am Flughafen ab. Somit ist er seit dem letzten Wochenende in Deutschland. Die bisherigen Nachrichten sind nur positiv. Grigio schmust was das Zeug hält, er liegt wie ein Baby bewegungslos im Arm und lässt sich den Bauch kraulen. Der erste Tierarztbesuch zur Kontrolle der Werte liegt auch schon fest und wir werden hier sicherlich bald berichten und die Vermittlungsseite für den großen Charmeur erstellen können! Vielen Dank an die vielen Zuschriften und Hilfestellungen. Gerne können Sie für Grigio spenden, denn die Untersuchungen auf Sardinien waren kostenintensiv und auch hier in Deutschland wird noch einiges zusammenkommen!

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Grigio" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 356 500 00 - Konto 105 43 29 - Niederrheinische Sparkasse RheinLippe. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

Ein Zufall hat Grigio zu uns geführt. Er wurde aus seiner Kolonie an der wunderschönen Costa Paradiso geholt, um ihn zu kastrieren. Nach der kurzen Operation beruhigten wir den total verschmusten und unglaublich charismatischen Kater mit den Worten, dass er schnell wieder aus dem Käfig in die Freiheit entlassen würde. Dieses Versprechen konnten wir bis heute nicht einlösen und Grigio, der sein Leben lang Freiheit und die wärmende Sonne gewöhnt war, sitzt seit nunmehr fünf Monaten hinter Gittern. Die Helferin der Costa Paradiso hatte damals keine Zeit, ihn im Rifugio abzuholen, um ihn frei zu lassen und so saß Grigio länger als sonst nach einer Kastration bei uns. So viel uns auf, dass der bezaubernde, stattliche Kater sehr viel trank und wir nutzten die Zeit des Wartens, und ließen ein Blutbild machen. Das Ergebnis war sehr ernüchternd und es war klar, dass Grigio nie mehr an seine geliebte Costa Paradiso zurückkehren konnte. Die Ergebnisse zeigten nicht nur eine Niereninsuffizienz sondern auch eine Anämie und leider ist Grigio Fiv positiv. Es war uns klar, dass es schwer werden würde, für Grigio einen Menschen zu finden, der bereit ist, ihm die notwendige medizinische Versorgung und dabei noch Liebe und Geborgenheit zu schenken. Dass sich aber bis heute nicht ein Mensch für den sozialen und unkomplizierten Kater interessiert, macht uns sehr traurig. Grigio ist im Rifugio einer von vielen und die Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz ist auf Sardinien weder bekannt noch wird sie praktiziert, noch gibt es die Medikamente oder unproblematisch Spezialfutter. So müssen wir mit ansehen, wie Grigio zunehmend vereinsamt, er scheint sich regelrecht aufzugeben und leidet extrem unter seinen Haltungsbedingungen und die mangelnde Zuwendung. Das und die mangelnde medizinische Betreuung hat die Verschlechterung seiner Blutwerte begünstigt und Grigio musste vorübergehend wieder stationär aufgenommen werden. Mittlerweile ist er zwar wieder im Rifgugio abe wir können ihm dort weder medizinisch gerecht werden, noch ihm die Zuwendung und  Liebe zuteilkommen lassen, die er in den ersten Monaten, bevor er sich aufgegeben hat, von uns eingefordert hat.

 
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