Bekommen wir eine Chance?

Hier sehen Sie die aktuelle Warteliste der Katzen, die dringend auf ihre Chance in Deutschland warten. Es sind Katzen, die wir aus der gesamten Gallura übernommen oder gerettet haben. Tiere, die Dank unserer unermüdlichen Präventionsarbeit in unsere Obhut kamen und gerettet wurden. Manche von ihnen sind medizinische oder ethische Notfälle, andere finden einfach keine Akzeptanz in ihrer Kolonie, sind zu alt, zu jung, …!

Die Gründe, warum sie alle eine Pflegestelle, bestenfalls ein Zuhause suchen sind so vielfältig wie ihre Schicksale, die Sie hier im Einzelnen erfahren können:

 


 

NEWS

 


 
 
15.06.2017: Piscione – liebevoller Wirbelwind sucht eigenen Wirkungskreis
 
 
 
 
Die Käserei von San Pasquale ist einer der Orte, die wir für die Geburtenkontrolle mehrmals im Jahr anfahren müssen. Bei diesen Gelegenheiten überprüfen wir auch immer den Gesundheitszustand der ca. 60 Katzen dort. Uns fiel daher sofort der Kater Piscione auf, der in einer kleinen Lache aus Blut kauerte.
 
Die Bäuerin gab ihn uns gleich dankbar mit und erzählte uns, dass er seit längerem schon Blut im Urin habe. Der Kater verbrachte aufgrund seines Zustands längere Zeit in der Klinik, ließ alle Therapien tapfer über sich ergehen. Piscione ist auf Spezialfutter angewiesen, er benötigt Urinary S/O, dann geht es ihm sehr gut. Und er frisst das Futter mit großem Appetit, so dass es hier auch keine Probleme gibt.
 
Der kleine Wirbelwind ist mittlerweile in Deutschland angekommen. Er zeigt sich sehr sozialverträglich mit anderen Katzen und auch Hunden. Mit seinen geschätzten 8 Jahren ist er sehr verspielt und möchte am liebsten den ganzen Tag nur Raufen und Spielen. Es wäre deshalb sehr wichtig, dass in seinem neuen zu Hause ein oder mehrere Spielkameraden auf ihn warten, die mit ihm gemeinsam die Welt erobern wollen und das am liebsten im Laufschritt und mit mehreren Rollen vor- und rückwärts. Dann ist er sehr glücklich.
 
Wenn man sich im Garten bewegt ist er schnell zur Stelle, besonders der in der Familie lebende Hund hat es ihm sehr angetan. Auch draußen kann man den kleinen Kerl gut auf den Arm nehmen und eine Runde schmusen, dann muss er aber auch bald wieder los, schließlich gibt es einfach viel zu viel zu entdecken.
 
Im Haus sollte man auf seine Füße unter der Bettdecke aufpassen, denn diese großen rosa Monster sind stets zu bekämpfen! Dabei werden gerne Gefangene gemacht, mit Gnade für unbestrumpfte Füße ist also nicht zu rechnen.
 
Er ist ein Freigänger durch und durch und kann den ganzen Tag durch die umliegenden Gärten streifen ohne müde zu werden. Wichtig dabei ist, dass befahrene Straßen nicht in der Nähe seines neuen zu Hauses sind. Im Spiel vergisst er leider schon einmal hier vorsichtig zu sein und überquert dann unbedarft die Straße, auf der so manche Gefahr lauern kann.
 
Wer sich auf das Abenteuer Piscione einlässt, gewinnt ein Familienmitglied, das immer gut gelaunt durch die Welt geht und jede Menge Wirbel bringt.
 
Falls Sie sich für Piscione interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.
 
 

 

WARTELISTE

 


 

01.05.2015: Aglientu – die Stadt gab ihm seinen Namen!

 

 

Ein Tier erhält seinen Namen normalerweise durch den Menschen, meist eine Geste, die alle Liebe und Zuneigung noch unterstreicht und eine intensive Bedeutung hat. Im Falle von Aglientu gab es niemanden, der liebevoll einen Namen hätte aussuchen können und so wurde er pragmatisch nach der Stadt benannt, in der er gefunden wurde. Diese Liebe muss Aglientu eigentlich täglich entbehren, das ist der Grund, warum wir für ihn ein Zuhause suchen. Aglientu kam schon im Jahr 2013 zu uns, er war in den Straßen von Aglientu leicht verletzt worden, wurde im Rifugio gesund gepflegt und dann kam die große Frage „wohin mit ihm“? Während seiner Zeit auf der Krankenstation bei uns wurde klar, dass Aglientu FELV positiv ist, er trägt das Feline Leukose Virus in sich, auf FIV wurde er negativ getestet. Ausgebrochen ist die Krankheit nicht, dennoch ist er Überträger des Virus. 
 
 
Da Aglientu bisher auf der Straße lebte und im Rifugio eingesperrt unheimlich litt, war klar, dass er sein Leben im Katzenpark verbringen darf. Eigentlich war das für Aglientu eine unglaubliche Verbesserung seiner Lebenssituation. In Aglientu gab es nicht viel Grün und es gab viel Verkehr und Menschen, die es nicht immer gut mit ihm meinten. Im Park fand er absolute Sicherheit vor beidem und zugleich unendliche Gerüche, Insekten zum Jagen und ein für ihn artgerechtes, glückliches Leben. Nun ist uns aber klar geworden, dass Aglientu die Größe des Parks nur selten ausnutzt, meist sitzt er im vorderen Bereich am Tor und wartet auf den Pfleger, der einmal täglich zur Fütterung und zur Kontrolle in den Park kommt. Dann nutzt er die kurze Zeit und schmiegt sich um die Beine, versucht, auf den Arm zu kommen, gibt Köpfchen…leider muss er das alles aber mit einem Dutzend anderer Katzen teilen.
 
 
Aglientu ist definitiv ein Kater, der viel Zuwendung braucht und viel Liebe geben kann. Er ist ein unglaublich sanftmütiger Tiger, der alles dafür gibt, im Arm des Menschen zu liegen und gekrault zu werden. Aglientu ist ein Kater von zierlicher Statur, der jedem Menschen sofort offen und anschmiegsam begegnet und gleichermaßen verträglich mit Artgenossen ist. Er lebt mit Kätzinnen und Katern in Frieden zusammen und es gibt höchstens einmal einen kleinen „Prankenhieb“, wenn man sich mit allen um die kostbare Ressource Mensch drängeln muss. Wir suchen für Aglientu ein Zuhause bei Menschen, die viel Zeit und Liebe entbehren können und ihm durch die Lebens- und Wohnsituation ein wenig der Freiheit schenken können, die er so liebt. Aglientu ist trotz seiner FELV Infektion gesundheitlich fit, er leidet seit Beginn zwar an einem chronischen Katzenschnupfen, die Ausprägung ist jedoch gering. Gerne kann Aglientu zu ebenfalls infizierten Katzen, er würde sich über Gesellschaft sicherlich freuen. Wenn Sie Aglientu ein passendes Zuhause schenken könnten, so können wir Ihnen garantieren, dass Sie im Gegenzug mit Liebe und Treue eines kleinen Grautigers überschüttet werden…
 
 
                     
 

 

25.12.2015:   Herzenswünsche fürs neue Jahr – wie wird es für unsere Fiv oder Felv Katzen? 

 

Ein Tag kann sehr lang sein, 24 Stunden, in denen einmal ein Pfleger zum Füttern und zum Streicheln kommt. Das sind 23,5 Stunden, die unsere Katzen im Katzenpark der „positiven“ auf sich alleine gestellt sind. Der Park wurde gebaut, um den Katzen, die mit Fiv oder Felv infiziert sind, ein behütetes Leben mit größtmöglicher Freiheit zu schenken. Die meisten von ihnen sind aber mittlerweile so menschenbezogen und manche auch pflegeintensiver, sodass sich die Einsamkeit in den Vordergrund drängt und wir denken, dass menschliche Zuwendung, Liebe, Zeit und Pflege für viele wichtiger geworden sind. Für diese Tiere möchten wir versuchen, in 2016 wunderbare Familien zu finden.
 

Majo - ca. 9 Jahre alt, männlich, lebt seit Juli 2014 im Katzenpark

 

 

 

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Lilly - ca. 9 Jahre alt, weiblich, lebt seit Mai 2014 im Katzenpark

 

 

 

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16.03.2016:   Micia sucht Dosenöffner!

 

 

 

Was sich anhört wie ein lustiger Spruch hat einen ernsten Hintergrund. Die vierjährige Micia sollte sich ausschließlich von Nassfutter ernähren, da sie sonst einen lebensbedrohlichen Darmverschluss bekommen könnte. Micia hatte im letzten Jahr mehrmals einen Darmverschluss, der einerseits der schlechten Ernährung in der Katzenkolonie geschuldet war, wo immer wieder von unverantwortlichen Menschen Fischgräten und Knochenabfälle entsorgt werden, es kann aber auch sein, dass die Beckenknochen von Micia dem Darm nicht besonders viel Platz lassen und daher eine Prädisposition zum Darmverschluss besteht. In der Tierklinik in Olbia wurde diesbezüglich sogar schon das Becken operativ erweitert.
 
Dennoch möchten wir die hübsche Micia nicht unnötig diesem Risiko aussetzen und suchen für die Katzendame, die negativ auf Fiv und Felv getestet wurde und bereits kastriert ist, liebe Menschen, die ihre Ernährung in die richtigen Bahnen lenken und kontrollieren können. Micia sollte ausschließlich Nassfutter zur Verfügung gestellt bekommen und falls sie nicht regelmäßig Kot absetzt, muss mit Laktulose nachgeholfen werden. Die ein oder andere Maus, die Micia als passionierte Sonnenanbeterin sicherlich mal fängt, sollten ihr nicht weiter schaden aber man muss verhindern, dass Micia ganz auf sich alleine gestellt ist. Daher haben wir Micia schweren Herzens aus ihrer Katzenkolonie geholt und hinter ihr liegen viele Monate der Untersuchungen und Behandlungen. Nun ist es Zeit, dass Micia ein neues Lebensumfeld findet, gleichermaßen umsorgt, geliebt und katzengerecht. Micia ist natürlich verträglich mit Artgenossen und würde sich über Katzengesellschaft sehr freuen.
 
 
 

 

12.03.2016:   Isuledda: Unser Katzenpark - immer wieder die einzige Alternative! 

 

 

 

Unser Anliegen ist es allem voran, die Katzen auf Sardinien in ihrem gewohnten Lebensraum zu belassen. Leider ist das allzu oft nicht möglich und dann ist der Katzenpark die einzige Alternative für diese Tiere. So auch im Falle der hübschen Katze Isuledda, die ihren Namen dem gleichnamigen Campingplatz verdankt, auf dem sie bis Ende Sommer 2015 gelebt hat. Isuledda war lange Jahre zuvor von unseren ehrenamtlichen Helfern bei einer Kastrationsaktion schon kastriert worden und lebte glücklich in Freiheit auf diesem Campingplatz...bis sich Zahnprobleme einstellten. Die Leute, die sie mit Futter von respekTiere täglich fütterten, bemerkten ihre Probleme beim Kauen und brachten sie zum Tierarzt. Es folgten insgesamt zwei operative Eingriffe , um letztlich alle Zähne zu ziehen und hinter Isuledda liegen mittlerweile vier Monate, in denen sie eine tapfere und liebevolle Patientin zugleich war. Die Genesung war leider lange und mühsam aber es hat sich gelohnt.
 
Wie könnten wir Isuledda nach vier Monaten im Rifugio nun zurück auf den Campingplatz bringen? Das würde einem Aussetzen gleich kommen. Isuledda ist mittlerweile ein ganz anderes Leben gewohnt, angefangen von Fütterung bis hin zu medizinischer Betreuung und menschlicher Ansprache. Wie könnten wir sie dort ausladen und im Rückspiegel ihren fragenden Blick ertragen? Also bleibt auch Isuledda vorerst bei uns im Katzenpark, in dem sie sich jetzt schon sehr wohl fühlt. Dem Park, der all denen ein Zuhause schenkt, die nicht in ihren ursprünglichen Lebensraum zurück können...
 
 



03.09.2016:    Gringo - sein Appetit - sein Risiko!

 

 

 

Gringo ist ein passionierter Freigänger. Das hat ihn vor vielen Jahren auch fast schon einmal sein Leben gekostet, er wurde wohl angefahren, das hat man viel später auf Röntgenbildern gesehen. Bei diesem Unfall hat sich das Becken von Gringo geringfügig verschoben, sodass sein Darm nicht mehr so viel Platz hat wie gewöhnlich. Wenn Gringo adäquates Katzenfutter frisst, gerne auch weichere Qualität, dann funktioniert seine Verdauung hervorragend, wenn er sich von seinem großen Appetit hinreißen lässt und schonmal eine Maus verspeist, alles mögliche und unmögliche, was er draußen auf seinen Streifzügen findet, dann kann das schon problematisch werden.
 
Gringo lebte die letzten Jahre bei der ehemaligen Bürgermeisterin einer kleinen Comune auf Sardinien. Sie hat ihn im Laufe der Jahre immer mal zum Tierarzt bringen müssen, seinen Darm entleeren lassen müssen, damit nichts hängen bleibt und zu einer massiven Verstopfung führt. Aus privaten Gründen kann die Dame Gringo aber nicht mehr betreuen. Im Haus kann sie ihn nicht einsperren, da Gringo dann eingehen würde, er liebt die Spaziergänge draußen. Also suchen wir für den ausgesprochen verschmusten und sozialen Kater ein tolles Zuhause, wo er zwar seine Freiheit genießen kann aber dennoch bestmöglich betreut ist, sodass seinem Menschen gleich auffallen würde, wenn die Verdauung ins Stocken gerät. Gringo lebt bis dahin in einem Gehege bei uns im Rifugio, gemeinsam mit Micia, die ein ähnliches Schicksal erlitten hat.
 
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07.03.2017: Nieddu - es gibt ein Wiedersehen!
 
 
 
 
Wenige Kilometer vom Rifugio entfernt lebte eine sardische Tierschützerin, im Laufe der Jahre verlor sie Maß und Ziel und ihr wunderschönes, riesiges Grundstück wurde zu einem Ort von animal hording. Sie konnte all den Katzen, die sie aus den unterschiedlichsten Situationen "gerettet" hatte nicht mehr gerecht werden, überwarf sich mit Sohn und Mutter und verließ letztlich das Anwesen und damit alle Katzen.
 
Seitdem werden wir vom Sohn der Dame massiv unter Druck gesetzt, diese Katzen ins Rifugio zu übernehmen, da weder er noch die Oma die Tiere versorgen können. Anfangs waren es weit über 30...es war unmöglich, alle ins Rifugio zu holen. Und so kam es, dass wir immer wieder einzelne Tiere übernahmen, die pflegebedürftig waren, krank....und so übernahmen wir im Laufe der letzten sechs Jahre einen Großteil dieser Katzen, manche konnten wir wunderbar vermitteln, andere leben noch bei uns im Katzenpark. Die Situation hat sich nochmals verschlechtert und somit werden wir alle restlichen Katzen übernehmen, Nieddu macht den Anfang aus einer Gruppe von fünf Katzen.
 
Nieddu ist ca. 10 Jahre alt, ist Fiv positiv getestet worden, ist kastriert und eine Seele von Kater, verschmust, menschenbezogen und offen. Wir wünschen uns, dass Nieddu im Katzenpark seine alte Freundin Lilly wieder erkennen wird. Vor Jahren wurden sie getrennt, als wir Lilly vor ihm übernahmen. Lilly hat nie Anschluss im Katzenpark gefunden, es wäre wunderschön, wenn sie in Nieddu einen alten, neuen Freund findet.
 
Ebenso wäre es wunderschön, wenn wir für Nieddu und auch Lilly wunderbare Zuhause finden könnten. Die beiden haben zwar auf diesem Hof in völliger Freiheit auf zigtausend Quadratmetern Grund gelebt aber wann immer die Haustüre offen stand, durften sie sich vor den Ofen legen und die Vorzüge eines Zuhauses genießen, das fehlt Lilly schon lange und auch Nieddu wird es bald fehlen............
 
Wenn Sie sich für Nieddu interessieren, gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.
 
 

 
 
06.03.2017:  Beniamino – er hat es geschafft!
 
 
 

Durch die Kostenübernahme von respekTiere konnte Beniamino der aufwendigen Operation unterzogen werden, in dem sein Kiefer mit einer Platte stabilisiert wurde. Der Kiefer war derart verschoben, dass er das Auge aus der Augenhöhle gedrückt hatte. Dieses Auge war zwar noch zu retten aber leider ist es erblindet.
 
Beniamino hat alles tapfer über sich ergehen lassen und ist mittlerweile zurück im Rifugio. Er wird engmaschig von der Klinik in Olbia kontrolliert und die Heilung geht voran und alles entwickelt sich zur Zufriedenheit der Tierärzte. Wenn alles so weitergeht, kann schon bald die Platte operativ entfernt werden und Beniamino wird ein normales Leben leben können. Momentan ist er bei uns in einem Freigehege untergebracht. Beniamino muss momentan ausschließlich weiches Nassfutter fressen, damit seine Wunden im Kiefer gut heilen. Da er großen Appetit hat, sieht er danach immer aus wie ein Schweinchen, welches sich im Schlamm gesuhlt hat.
 
Letzte Woche wurde der letzte, operative Eingriff gemacht, in dem ihm noch die Platte entfernt wurde, die er im Maul hatte. Er hat sich gut erholt, frisst und ist auf dem Weg, ein ganz normaler Kater zu werden.
 
Beniamino ist ein kastrierter Kater, ca. 4 Jahre alt, absolut verträglich mit Artgenossen und menschenbezogen.
 
Wenn Sie dem Zwerg ein wundervolles Zuhause schenken können, dann melden Sie sich bei uns, hier gelangen Sie auf seine Vermittlungsseite.
 
 

 
 
17.03.2017: TRISTAN - der mit den schönen blauen Augen und dem traurigen Blick ( triste = traurig )

 

 

Unser schöner roter Kater Tristan wurde im April 2016 krank in einer unserer Kolonien auf La Maddalena ausgesetzt. Man wollte sich wohl seiner Entledigen, da er an starkem Schnupfen (Rhinitis) und Bronchitis litt.

Von Anfang an war er sehr zutraulich und verschmust, daher gehen wir davon aus dass er vorher eine Familie hatte. Wir brachten den Kater direkt zu unserem Tierarzt, wo er eine Zeitlang in Therapie blieb. Er zeigte sich dort als Musterpatient und ließ alles brav über sich ergehen. Nachdem es ihm besser ging, zog er dann im Mai 2016 in unserem  Rifugio in ein Katzengehege ein. Die Rhinitis haben wir bei ihm recht gut im Griff und sie macht ihm nur noch ab und an zu schaffen.

Durch eine leichte Niereninsuffizienz braucht er Spezialfutter ( Trockenfutter Renal ) daher ist eine Umsetzung in der Katzenpark leider nicht möglich. Diese leichte Niereninsuffizienz lässt sich medikamentös sehr gut behandeln, sowohl schulmedizinisch als auch homöopathisch. Bei entspr. Ernährung liegt also noch ein langes Leben vor ihm.

Nun lebt er also schon seit Mai in diesem kleinen Gehege auf ein paar Quadratmetern und schließt mit allen Katzen die kommen und gehen Freundschaft. Leider blieb der arme Kerl jedoch bisher immer zurück. Er genießt jede Streicheleinheit die man ihm zukommen lässt. Leider sind diese viel Zuwenig, da den Mitarbeitern vor Ort oft die Zeit fehlt.

Tristan geht es zur Zeit sehr gut, er hat sich toll entwickelt und wir würden uns freuen, wenn er durch ein eigenes Zuhause endlich auch die Liebe und Streicheleinheiten bekäme nach denen er sich sehnt.

Da er sehr anhänglich und verschmust ist, wird er sicher nur eine kurze Eingewöhnungszeit brauchen, um sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Auf seinen gewohnten Freigang möchte Tristan natürlich auch in Deutschland nicht verzichten. Auch an der Futterstelle, in der Kolonie, war er täglich anzutreffen......auf ihn ist also wirklich verlass.

 

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 03.04.2017: Kater BIONDINO -  der "Blonde" ist eigentlich ein roter Kater

 

 

Biondino hat sich im Sommer letzten Jahres an einem Snack Kiosk auf Caprera angesiedelt.

Eigentlich ein traumhafter Platz für einen Kater: Caprera ist unbewohnt und besteht nur aus traumhafter Natur und Stränden, der Kiosk liegt mitten in einem Pinienwald.

Biondino wurde dort im Sommer mitgefüttert. Jedoch als der Kiosk im Herbst geschlossen hat blieb er ganz alleine zurück. Einer unserer Helfer von La Maddalena fuhr dann täglich extra mit der Vespa zu ihm um ihn zu füttern. Er war immer am Kiosk anzutreffen. Da er sehr zutraulich ist, bemerkten wir beim Schmusen dann einen Knubbel am Rücken, woraufhin er dann zum Tierarzt Dr. Dessena  nach La Maddalena gebracht wurde. Der ihn kastrierte und den Knubbel entfernte.

Leider hat er die Narkose aber gar nicht vertragen und so brachte unsere Helferin Barbara ihn am nächsten Tag für weitere Untersuchungen & Therapie zu unserem Tierarzt Dr. Matteo Salaris nach Palau . Dies war am 26.02.2017. Leider war Biondino da bereits in einem sehr desolaten Zustand: hat nichts mehr gefressen und die Organwerte waren sehr schlecht, besonders die der Leber. Zudem wurde festgestellt, dass er leider Diabetiker ist.

Es war tagelang unsicher ob er überhaupt überleben würde. Doch dank der guten Pflege  von Matteo hat er es geschafft. Er ist nun im Gehege zusammen mit Fofo und schnurrt den ganzen Tag, er sucht extrem den Kontakt zum Menschen und kommt auch gut mit den andren Katzen klar.

Er muss wegen seiner Diabetes 2x täglich gespritzt werden, lässt dies aber brav über sich ergehen und  braucht spezielles Diabetikerfutter. Seine Werte waren vor Eintreffen im Rifugio fast wieder im Normbereich, er hat sich gut erholt und ist nun unter Kontrolle.

 

Biondino ist total verschmust und zutraulich.

 

Wenn Sie Biondino ein tolles Zuhause, natürlich mit gesichertem Freigang schenken können, dann melden Sie sich bei uns.

 

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04.05.2017: Magro – nur noch Haut und Knochen!
 
 

 
 

Magro heißt mager, dieser Name lag auf der Hand, als wir den bildschönen Kater im Februar bei einer Käserei in San Pasquale mitgenommen haben.
 
Wir waren wie jedes Jahr dort, um Katzen zur Kastration abzuholen, um Geburtenkontrolle zu machen. Magro sollte eigentlich auch kastriert werden, bei seinem Anblick war klar, dass sein Gesundheitszustand das nicht zuließ. Wir nahmen ihn mit und päppelten ihn zwei Monate lang auf, bis er fit genug war, der dringend notwendigen Zahnsanierung unterzogen zu werden.
 
Magro musste sein Leben lang mit schlechtem, bzw. gar keinem Futter auskommen, er wurde schwach, magerte ab, bekam Infektionen und letztlich wurde er zu einem Häufchen Elend. Sein Glück war, dass wir rechtzeitig zur Stelle waren.
 
Nun ist Magro wie neu, aus der Klinik entlassen und schaut mit großen Augen in die Zukunft. Zur Käserei wollen wir ihn nicht zurück bringen, er hat gekämpft und hat Hunger und Krankheit überlebt und soll jetzt die Sonnenseiten des Katzenlebens kennenlernen.
 
Bei den Untersuchungen in der Klinik kam leider zum Vorschein, dass er an einer chronischen Niereninsuffizienz leidet. Das ist kein Wunder, denn in der Käserei gab es nur minderwertiges Trockenfutter, niemals Nassfutter und an Spezialfutter ist nicht zu denken. Chronische Niereninsuffizienz haben mittlerweile sehr viele Katzen, Senioren sogar bis zu 90%....daher gibt es in puncto Futter und Medikation mittlerweile unheimlich viele Präparate, die auch einer Katze mit chronischer Niereninsuffizienz ein langes und glückliches Leben ermöglichen.
 
Auf Sardinien können wir eine solche Fütterung und Pflege leider nicht realisieren, umso wichtiger, dass Magro ein Zuhause in Deutschland findet.
 
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26.04.2017: Nasina – sie verliert ihr Zuhause und ein Stück ihrer Nase!
 
 

 
 

Nasina lebte in der Käserei in San Pasquale, die wir seit Jahren betreuen, da es dort ein schier unendliches Katzenproblem gibt.
 
Nasina fiel uns auf, als wir im Februar wieder zum Einfangen zur Geburtenkontrolle unterwegs waren. Sie hatte die typischen Verkrustungen auf der Nase, die wir vom Plattenepitelkarzinom her kennen. In der Tat wurde die diese Diagnose in der Tierklinik in Olbia gleich bestätigt und Nasina wurde einem operativen Eingriff unterzogen, in welchem großzügig das befallene Gewebe entfernt wurde.
 
Nasina ist seitdem bei uns im Rifugio und wird in Kürze auch einer großen Zahnsanierung unterzogen werden müssen. Da seit ihrem Einfangen so viel Zeit vergangen ist und da wir wissen, dass die Menschen in er Käserei ihr nicht gerecht werden können, möchten wir Nasina nicht zurück bringen. Die Käserei ist ein wunderbarer Ort aber dort gibt es weder Zeit noch Geld noch das Wissen, was für die wirklich gute Haltung von Katzen notwendig ist. Die Menschen leben von und mit ihrem Vieh und leisten enorme Arbeit aber all diesen Katzen gerecht zu werden ist ihnen nicht möglich.

Wir suchen daher für Nasina liebevolle Menschen, die ihr nicht nur ein schönes Zuhause sondern auch die entsprechende Aufmerksamkeit und Pflege schenken, damit sie noch lange gesund bleibt.

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26.04.2017: Nasello – eine traurige Diagnose als Namensgeber!
 
 
 
 
 

Unsere Kollegin Ambra hatte Nasello schon länger vor ihrem Haus in San Pasquale gefüttert, ein Streuner, der sich im Laufe der Zeit einfach bei ihr angesiedelt hatte. Da Ambra aber gar kein Händchen für Katzen hat, war es ihr leider nie gelungen, sich intensiver mit Nasello zu beschäftigen. Ihr war aber aufgefallen, dass sich seine Nase veränderte und rief dann um Hilfe, als es leider schon fast zu spät war.
 
Kolleginnen aus dem Rifugio holten Nasello ab, er wurde in die Klinik gebracht und das , was eigentlich alle schon befürchtet hatten, bestätigte sich: ein Plattenepitelkarzinom auf der Nase. Diese Art von Krebs begleitet uns auf Sardinien immer wieder und die letzten beiden Jahre leider immer öfter. Die aggressive Sonneneinstrahlung führt gerade bei Katzen mit hellem Fell zu den gefürchteten Veränderungen der Zellen, die sich dann schnell  zu einem Karzinom entwickeln.
 
Nasello wurde in Olbia vom Chirurgen gleich einem Eingriff unterzogen, indem die befallenen Hautstellen großzügig entfernt wurden, sodass nun die Hoffnung besteht, dass Nasello gesund ist und es bleibt und sich keine neuen Tumore entwickeln werden.
 
Maßgeblich entscheidend dabei wird natürlich sein, ob Nasello weiterhin den Sonnenstrahlen ungeschützt ausgesetzt bleibt oder ob er ein Zuhause findet, wo man das steuern kann und wo die Sonne nicht so stark ist. Wir würden Nasello daher gerne nach Deutschland vermitteln.
 
Er war immer Freigänger  und soll das auch bleiben aber er soll auch die Möglichkeit haben, was ihm bisher total fehlte, im Haus zu bleiben und dort das behütete und geliebte Leben einer Hauskatze zu leben.
 
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26.04.2017: Calimero – im Alter verliert er sein Zuhause!
 
 

 
 

Calimero hat jahrelang auf dem wunderschönen Grundstück von der Tierschützerin Stefania in der Nähe unseres Rifugio gelebt.
 
Aufgrund eines Familienstreits, den wir seit Jahren begleiten müssen, hat er – wie so viele andere vor ihm auch – nun endgültig sein Zuhause verloren. Das ehemalige Zuhause von Calimero wird nun ausschließlich von einer sehr alten Dame bewohnt, die nicht mehr alleine laufen kann. Die Katzen, die ihr aus Zuneigung um die Beine streifen, haben immer wieder zu schweren Verletzungen nach Stürzen der alten Dame geführt. Der Enkel hat nun alle Katzen, die noch auf diesem Grundstück lebten, ins Rifugio gebracht.
 
Calimero hat anfangs sehr unter der Umstellung gelitten. Auch er ist in die Jahre gekommen und nicht mehr so flexibel wie ein alter Mensch. Er mochte sein Zuhause, diese große Freiheit aber die Sicherheit, immer eine gefüllte Schüssel zu haben und auch Streicheleinheiten, die im Laufe der Jahre leider immer weniger wurden.
 
Calimero ist leider Fiv positiv getestet worden. Seine Zukunft bei uns im Katzenpark ist daher fast besiegelt, wenn sich nicht ein Mensch findet, der sich vom positiven Testergebnis nicht abschrecken lässt und Calimero trotzdem das Leben schenken kann, welches er bisher geliebt hat. Ein Leben nur in der Wohnung wäre für Calimero nicht zumutbar. Der stattliche, hübsche Kater zeigt keinerlei Anzeichen einer Folgeerkrankung, er ist lediglich Träger des Virus.

Calimero ist durch den Streit der Familie immer mehr auf sich allein gestellt gewesen und hat sich daher in den Jahren etwas zurück gezogen. Im Rifugio ist er sehr schüchtern aber wenn man ihn „knackt“, dann wird er zum lieben und anschmiegsamen Kater, er möchte so gerne, damit er auch kann…braucht er SIE!
 
 
 

 
 
 22.04.2017: Jessica- Sie trägt den Namen ihrer Finderin

 

 
 
Die hübsche, hellgraue Katzendame wurde eines Tages von unserer Helferin Jessica in ihrem Garten gefunden und in unser Rifugio in Santa Teresa gebracht.
 
Wie viele Katzen die zu uns kommen, war Jessica in keinem guten Zustand. Sie war krank, stark verschnupft und hatte Lungenwürmer. Eine  frühere Verletzung hat wohl dazu geführt, dass ihr ein Stück vom Schwanz fehlt, was sie aber nicht weiter stört.
 
Welche Geschichte diese herrliche Katzendame hat, wissen wir nicht und werden es wohl auch nie erfahren.
 
Jessica ist mit ihren ca. 10 Jahren schon eine etwas ältere Samtpfote, benimmt sich aber noch wie ein junges Kätzchen. Sie ist  verträglich mit Artgenossen und auch Hunde sind für sie kein Problem.
 
Im Rifugio können wir unseren Schützlingen viel bieten, aber leider nicht die Zeit, die sie verdient hätten und somit muss die Liebe, mit der wir die Tiere betreuen für alle reichen und da bleibt leider nicht viel für jede einzelne Fellnase übrig. Wir möchten Jessica  gerne die Chance geben eine wundervolle Familie zu finden, die sie liebt und wo sie Freigang genießen kann und so verwöhnt wird, wie es sich eine Katzenseniorin wünscht.
 
Jessica ist mittlerweile therapiert und  bis auf ihre chronische Rhinitis wieder fit und gesund. Wenn sie sich vorstellen können, Jessica aufzunehmen und ihr ein liebevolles Zuhause zu schenken, dann melden sie sich bitte bei uns.

 

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26.05.2017: Samaio - er konnte sich leider nicht durchsetzen!
 
 
 
 
Er ist ein gesunder Kater und hatte eigentlich als Zuhause einen Traumplatz gewählt, ein kleines Anwesen auf Sardinien auf einer Anhöhe mit Meerblick.
 
Dort lebten aber schon einige Katzen, da die Bewohner dieses Anwesens sehr tierlieb sind. Trotzdem Samaio zu diesem Zeitpunkt noch ein stattlicher, nicht kastrierter Kater war, konnte er sich gegenüber den anderen Katzen nicht durchsetzen und wurde so gemobbt, dass die Menschen uns baten, ihn zu übernehmen.
 
Also wurde Samaio kastriert und wird jetzt in unserem Katzenpark im Rifugio in Santa Teresa angesiedelt. Dort leben zwar auch mehr als 30 Katzen aber die Tiere sind es gewohnt, dass immer wieder Neuzugänge ankommen und wir wünschen Samaio, dass er in dieser Gruppe aufgenommen und akzeptiert wird.
 
Falls sie Samaio eine andere Zukunft ermöglichen können, so gelangen sie hier auf die Vermittlungsseite von Samaio.
 
Der hübsche Tiger ist ausgesprochen verschmust und menschenbezogen, sicherlich würde er die große Katzengesellschaft nur  zu gerne in eine kleine aber intensive Mensch-/Katzenbeziehung eintauschen..........