Wir warten auf Hilfe...

 


Hier sehen Sie die aktuelle Warteliste der Hunde, die dringend auf ihre Chance in Deutschland warten. Es sind Hunde, die wir aus der gesamten Gallura übernommen oder gerettet haben. Tiere, die Dank unserer unermüdlichen Präventionsarbeit in unsere Obhut kamen. Die Auffangstation, die wir in Buon Camino betreiben, ergänzt unsere präventive Arbeit in den Straßen der Gallura und ist Teil eines umfangreichen Konzeptes, an dessen Ende für die Hunde eine Zukunft in Deutschland steht. Wir haben dort nur eine kleine Anzahl an Plätzen und jeder Hund, der diesen Platz lange besetzt, nimmt den anderen Hunden die Möglichkeit, gerettet zu werden. Viele warten schon sehnsüchtig an Ketten oder in Zwingern oder auf den Straßen darauf, dass ein Platz im Rifugio frei wird. Die Hunde, die wir Ihnen hier einzeln vorstellen sind schon einen Schritt weiter aber lange noch nicht am Ziel, dies ist es, ihr eigenes Zuhause zu finden oder eine geeignete Pflegestelle in Deutschland: 


 

NEWS

 


14.06.2017: Sieben auf einen Streich – sieben Hundekinder auf der Suche nach dem Glück

Und wieder einmal wurden Welpen irgendwo auf dem Feld bei Calangianus in eine Welt geboren, in der sie keine Zukunft haben. Ihre Mutter ist eine Hündin, die mit Sicherheit noch nicht Gutes von Menschen erfahren hat, so erklärt sich auch, dass sie so scheu ist, so dass es auch nicht gelingt sie einzufangen oder sich ihr auch nur zu nähern.
Sie hat ihre sieben Welpen, drei Jungs und vier Mädels unter einem Gebüsch entbunden und sich wohl auch gut um sie gekümmert, denn die Hundekinder waren gut genährt und hatten nur wenige Zecken, als man sie gefunden hat. Zum Glück waren sie schon alt genug, so dass sie nicht mehr auf Muttermilch angewiesen waren und nun auf festes Futter umgestellt werden konnten.
Die Kleinen sind putzmunter, augenscheinlich gesund und welpentypisch verspielt. Sie toben wie die Wilden und halten ihre Pfleger auf Trab. Über die Endgröße der Welpen lässt sich momentan nur spekulieren, aber wir schätzen, dass sie mindestens eine mittlere Größe erreichen werden.
 
Wenn sie einem der Kleinen eine sichere Zukunft und ein endgültiges Zuhause geben wollen, so finden Sie die Vermittlungsseiten in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.

WARTELISTE

 


Ich bin LUNA und warte seit dem 13.03.2014 auf Menschen, die mir helfen, gesund zu werden und ein neues Leben zu beginnen.

Luna – sie ist ihrer Retterin gefolgt!

Sie ist jung, nicht einmal ein Jahr alt, halb blind und ihr Körper zeigt Merkmale von monatelanger, schlechter Haltung und Quälerei. Irgendwie muss Luna es geschafft haben, sich aus einer unwürdigen Haltung zu befreien und verirrte sich dann auf den Mittelstreifen einer Schnellstraße. Halb blind, völlig überfordert von allen Reizen  und den vielen Autos, war sie panisch, dass sie orientierungslos und bellend wie verrückt über den Asphalt rannte. Unsere Kollegin Rossella musste die Straße sperren, sonst wäre Luna überfahren worden. Die Hündin war aber so außer sich, dass sie sich nicht fangen ließ. Rossella deponierte Futter an der Stelle, an der Luna die Straße verlassen hatte und fuhr in den nahe gelegenen Stall, wo sie viele andere Hunde täglich betreut. Luna ging ihr nicht mehr aus dem Kopf, aber es war aussichtslos, sie zu finden. Rossella kontrollierte die Straße immer wieder, aber von Luna keine Spur, es war unmöglich, sie zu finden. Aber Luna fand Rossella. Anscheinend war die völlig dehydrierte und unterernährte Hündin dem Geruch von Rossella gefolgt und hatte sie gefunden. Sie wusste, dass sie Hilfe brauchen würde und ohne den Menschen nicht überleben würde…
Nun ist Luna in unserer Obhut. Sie ist rachitisch, hat Demodexmilben, eine Infektion auf dem einzig sehenden Auge. Luna ist momentan noch eine gesundheitliche „Großbaustelle“. Aber die Hündin ist jung und will leben und wird kämpfen und wir lassen sie dabei nicht alleine.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Luna.


Wir sind Clara und Cleo und warten seit dem 22.02.2016 auf ein Zuhause, wo wir Sicherheit und Geborgenheit finden können. Wir möchten fröhliche Hunde werden und unsere Ängste überwinden, wer kann uns dabei helfen? 

Clara und Cleo – sie geben sich Halt!
Wie lange ihr hartes Leben schon dauert, kann niemand sagen, denn ihre Zähne lassen keinerlei Altersschätzung zu. Sie sind weiß wie von Junghunden aber von manchen sind nur noch Stumpen übrig, wie von alten Hunden. Wir müssen davon ausgehen, dass Clara und Cleo entweder lange an Gitterstäben gekaut haben oder sich von Steinen und Dreck ernähren mussten. Auch die große Angst, die beide vor dem Menschen haben lassen nur auf eine schlimme Vergangenheit schließen. Sie waren in der Region von Vignola bereits im vergangen Sommer aufgetaucht, bevor man sie einfangen konnte, verschwanden sie für Monate und wurden erst jetzt wieder gesehen. Bevor sie von einem Bauern erschossen werden konnten, gelange es einer beherzten Sardin, sie zu uns ins Rifugio  zu bringen. Beide sind noch recht traumatisiert, wir gehen davon aus, dass Clara die Mutter von Cleo ist. Sie geben sich Halt und Liebe bis unsere sardischen Kollegen es schaffen, den Zugang zu ihnen zu bekommen. Cleo ist neben all den seelischen Strapazen auch von schlimmen Juckreiz befallen, der Grund dafür muss erst noch durch umfassende Analysen diagnostiziert werden. Bitte verfolgen Sie mit uns den weiteren Weg der beiden kleinen/mittelgroßen Hundedamen.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Clara.
 
Wir sind Brise und Cico und warten seit dem 19.04.2016 auf ein neues Zuhause. Leider konnte unser Herrchen sich nicht mehr um uns kümmern und jetzt hoffen wir auf ein neues liebevolles Zuhause.

Brisé und Cico – sie bekommen eine zweite Chance, ihr Mensch nicht!
Oft ist ein schlimmes, menschliches Schicksal unweigerlich verbunden mit einem ebenso schlimmen Schicksal für die Tiere. Brisè und Cico lebten bei einem Mann, der sie umsorgt und geliebt hat, sie gehalten hat, um nicht einsam zu sein. Ein Mann, der keinerlei Anschluss in seiner Gemeinde in Zentralsardinien hat, keine Arbeit, keine Perspektive und kein Geld. Er umgab sich mit Tieren, um nicht ganz einsam zu sein und bekam dadurch zusätzlich Ärger mit seinen Nachbarn. Der Mann, der keinerlei finanzielle Möglichkeiten hat, wusste sich nicht anders zu helfen, als die Welpen, die von seiner Brisè geboren wurden, zu töten. Sein ursprünglich gutes Herz sagte ihm natürlich, dass das nicht richtig ist und so suchte er Hilfe und entschloss sich für das Wohl seiner Tiere, diese in die Obhut der Tierschützer zu geben. Cico ist der letzte Welpe, der überlebt hat und mittlerweile 4 Monate alt ist. Die hübsche Hündin Brisè , die ca. 3 Jahre alt ist und ihr Welpe Cico sind jetzt im privaten Rifugio von Rossella bei Sassari. Ihr ehemaliges Herrchen bleibt alleine zurück, einsam und mit einem vorhersehbaren Schicksal. Für die beiden Hunde, die unbeschreiblich menschenbezogen sind und gleichermaßen sozial verträglich mit allen Artgenossen und auch Katzen wünschen wir uns ein anderes Schicksal und bitten Sie um Ihre Mithilfe.
 
Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Cico.
 

Ich bin Oliver und warte seit dem 19.09.2016 auf ein liebevolles Zuhause. Bisher habe ich nur draußen leben dürfen und wünsche mir nun endlich eine Familie, die mit mir ihr Leben teilt. 

Oliver – sein Glück dauerte nicht lange!

Oliver ist in den Straßen Sardiniens zur Welt gekommen, da ist nun drei Jahre her. Seine Mutter Tapy wurde von uns in Freiheit betreut, als die Einlieferung ins canile drohte, konnten wir für sie ein schönes Zuhause in Deutschland finden. Bevor wir sie kastrieren konnten, brachte sie auf Sardinien Welpen zu Welt. Einer von ihnen fand sofort ein Zuhause, AUF Sardinien. Wenngleich unser Augenmerk natürlich darauf liegen muss, die Tiere im Land zu lassen, so wissen wir nach all den Jahren aktiven Tierschutz, dass es nicht viele gute Plätze auf Sardinien gibt. Und so groß die Freude über eine schnelle Vermittlung auch ist, so groß ist die Skepsis, ob diese Adoption ein Leben lang hält und der Hund ein Leben lang die Liebe und die Fürsorge erhält, die er braucht. Im Falle von Oliver ist das leider nicht der Fall. Sein bisheriger Halter muss ihn nun nach erst drei Jahren abgeben, die Lebenssituation, die Familienverhältnisse, haben sich gravierend geändert und für einen Hund ist kein Platz mehr im Leben. Der Platz, der zuvor da war, ist auch nicht das, was wir uns für Oliver wünschen, er durfte nicht ins Haus, wurde ausschließlich draußen gehalten und letztlich hatte sein Leben mehr von dem eines Straßenhundes als von dem eines Familienmitglieds. Wie es auch sei, auch diese Familie verliert er jetzt und wir sehen es als Chance, dass Oliver nun endlich ein richtiges Zuhause bekommt. Oliver ist mittelgroß und verträglich mit allen Artgenossen, Katzen kennt er nicht, zum Menschen ist er trotz seiner minimalistischen Erfahrungen sehr zugewandt und liebevoll. 

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Ich bin Bob und warte seit dem 20.09.2016 auf ein liebevolles Zuhause. Ich wurde lange misshandelt, bis ich es schaffte zu flüchten. Nun hoffe ich, dass jemand ein Herz für mich hat und mir für meine letzten Jahre eine Bleibe schenken wird. 
 

Bob – in seiner größten Not flüchtete er in eine Küche!

Als eine sardische Rentnerin nach der Gartenarbeit ins Haus kam, in dem alle Türen offen standen, traute sie ihren Augen nicht. In der Küche saß ein großer, schwarzer Hund, kauerte in der Ecke und war durch keine Gestik und nichts auf der Welt aus dem Haus zu vertreiben. Der Hund saß erstarrt in der Ecke und harrte der Dinge, die auf ihn zukommen würden. Als die alte Dame sich nicht mehr zu helfen wusste, wurde unsere Kooperationspartnerin Rossella um Hilfe gebeten. Der Anblick des schwarzen Hundes war unendlich traurig. Ein großer, stattlicher Hund, der letztlich doch ein Häufchen Elend war. Er musste derart geschlagen worden sein, dass er im offen stehenden Haus der Rentnerin in der letzten Ecke des Hauses Zuflucht gesucht hatte. Der anschließende Tierarztbesuch bestätigte unzählige Schwellungen und Hämatome und Bob musste wochenlang mit Schmerzmitteln behandelt werden. Mittlerweile ist Bob auf dem Weg der Besserung, seine körperlichen und seelischen Blessuren heilen langsam und die Frage stellt sich: wohin mit Bob? Bob ist ca. 11 Jahre alt, er ist ein starker Charakter, der gleichermaßen dominant wie liebesbedürftig ist. Aber da Bob sein Leben lang auf sich allein gestellt war, entscheidet er, von wem er die Liebe akzeptiert und von wem nicht. Bob leidet enorm unter der Tatsache, dass er jetzt eingesperrt ist, es gibt für ihn nicht genug Platz, nicht genug Zuwendung und Trost und wir setzen deshalb alles daran, für Bob eine Stelle zu finden, an der er seinen Lebensabend in Frieden und Sicherheit verbringen kann. Falls Sie ein Herz für Hunde habe, die schon in die Jahre gekommen sind und deren Jahre zuvor unerträglich hart waren, so melden Sie sich bei uns

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Bob. 


Ich bin Dick und warte seit dem 11.10.2016 auf eine eigene Familie. Wer schenkt mir ein liebevolles Zuhause mit viel Zuneigung, wo ich meinen Lebensabend verbringen darf? 

Dick - ein Leben im Verschlag!

Das Schicksal entscheidet willkürlich, ob ein Hundewelpe ein langes, gesundes und geliebtes Leben vor sich hat, oder ob aus diesem Welpen ein Hund wird, dessen Hoffnung und Lebenswille eines Tages stirbt, ein Hund, der 24Stunden am Tag in einem Verschlag vor sich hin vegetiert. Dick ist genau so ein Hund. Durch Zufall hat ein junger Mann ihn kennen gelernt und die letzten Monate im Leben von Dick eine wichtige Rolle gespielt. Der Mann war beruflich nach Arzachena versetzt, führte Dick spazieren, fütterte ihn und schenkte ihm Zuneigung. Nun ist der Mann wieder zurück in seine Heimatstadt und um Dick nicht wieder einsam zurück zu lassen, haben wir ihn im Rifugio in Santa Teresa übernommen. Dick lebt mit den anderen Pechvögeln bei uns auf der Piazza, denn eine schnelle Vermittlung ist unwahrscheinlich. Dick ist sehr sanft mit den Menschen, verträglich mit Artgenossen beider Geschlechts, auch die Katzen auf der Piazza stören ihn nicht. Durch seine Liebenswürdigkeit und seinen Hunger nach Zuwendung kommt es hier und da zu Eifersuchtsreaktionen zwischen den Hunden, aber das kann man einfach in die richtigen Bahnen lenken. Was Dick braucht ist ein Platz, wo er in Würde alt werden und sich von den Strapazen seines traurigen Lebens erholen kann, er braucht auch einen Platz im Herzen eines Menschen....

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Ich bin Lina mit meinen Welpen Lenox, Lara, Leonie, Lucie und Lena. Wir warten seit dem 18.10.2016 auf liebevolle Familien, wo wir  Sicherheit und Geborgenheit finden. 
 

Entsorgt bei Mülldeponie: Junge Setter  Hündin trächtig ausgesetzt ...  jetzt in Sicherheit samt ihren 5 Welpen

Die junge  Setter Hündin Lina  wurde von einer Mitarbeitern vor Ort entdeckt ,als sie die Katzenkolonie an der Mülldeponie auf La Maddalena abends versorgte . Im Halbdunkeln tauchte sie dort auf, wie ein Schatten huschte sie ängstlich dort rum, total abgemagert und ausgelaugt. Sofort war klar, das Lina ausgesetzt war und verzweifelt nach Futter im Müll suchte. Sie hat dann wohl spitz bekommen, das es die Katzenkolonie dort gibt und dort zumindest Wasser und etwas Futter gefunden.
Sie wurde wohl ausgesetzt weil sie trächtig war. Von einem Jäger von La Maddalena stammt sie jedensfalls sicher nicht. Auch die Tierärzte dort kannten sie nicht. Es wurde beobachtet das Italiener vom Festland, die auf dem Camping Platz Urlaub machten, sie Anfang  August immer gefüttert haben. Sobald das Auto mit den Leuten kam, ist Lina freudig hingelaufen und hat sich streicheln lassen und ist gefüttert worden. Von ein auf den anderen Tag kamen sie nicht mehr, Lina wurde zurückgelassen.
Wir haben sie dann in einer aufwendingen Fangaktion einfangen können und sofort bemerkt, das ihre Milchzitzen voll Milch waren. So begann auch sofort die Suche nach den Welpen. Die Kleinen waren sehr gut versteckt, da sie aber Hunger hatten, haben wir sie weinen hören. So konnten wir zum Glück alle 5 finden. Abgesehen von dem Flohbefall sind die ca. 4 Wochen alten Welpen alle gesund und munter.
Die ca. zweijährige Hündin haben wir Lina genannt, ihre Welpen Lenox, Lara, Leonie , Lucie + Lena. Lina ist eine sehr gutmütige, ganz liebe Hündin, aber noch sehr scheu und vorsichtig. Ihre Welpen haben ihr die letzten Reserven abverlangt, so dass sie sehr abgemagert ist, doch nun geht es aufwärts. Lina wird bestimmt eine wunderschöne Hündin werden. Wir suchen für sie ein ruhiges , geduldiges  liebevolles Zuhause mit entsprechendem Feingefühl für die sensible Setterhündin. Gerne mit souveränem Zweithund.
Setter sind von Natur aus etwas sensibel und scheu, aber grundgut und kinderlieb..

10.01.2017: Linas Welpen konnten auf Pflegestellen ausreisen

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Ich bin Geo und warte seit dem 15.11.2016 auf ein eigenes Zuhause. Ich hatte Glück und konnte einem leidvollen Leben als Jagdhund entkommen. Jetzt fehlt mit nur noch eine eigene Familie, bei der ich ein tolles Leben führen kann.

Geo – nun hat er eine Alternative zum Leben im Zwinger!

Wir suchen auf diesem Weg ein wundervolles Zuhause für den jungen Rüden. Geo ist ein Fundhund, man muss davon ausgehen, dass er bei einer Jagd auf Sardinien seinem Jäger abhanden gekommen ist, der ihn aber nicht sucht, nicht vermisst gemeldet hat und sicherlich auch nicht interessiert.
Das ist für Geo das größte Glück überhaupt, so kann der freundliche und liebevolle und lebhafte Rüde seine Zukunft in einer Familie verbringen, anstatt in einem Zwinger eines Jägers.


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Ich bin Terra und warte seit dem 15.11.2016 auf ein eigenes Zuhause. Ich hatte Glück und konnte einem leidvollen Leben als Jagdhund entkommen. Jetzt fehlt mit nur noch eine eigene Familie, bei der ich ein tolles Leben führen kann.

Terra – ihr Name bedeutet „Erde“!

Damit es auf dieser Erde auch schön für Terra wird, suchen wir auf diesem Weg ein wundervolles Zuhause für die junge Hündin. Terra ist eine  Fundhündin, man muss davon ausgehen, dass sie bei einer Jagd auf Sardinien ihrem Jäger abhanden gekommen ist, der sie aber nicht sucht, nicht vermisst gemeldet hat und sicherlich auch nicht interessiert.
Das ist für Terra das größte Glück überhaupt, so kann die freundliche und liebevolle und lebhafte Hündin ihre Zukunft in einer Familie verbringen, anstatt in einem Zwinger eines Jägers.


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17.02.2017: Peter - erst jetzt, wo er schlimm verletzt ist, hat er jemanden, der sich um ihn kümmert!

Der kleine Peter hat diverse Knochenbrüche und Hautverletzungen bei einem schweren Autounfall erlitten. So schlecht es Peter geht und so sehr er leidet, er genießt die Aufmerksamkeit, die ihm jetzt das erste Mal im Leben zuteil wird. Ein Hund, der nur Haut und Knochen ist und dessen Körper ein einziger Beweis für ein leidvolles Leben ist. Durch diesen Unfall ist Peter aber jetzt bei uns, wir werden ihn medizinisch bestmöglich versorgen und haben jetzt schon unser Herz an diesen sanften, anspruchslosen und überaus dankbaren Hund verloren. Er ist einfach nur lieb und weiß, dass wir ihm helfen. Bitte helfen SIE uns, die anfallenden Tierartkosten begleichen zu können. Die Entscheidung, ob Peter operiert werden muss, wird erst noch fallen aber jetzt schon fallen hohe Tierarztkosten an und eine Entscheidung möchten wir niemals von finanziellen Gegebenheiten abhängig machen müssen sondern nur aus Respekt und Liebe.

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20.02.2017: Venerdi war gestern, heute ist Lunedi!

Venerdi hat uns jahrelang als Piazzahund begleitet, er trug den Namen des Tages, an der er zu uns kam. Ein Hund, mit so einem unvergleichlichen Charme, der aber auf Fotos und Filmen nicht z um Ausdruck kam , sodass er der Hund im Rifugio war, der am längsten überhaupt auf sein Zuhause warten  musste. Das Warten hatte Ende 2016 ein Ende, er fand ein Traumzuhause in Deutschland. Während alle Sarden, die sich liebevoll in all den Jahren um Venerdi gekümmert hatten ihn noch vermissen, stand auf einmal ein Hund vor dem Tor, montags, der diesen freien Platz im Rifugio nun belegt.
Lunedi, wie der charmante Hund nun auch nach dem Tag seiner Aufnahme benannt wurde, ähnelt Venerdi in allem und gehört auch der gleichen Rasse an, dem Segugio Maremmano. Wir wünschen uns sehnlichst, dass Lunedi nicht auch Jahre auf sein happy end warten muss. Lunedi ist so unglaublich liebenswürdig, ein Blick reicht, dann wirft er sich auf den Rücken um sich den Bauch kraulen zu lassen.

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27.03.2017: Twix und Teddy – die Schattenseite der Jagd hat Gesichter…!

Twix und Teddy geben der Schattenseite der sardischen Jagd ein Gesicht, ganz auf sich allein gestellt und halb verhungert wurden sie von unserer Kollegin vor Ort aufgegriffen, lesen Sie hier ihre Zeilen:

Twix und Teddy – hungrig und auf sich gestellt, tauchen die Beiden bis auf die Knochen abgemagert  und pünktlich nach dem Ende der Jagdsaison an meiner Katzenkolonie auf. Scheu und verschreckt wollten Sie trotz sicherlich grossem Hunger nicht mal essen vor Angst. Erst nach Tagen gelingt es mir, Twix das erste Mal kurz zu berühren. Teddy hält grossen Abstand und ist von den beiden wesentlich zurückhaltender. Durch tägliche Zuwendung und Futterroutine bricht nach 10 Tagen das Eis zwischen uns. Sie werden geschmust, gefüttert, entfloht und entwurmt. Leider hält das Glück nur kurze Zeit, denn die Saison beginnt und die Touristen kehren bald zurück. Da sich die Katzenkolonie direkt vor einem im Winter geschlossenen Hotel befindet, war klar, dass sie an diesem Ort den Sommer nicht bleiben können. Nachdem das Personal für die Saisonvorbereitungen zurück war und mir dann eine Frist gesetzt wurde, dass sie spätesten zum 15.03 verschwunden sein sollen, musste ich ziemlich schnell handeln und so sind die beiden im Rifugio gestrandet, wo sie sich nun einfinden und auf ein neues liebevolles Zuhause warten. Ich gehe davon aus dass die beiden Brüder sind, sie sind junghundetypisch verspielt.  Da sie auf der Kolonie eng mit 8 Katzen zusammen gelebt haben, sind sie absolut Katzenkompatibel. Twix ( er hat nur ein kleines Stummlschwänzchen) ist der zutraulichere und mutigere. Teddy besticht durch seinen zurückhaltenden und treuen Blick mit den schönen Ohren und seinem traumhaft haselnussfarbenen Fell.
Beide werden sich sicherlich zu Prachtkerlen entwickeln.

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05.04.2017: Marshal – wieder ein Welpe ohne Zuhause


Marshal wurde von unserer Kollegin auf einen Ausflug gefunden. Erst hörte sie nur ein Winseln von einem Hund und machte sich daraufhin auf die Suche. Sie fand den sehr ängstlichen und eingeschüchterten Marshall und nur mit viel Geschick und Geduld gelang es ihr, den herrenlosen Welpen einzufangen. Er war voller Flöhe, aber ansonsten gesund.  Nach nur zwei Tagen wurde aus dem ängstlichen Marshal ein anhänglicher lebensfroher Welpe. Auch die Gesellschaft von anderen Hunden genießt er sehr. Marshal ist ca. 3 Monate alt. Nun suchen wir für den süßen Fratz ein liebevolles Zuhause. 
 

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12.04.2017: Colba – ein Leben auf dem Abstellgleis


Die kleine Colba  wurde auf Sardinien bei einer Familie an der Kette gehalten, was  für Colba unsägliche seelische Qualen bedeutete, die sie mit einem stillen Leider ertragen hat.   Durch den Einsatz unserer sardischen Kollegen konnten wir sie übernehmen und in unserem Rifugio unterbringen.
Sie genießt es sichtlich, sich nun endlich frei bewegen zu können. Das Leben im Gehege mit ihren Artgenossen sowie der tägliche Zugang zu dem Hundeauslauf  lässt die kleine Maus richtig aufblühen.
Colba hat einen ganz lieben Charakter und ist einfach nur zuckersüß.
 

08.04.2017: Colbi - eine Notoperation, ein happy end?


Colbi wurde herrenlos in der Region La Colba aufgefunden, diesen Namen trägt sie jetzt. Sie war von einem Bauern eingesperrt worden, da er Angst hatte, dass sie seine Hühner jagt. Als er sie ins Rifugio brachte, fiel auf, dass sie einen extrem aufgeblähten Bauch hatte und schneeweiße Schleimhäute und sie befand sich mitten in der Läufigkeit. Daher war klar, dass der Bauch nicht von einer Trächtigkeit rühren konnte und die kleine Colbi wurde sofort in die Klinik gefahren.
Eine Ultraschalluntersuchung ließ das schlimmste befürchten, an der Milz sah man eine riesige Masse und dachte an einen bösartigen Tumor. Um keine Zeit zu verlieren und das Leben von Colbi nicht zu riskieren, operierte man gleich am nächsten Tag. Glücklicherweise hat sich die schlimme Vermutung eines Tumors nicht bestätigt, es handelte sich um ein riesige Granulom welches sich aufgrund der Leishmaniose gebildet haben muss.
Colbi hat die OP gut überstanden, wurde gleichzeitig kastriert und ist jetzt auf dem Weg der Genesung. Wir werden ihr Blutwerte engmaschig kontrollieren, um verlässliche Aussagen über die Leishmaniose zu bekommen.
Die kleine Hündin, die eine Schulterhöhe von 33cm hat, schätzen wir auf ca. 6 Jahre, sie wiegt 8kg.

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24.04.2017: Orso - ein Leben im Schweinestall


Orso musste sein bisheriges Leben auf einem Bauernhof bei den Schweinen verbringen, ohne Zuneigung, ohne medizinische Versorgung, nur mit dem Geringsten versorgt. Orsos Zustand war erbärmlich. Er hatte sich bei den Schweinen mit einer Hautkrankheit angesteckt und war völlig ausgehungert.
Orso ist nun in unserem Rifugio angekommen, doch traut er dem Menschen noch nicht. Er ist sehr  in sich zurückgezogen und schüchtern. Nähert man sich seinem Gehege verbellt er erst den Besuch; betritt man seinen Bereich, versteckt er sich zitternd in seiner Hütte.
Dennoch hat die Therapie für seine Hautkrankheit schon begonnen und Orso zeigt sich dabei als braver und geduldiger Patient.
Für den lieben und noch zurückhaltenden Orso suchen wir nun nach einem liebevollen Zuhause bei Menschen, mit denen Orso sein Vertrauen in Menschen zurück gewinnen und die schönen Seiten eines Familienlebens erleben darf.

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10.05.2017: Save – ein Häufchen Elend wurde gerettet und trägt jetzt diesen Namen!


Bei uns im Rifugio ist dieser kleine Hund sicher, save, diesen Namen trägt sie jetzt. Save kommt aus Lu Pultiddolu, einer Siedlung vor Palau und wurde dort in dem Zustand, den die Fotos zeigen, gefunden. Sofort wurde ein Tierarzt für Save zu Rate gezogen. Es wurde ein Hautgeschabsel genommen, auf das Ergebnis wartet man noch. Entweder handelt es sich um eine bakterielle Infektion oder um Milbenbefall, beides werden wir medikamentös behandeln können und Save wird absehbar ein schöner und gesunder Hund werden. Zugegeben, momentan braucht man noch etwas Phantasie, um sich das vorzustellen aber die Erfahrung lässt uns zuversichtlich sein …
Die kleine Save wiegt gerademal 3 Kg und hat einen Schulterhöhe von 25cm, sie ist verträglich mit Hunden und Katzen und sehr lieb. Falls Sie Save dabei zusehen möchten, wie aus einer „Raupe ein Schmetterling“ wird, so unterstützen Sie unsere mühsame Arbeit doch bitte mit einer Spende.

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16.05.2017: May – ein Traumhund mit Leishmaniose…na und?

May ist sicherlich ausgesetzt worden, als sie die ersten Anzeichen der Leishmaniose zeigte, blutige Krusten an der Haut. Eine zeitlang streunte sie unglücklich bei einem alten, verlassenen Schäferhof, bis jemand Erbarmen mit ihr hatte und sie zu Rossella brachte. Der erfahrenen Sardin war gleich klar, dass May wahrscheinlich an Leishmaniose erkrankt war, ließ die Tests machen und mittlerweile ist diese Diagnose bestätigt. Für manche mag das ein Ausschlusskriterium sein, für manche zum Glück nicht. May, ein Traumhund….trotzdem!
Die ca. 1 Jahr alte Labradormischlingshündin besticht durch ihren umwerfend gutmütigen Charakter und ihre Lebensfreude. Ihre sardische Betreuerin nennt sie ein Agilitätswunder, sagt über ihren Charakter, der wäre übertrieben gutmütig. Was gibt es für schönere Komplimente? Falls Sie Fragen zur Leishmaniose haben, zu Behandlungsmöglichkeiten melden Sie sich bei uns.

16.05.2017: Brina, Masha und Tyson - kein Bedarf mehr!


Wenn es um Tiere geht, ist die Diplomatie oft der einzige Weg, ihnen Gutes zu tun. Da muss manchmal die Vernunft über den Bauch siegen. So auch im Falle der drei Hunde, die einfach im Rifugio abgegeben worden sind, weil der Halter sie nicht mehr haben möchte. Wie muss  man sich das vorstellen? Man lebt jahrelang mit einem Lebewesen zusammen und entscheidet dann, dass man es ins Tierheim bringt? Im Falle der drei Hunde hätte es für die drei aber nicht besser laufen können, denn ihr Zuhause war alles andere als das, was man sich wünscht.
Die drei waren fast ausschließlich auf sich allein gestellt, Tyson sogar rund um die Uhr angebunden. Der Besitzer hat sie total vernachlässigt und auch die hygienischen Umstände ließen zu wünschen übrig, sodass jetzt alle in Therpie gegen Pilz sind. Schon bald werden die Hunde aber schon gesund und voller Erwartung auf ihr neues Leben warten.

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25.05.2017: Massi - selbst nach 20 Jahren Tierschutz gibt es Dinge, die wir noch nicht gesehen haben!

Es hat ganze zwei Tage gedauert, den gerade einmal 8 Wochen alten Fundwelpen von seinen Zecken zu befreien. An diesem kleinen Körper war einfach alles befallen, die Ohren, der Gehörgang, der After...! Das Gewicht der mit Zecken übersähten Ohren war kaum zu ertragen und jede Bewegung bedeutete Schmerzen. Es ist schwer vorstellbar, wie so etwas in einer zivilisierten Bevölkerung zur heutigen Zeit möglich ist. Wie kann es sein, dass bisher niemand auf diesen Welpen aufmerksam geworden ist? Ihm geholfen hat? Unsere sardischen Kollegen haben natürlich keinen Moment lang gezögert Massi aufzunehmen und haben sich ihm liebevoll angenommen. Er scheint nun das schlimmste hinter sich gelassen zu haben, frisst mit Appetit, beginnt langsam zu spielen und das Welpendasein zu genießen. Falls Sie Massi zeigen wollen, dass es auch ein unbeschwertes Leben gibt und ihn bei sich aufnehmen möchte, so melden Sie sich bei uns.

25.05.2017: Luna S, Ludi S, Leo S und Lario S – wir sind NICHT zuständig aber wir HELFEN!


Die vier hübschen Welpen wurden in der Region von Tempio ausgesetzt. Das bedeutet, dass sie ins canile Europa eingeliefert werden müssten. Der Amtstierarzt, der  unsere Arbeit in Santa Teresa enorm schätzt und um die Missstände des canile weiß, setzt immer alles daran, dass wir Hunde aus der Region aufnehmen, um ihnen ein furchtbares Leben im canile zu ersparen. Im Gegensatz zum canile erhalten wir aber kein Geld für die Aufnahme der Hunde. Die gesamte Pflege, alle Behandlungen und Futter lastet auf unserem Verein. Wir bitten Sie daher, für unser privates Rifugio eine Patenschaft zu übernehmen, nur so können wir weiterhin auch Hunde wie diese vier Racker aufnehmen und ihnen eine Zukunft schenken.
 
Die Vermittlungsseiten von Luna S, Ludi S, Leo S und Lario S finden Sie in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.