Newsbereich für die Präventionsarbeit in der Gallura
Einleitung

respekTiere begann, bereits im Jahr 1997 Tierschutz auf Sardinien zu praktizieren. Schnell wurde klar, dass man aus ausländischer Verein nicht den Stellenwert hatte, den man benötigt, um den Tierschutzgedanken auf Dauer im Land zu verankern und täglich präsent zu sein. Somit gründeten wir unseren Partnerverein arca sarda in Santa Teresa. respekTiere ist durch den Einsatz der sardischen Kollegen überhaupt erst in der Lage, praktischen Tierschutz an 365 Tagen im Jahr vor Ort zu leisten. Arca sarda kann die Präsenz vor Ort ausschließlich durch die Finanzierung von respekTiere nutzen und Präsenz in Aktivitäten verwandeln. Unser Einsatzgebiet erstreckt sich mittlerweile auf die gesamte Region Gallura im Norden der Insel. Noch mehr Informationen zur Kooperation finden Sie hier.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach. mit dem Stichwort "Hilfe respekTiere" oder nutzen Sie unser Spendenformular. Sollte Sie ein Tier besonders ansprechen und Sie können sich die Tätigkeit als Pflegestelle vorstellen oder möchen dem Tier ein Endzuhause bieten, dann melden Sie sich bitte für Hunde unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  oder für Katzen unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Ein Tag - drei verletzte Katzen.

Er ist Luca! 

  

Normalerweise sagt man "alle guten Dinge sind drei". Im Falle von Luca, Redy und Lucio hat sich diese Redewendung nicht bewahrheitet, im Gegenteil. Wir müssen Ihnen hier von drei ganz furchtbaren Schicksalen erzählen, die unsere Kollegen vor Ort fanden. Das hier ist Luca. Er wurde am Ortsausgang von Santa Teresa überfahren und schwer verletzt zurück gelassen. Eine Dame, die diesen Unfall beobachtete, reagierte zum Glück schnell und informierte Arca Sarda. Luca schleppte sich zu diesem Zeitpunkt noch mit eigener Kraft von der Straße, seine Vorderbeine zogen seinen schwer verletzten Körper vom Asphalt, er war nicht in deder Lage zu laufen oder sich aufzurichten. Kurze Zeit später war Luca dank unseres guten Netzwerkes und unendlichem Einsatz aller Helfer schon in der Klinik. Dort wurde per Röntgenbild ein Beckenbruch diagnostiziert. Leider wurden wahrscheinlich auch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen, da Luca noch keinen Kot absetzen konnte. So wurde der tapfere Kater in die Klinik nach Olbia verlegt und wird dort nun operiert. Ob Luca es schafft und in welchem Zustand er danach leben kann oder nicht, werden wir Ihnen auf diesen Seiten berichten.

Bitte helfen Sie Luca durch Ihre Spende, denn solch lebensrettende Operationen sind nur mit Ihren Spenden möglich, Stichwort: Tierarztkosten Sardinien.

Er ist Redy!

 

So furchtbar der Unfall von Luca auch war, die Geschichgte von Redy scheint noch tragischer, zumal Redy viel längere Zeit ohne medizinische Hilfe mit einer furchtbaren Verletzung alleine zurecht kommen musste. Redy wurde durch eine Dame in der Region von Ruoni gefunden. Er muss vor langer Zeit einen Unfall gehabt haben, von einem Auto angefahren worden sein, einem Hund verletzt oder von einer der zahlreichen Fallen verstümmelt. Wir wissen nicht, wie Redy es geschafft hat, mit dieser Verletzung zu überleben, denn heute, als wir ihn gefunden haben, liegt schon alles so lange zurück, dass sich der Teil der verletzten Pfote vom restlichen Bein abgekapselt hat und leblos dran hängt. Dies macht REdy natürlich große Probleme, die Zeit der Schmerzen liegt schon hinter ihm. Wir können Redy nur noch helfen, in dem wir sein Bein amputieren und er somit wieder laufen kann, ohne dass er über sein totes Gliedmaß stolpert. Auch die Operation von Redy wird Geld kosten und wir bitten Sie inständig um Spenden mit dem Stichwort "Tierarztkosten Sardinien". Bei dem Ausmaß an Elend, welches menschenverursacht vor Ort auf Sardinien täglich ans Tageslicht kommt, ist Geld die Basis aller Hilfe. Vielen Dank im Namen von Redy.

Er ist Lucio

 

Lucio ist der dritte Kater, der nach Olbia in die Tierklinik gebracht werden musste und sicherlich der schlimmste Fall. Er muss frontal von einem Auto erwischt worden sein, anders lassen sich die vielen Brüche im Schädel- und Kieferbereich und das verlorene Auge nicht erklären. Lucio hat keine gute Prognose, die Wucht des Aufpralls hat ein schweres Schädelhirntrauma verursacht. Dennoch kämpfen wir für Lucio und setzen alles daran, dass sein Leben nicht im kahlen Käfig der Klinik enden wird und dass dieser furchtbare Unfall nicht sein letztes Erlebnis war. Bitte helfen auch Sie Lucio mit Ihrer finanziellen Unterstützung. Grazie mille

 
3 junge Kitten - im Straßengraben zurückgelassen!

  

Oft fragen wir uns, ob die Menschen nicht genug Fantasie haben, sich vorzustellen, was mit drei winzigen Kitten passiert, wenn man sie ihrer säugenden Mutter wegnimmt und ohne jeglichen Schutz im Straßengraben entsorgt. Ob diese Menschen nicht an die Gefahr der Autos denken, der allgegenwärtigen Möwen, die so kleine Tierbabies bei lebendigem Leib fressen, an die vielen Fliegen und an Hunger und Durst...! Wäre dieses Bewußtsein entwickelt, könnte es wohl kaum zu so einer grausamen Handlung kommen. Diese drei hatten Glück und wurden so nahe bei unserem Rifugio entsorgt, dass Kollegen sie noch lebend fanden, wir wissen aber, dass es in diesen Wochen überall auf der Insel hunderte von Kitten gibt, die nicht so viel Glück im Unglück haben. Denn der Monat Mai ist einer DER Monate, in denen die meisten Kitten geobren werden. Hunde- und Katzenkinder, die niemand haben will und die aus diesem Grunde auf unvorstellbare Weise sterben müssen, bevor ihr Leben überhaupt richtig begonnen hat. Helfen Sie uns im Kampf gegen diesen furchtbaren Geburtenkreislauf und spenden Sie für unsere Kastrationskampagnen mit dem gleichnamigen Verwendungszweck. Falls Sie ganz praktisch helfen möchten, so unterstützten sie unsere Arbeit als Pflegestelle oder Endzuhause für die vielen Hunde und Katzen.

 
Cico - auf den Spuren unseres geliebten Sciumi!

  

Wer erinnert sich nicht an unseren Sciumi, an unseren sanften Hundeopa, der nach einem langen Leben am Strand von La Sciumara in unsere Obhut gekommen war und dort noch die letzten Monate seines harten Lebens behütet und geliebt verbringen durfte? Sein von Leishmaniose gezeichnetes, silbergrau gewordenes Gesicht mit den müden Augen hat die Herzen von uns allen berührt.

Heute erinnert ein Holzkreuz in der Macchia von La Sciumara nur noch an sein Leben dort. Genau an diesem Strand wurde nun Cico aufgegriffen. Wie Sciumi hatte auch Cico verstanden, dass dieser Strand oft von Surfern frequentiert wird und die meisten der unkonventionellen Urlauber ein Herz für Hunde haben. Er hatte dort Futter und Zuneigung gefunden aber auch er musste immer und immer wieder Abschied von den Menschen nehmen, die sich seiner angenommen hatten, manchmal mehrere Wochen lang, oft aber auch nur ein paar Tage oder Stunden. Einer von ihnen hatte mehr als nur Mitleid mit Cico und verstand die triste Situation, in der sich der junge Hund befand. Die ständige Trennung von den Menschen, die Cico lieb gewonnen hatte und die er brauchte, um nicht zu verdursten und zu verhungern, eine körperliche wie seelische Qual...! Dieser Surfer ließ Cico nicht im Rückspiegel seines abfahrenden Autos verschwinden sondern brachte ihn ins Rifugio nach S.Teresa. Dort wurde Cico wie alle Hunde mit viel Liebe aufgenommen aber zusätzlich mit einer Portion Melancholie und vielen Erinnerungen an Sciumi.

Cico ist so gutmütig und so sanft und liebevoll zugleich, dass er nur im Welpengehege seinen Platz fand, bei den vielen, großen Hunden, wäre er gemobbt worden. Nun wartet Cico also inmitten der vielen jungen Welpen sehr traurig darauf, dass es im Leben nochmals jemanden gibt, der mehr als nur Verantwortung für ihn spürt, jemanden, der ihn lieben kann und für immer für ihn sorgen. Wenn sie Interesse an Cico haben, so melden Sie sich bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 
Die 6 Ziehkinder von "Lussi" - nun haben sie Namen und Gesichter!

  

Erinnern Sie sich an unseren Beitrag über Lussi, die liebevolle Leihmutter, die ihre eigenen Welpen früher abgenommen bekam, um sechs Findelkindern eine Überlebenschance zu geben? Während die eigenen Welpen von Lussi teilweise bereits vermittelt sind oder schon auf Pflegestellen in Deutschland, mussten die sechs Winzlinge, die im Straßengraben gefunden worden waren erstmal ganz viel nachholen. Lussi nährte und pflegte sie gut, sodaß aus diesen kleinen Fellbündeln und richtige Welpen geworden sind, die mittlerweile nicht nur Namen haben sondern auch Gesichter und Persönlichkeiten und zwar ganz entzückende. Hier gelangen Sie zu den Fotos und Vermittlungsseiten aller sechs Welpen: Iago, Igor, Indis, Irina, Ivo, Ivonne. Grazie mille Lussi!

Und wer dieser traumhaft liebevollen und aufopfernde Hündin Lussi nach der langen und harten Zeit, in der sie zwei Welpenwürfe groß zog während sie selbst zuvor ausgesetzt worden war und kaum Kraft für sich selbst hatte, zeigen kann, dass es auch für sie Liebe gibt, der melde sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können . Hier gelangen Sie zur Vermittlungsseite von Lussi.

 
Ginger - gibt es für ihn eine Alternative zur Katzenkolonie?

  

Ginger, der bildschöne rote Kater, ist das beste Beispiel für unsere Tierschutzarbeit auf Sardinien. Wir nehmen uns den frei lebenden Katzenkolonien an, kastrieren die Tiere, um den Geburtenkreislauf zu durchbrechen und betreuen die Tiere jeden Tag mit Nahrung. Für die Katzen ist das ein weitgehend artgerechtes Leben, eine gute Mischung aus selbstbestimmter Freiheit und Schutz gleichermaßen. Für Tiere, die krank sind oder älter werden oder aus anderen Gründen mehr Betreuung brauchen, müssen wir dringend Alternativen suchen, so auch für den Kater Ginger. Ginger ist mindestens sechs Jahre alt und leidet seit einiger Zeit unter Haarausfall. Wir haben Ginger nun vielen Untersuchungen unterzogen und warten täglich auf die genaue Diagnose seiner Probleme und stehen in den Startlöchern, ihn richtig zu behandeln. Nach seiner Genesung möchten wir den roten Schmuser aber nicht in seine Kolonie zurück setzen. Er ist mindestens sechs Jahre alt und liebt die Gesellschaft des Menschen unglaublich. Er ist ein umwerfender Schmuser, macht immer und überall Milchtritt, liebt andere Katzen, Hunde, Menschen. So ein soziales Tier möchten wir in dem Alter nach einer behandelten Erkrankung nicht wieder auf sich alleine gestellt sehen und suchen daher schon jetzt für Ginger ein wundervolles Zuhause.

 
Pluta und ihr Welpensterben!

  

Die Natur kennt kein Erbarmen und wenn 14 Welpen auf die Welt drängen, so nehmen sie keine Rücksicht darauf, ob es regnet oder schneit und ob ihre Mama einen geeigneten Unterschlupf für ihre Geburt und ihren Schutz hat. Pluta, die schüchterne und gutmütige Segugiohündin hatte diesen Unterschlupf nämlich noch nicht. Ihr Leben als Straßenhündin trieb sie in einen kleinen Garten, wo sie zwischen einem Gerätehaus und einer Steinmauer in strömendem Regen ihre Welpen zur Welt bringen musste. Es war zu kalt und zu nass und Pluta selbst war nicht kräftig genug, alle ihre Welpen zu schützen und somit starben sieben Welpen kurz nach ihrer Geburt, ihre kleinen, völlig durchnässten Körper, lagen leblos neben Pluta, als diese von zwei italienischen Touristen gefunden wurde. Die Leute waren verzweifelt, sie waren gerade bei ihrer Abreise und wussten nicht, wohin mit Pluta, sie wollten aber helfen. So gelangen sie zu Arca Sarda und natürlich nahmen unsere italienischen Kollegen die Mutter mit ihren sieben Welpen auf. Ein Welpe starb wenig später bei uns im Rifugio, auch er war zu schwach. Wir setzen nun alles daran, Pluta mit guter Nahrung und vielen Zusatzpräparaten so aufzupäppeln, dass sie es aus eigener Kraft schafft, ihre verbleibenden sechs Welpen groß zu ziehen. Wenn auch Sie helfen möchten, so melden Sie sich als Pflegestelle bei uns, spenden Sie für Futter und Medikamente. Grazie!

Wenn Sie Pluta unterstützen möchten, spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach. mit dem Stichwort "Pluta und Welpen" oder nutzen Sie unser Spendenformular.

 
Spino - gehetzt und völlig orientierungslos auf der Straße!

  

Er rannte völlig wirr in alle Richtungen, nahm die Verfolgung eines Autos auf, rannte um sein Leben, stockte dann wieder, kehrte um, rannte in die andere Richtung. Es fehlten jeweils nur Sekunden und Zentimeter und Spino wäre auf der Verbindungsstraße zwischen San Pasquale und Porto Pozzo unter den Rädern eines Autos gestorben. So ein Verhalten, wie der Mann, der Spino später zu uns brachte, beschrieb, ist das typische Verhalten von Hunden, die aus einem fahrenden Auto ausgesetzt werden. Der Mann hielt beherzt an, trug Spino in sein Auto und brachte ihn nach Santa Teresa ins Rifugio. Dort ist kein Platz mehr und die Helfer mussten stundenlang Hunde hin- und hersetzen, neue Gruppen von Hunden in ihren Gehegen zusammenstellen, um für Spino überhaupt Platz zu schaffen. Nun hat er seinen Platz gefunden, in einem Gehege mit halbwüchsigen Welpen, denn auch Spino ist trotz seiner schon beachtlichen Größe von 65cm fast noch ein Welpe. Wir schätzen ihn nicht einmal auf ein Jahr, er ist absolut gutmütig, verspielt, voller freudiger Lebensenergie, er hat so viel Power, dass wir hoffen, dass sich die Welpen und Junghunde gegenseitig müde spielen. Für Spino suchen wir eine sportliche und aktive Familie, die ihre wahre Freude an dem hübschen Spinone haben wird. Bitte melden Sie sich bei Interesse.

 
Nicht GEGEN die Einheimischen sondern MIT ihnen, das rettet Leben!

  

Der Fall Roby hat wieder gezeigt, wie wichtig es ist, vor Ort präsent zu sein und gemeinsam mit den Einheimischen die Probleme anzugehen anstatt sie auszuschließen und für ihr falsches Verhalten nur zu verurteilen. Der junge Roby, wir schätzen ihn auf ein Jahr, war in den Bergen von Aglientu einem Jäger zugelaufen. Dort hatte er sich am Hof angesiedelt, in der Hoffnung auf regelmäßiges Futter und Unterschlupf. Roby fand dort aber nur trockenes Brot und einen Jäger, der ihn nicht wollte und mit seiner Erschießung drohte. Da Arca Sarda sich immer mehr etabliert, kam uns diese Geschichte zu Ohren und unsere sardische Kollegin Alessandra suchte die Gespräche zum Jäger, um diesen von seinen Plänen abzubringen. Nicht nur dies, sie zeigte ihm auch den einzig richtigen Lösungsweg auf, sie stellte ihm gutes Futter zur Verfügung und vereinbarte, dass der Jäger Roby anfüttern würde, damit sie ihn dann mit der Falle einfangen konnte. Genauso geschah es und für Roby war das die Rettung und war der Beginn eines neuen Lebens, bzw. zumindest eine kleine Chance auf neues Leben. Ob sich für Roby nun die Welt erschließen wird, liegt daran, ob wir einen Menschen finden, der bereit ist, den letzten Schritt zu tun, nämlich die Adoption. All unsere Bemühungen vor Ort und alle Rettungsaktionen machen nur Sinn, wenn am Ende auch eine Familie bereitsteht, um Hunden wie Roby einen Platz zu schenken. Bitte helfen Sie!

 
Elisa - der Preis der Freiheit!

  

Diese Freiheit hast du mit einem langen Leidensweg bezahlt und schließlich mit dem Tod.

Elisas Geschichte ist eine sehr traurige Geschichte und wir wussten nicht, ob wir sie hier überhaupt erzählen sollen aber letztlich ist auch das Teil unserer Arbeit, Teil eines Tierschutzkampfes auf einer Insel, auf der die Menschen vieles immer noch mit anderen Augen sehen. Elisa wurde in dem furchtbaren Zustand, den die Bilder zeigen, von einem Mann in einer Garage gefunden. Dorthin hatte sich Elisa sicherlich zum Sterben zurückgezogen. Sie hatte den Kampf gegen den Tumor, der ihr halbes Gesicht entstellte, verloren. Wir konnten Elisa nur noch in die Klinik bringen, dort den offensichtlichen Befall mit einem bösartigen Tumor nur noch bestätigen lassen und sie dann erlösen.

Unsere Wege hatten sich in diesem Leben schon einmal gekreuzt, denn Elisa hatte die Ohrspitze gekappt, "unser" Zeichen dafür, dass es sich um eine kastrierte Straßenkatze handelt. In Narkose kappen wir den Tieren die Ohrspitze, um eine späteres, ungewolltes, zweites Einfangen zu verhindern. Mittlerweile haben wir das zigtausend Mal in Santa Teresa und Umgebung gemacht. Wir versuchen, die Tiere danach natürlich weiterhin zu betreuen, mit Futter, mit Medikamenten. Bei so vielen Tieren ist das natürlich nicht immer möglich und manchmal sind die Tiere auch so eigenständig, dass sie sich nirgendwo ansiedeln und ihre ganz eigenen Wege gehen. So hatten wir anscheinend auch Elisa aus den Augen verloren, um sie nun, zu einem Zeitpunkt, der viel zu spät ist, wiederzufinden.

Was bleibt?

Tierarztkosten, Arbeit, Sorge und Frustration und am Ende die Erkenntnis, dass genau das Tierschutz auf der Straße ist. Wir werden dennoch weitermachen, für Elisa und all ihre Leidensgenossen. Bitte helfen auch Sie und spenden Sie unter dem Stichwort Tierarztkosten Sardinien.

 
Ein schwarzer Koffer – für die Reise in den Tod!

  

Jetzt im Mai herrschen auf Sardinien teilweise schon hochsommerliche Temperaturen. In einem schwarzen, geschlossenen Koffer, wird die Temperatur in wenigen Stunden wie in einem Backofen. War dieser grausame Tod das Ziel der skrupellosen Person, die in diesen Tagen drei winzige Kitten in diesem Koffer neben einer Mülltonne abgestellt hat? Oder war es einfach Ignoranz und derjenige wollte, dass die Kitten gefunden werden, da sie bei einem Mülleimer vor den Toren unseres Rifugio ausgesetzt wurden. Glücklicherweise konnten die drei Katzenbabies aber noch  rechtzeitig gefunden werden, sodass ihnen dieses Schicksal erspart geblieben ist. Wir haben die bildschönen Kätzchen bei uns im Rifugio aufgenommen und suchen nun auf schnellstem Wege für sie ein katzengerechtes und liebevolles Zuhause. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Asia und Ariel - ein Spaziergang der nicht enden wollte!

  

Oberhalb des Hafens von Santa Teresa, in einem wunderschönen Gebiet, trafen die beiden täglich auf Spaziergänger. Die Menschen wählten diesen Ort, um sich zu erholen, die Seele baumeln zu lassen, Sport zu treiben. Asia und Ariel begleiteten sie alle bei ihren Spaziergängen aber für diese beiden hübschen Schwestern wurde es zu einer Reise, die nicht enden wollte. Während die Menschen sich abends in ihre Häuser zurückzogen, einen vollen Kühlschrank öffneten und sich in ein weiches Bett legen konnten, mussten Ariel und Asia immer noch umherirren. Ihr Spaziergang endete nicht und auch ihre Beweggründe waren ganz anders. Sie waren auf der verzweifelten Suche nach Futter, nach Zuneigung, nach Gesellschaft, nach einem Ort, der auch ihrer sein und bleiben durfte aber niemand wollte sie. So kam es, dass die beiden den Kollegen des Rifugio gemeldet wurden und dort aufgenommen wurden.

Nun suchen wir für die beiden jungen, ca. 8 Monate alten hübschen, groß werdenden Mischlingshündinnen wunderbare Pläzte. Wenn Sie sich für Asia oder Ariel interessieren, so melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Bleky - durch so viele Hände gereicht wurden, um dann vor einem Supermarkt zu leben!

  

Wie schlimm muss es Bleky ergangen sein, dass das Leben auf dem Supermarktparkplatz für ihn besser war? Der hübsche, mittelgroße, schwarze Mischling, hat sich in Santa Teresa auf dem öden Asphaltparkplatz vor dem großen Supermarkt am Ortseingang angesiedelt. Dort wurde Bleky von einem
gutherzigen Mitarbeiter täglich gefüttert. Das hat dem ca. 1,5Jahre alten Bleky gereicht und so blieb er, mehr brauchte er gar nicht, um am Leben zu bleiben. Der Zustand von Bleky machte dem Mitarbeiter allerdings Sorgen, überall am Körper hat Bleky Krusten und kahle Stellen, die Ohren voller Zecken. So kontaktiere er unsere Kollegen von arca sarda, die sich beim Anblick von Bleky natürlich erschraken und ihn gleich in ihre Obhut nahmen.

Bei der ersten Untersuchung fand der Tierarzt sofort den Chip und so wurde der erste Besitzer von Bleky ausfindig gemacht. Ein Jäger, der ihn nach wenigen Monaten an einen anderen Jäger verschenkt hatte. Von dort wurde Bleky dann ständig weiter verschenkt, bis niemand mehr nachvollziehen konnte, wer nun sein Herrchen war, hier wurden alle Gesetze und Regelungen seitens der Jäger und Behörden missachtet und so gab es für Bleky nur das Leben auf dem Parkplatz.

Tatsächlich brauchte Bleky aber viel mehr als nur tägliches Futter, lange schon hatte er keine medizinische Hilfe mehr bekommen und Zuneigung, Zeit und Fürsorge schon gar nicht. Dabei ist Bleky so unendlich dankbar, ein sehr sanfter und gutmütiger Hund, ein übermütiger Spielgefährte, ein sehr sozialer und unkomplizierter, junger Hund. Leider hat die fehlende Fürsorge in seinen ersten 18 Lebensmonaten Bleky erkranken lassen. Die vielen Zecken und Parasiten haben zu einer Ehrlichiose und Leishmaniose geführt, die nun natürlich sofort entsprechend therapiert wird.

Wir wünschen uns für Bleky trotz seiner Erkrankung - oder gerade deswegen - von Herzen eine zweite Chance und hoffen auf nette Menschen für ihn, die ihn aus dem tristen Alltag des Lebens im Tierheim rausholen können. Falls Sie Interesse an Bleky haben, so melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Toby - soll sein Leben an der Kette enden?

  

Das hier ist Toby....ein Jagdhund von ca. 3 Jahren.... sehr schüchtern und einsam.........der fast sein gesamtes bisheriges Leben an der Kette verbringen musste.....

Seine Geschichte ist leider eine von vielen, die auf es auf Sardinien gibt. Toby wurde als Welpe zu seinem Besitzer geholt, um mit ihm auf die Jagd zu gehen, aber dazu kam es nie....Keiner konnte wissen, dass Toby grosse Angst vor den Schüssen haben würde.

Als Welpe hatte er noch das Glück sich frei bewegen zu dürfen, aber als Toby langsam erwachsen wurde, war es auch hiermit vorbei. Er wurde an die Kette gelegt.

Als sich der Jäger dann auch noch von seiner Frau trennte, hat er auch Toby nicht mitgenommen. Der sitzt seitdem, ohne jegliche Bezugsperson, nur versorgt mit Wasser und Nahrung, in seiner Hütte. Das wichtigste aber fehlt ihm......SEIN MENSCH.

Und nicht nur das.........wir machen uns sehr grosse Sorgen, dass Toby ein schlimmes Ende nehmen könnte, wenn wir ihn nicht schnell von dort wegholen....

Toby hat schon einen Chip und könnte sofort ausreisen....

Lesen Sie hier mehr über die Jagdhundproblematik auf Sardinien:

http://www.respektiere.com/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=233&Itemid=255

 
Lussi – eine Leihmutter mit unendlicher Liebe!

  

Ihre Liebe, die sie den sechs fremden Welpen zuteil kommen lässt , ist endlos, ihre Milch leider nicht. Daher mussten unsere Kollegen vor Ort die wohl schwierigste Entscheidung dieses Jahr treffen. Niemand wusste, wie man die sechs neugeborenen Welpen retten könnte, die vor wenigen Tagen bei uns im Rifugio in Santa Teresa abgegeben worden waren. Sie hatten noch die Augen geschlossen und die Nabelschnur am Bäuchlein. Es war sofort klar, dass sie zu klein waren, um sie nur mit Ersatzmilch am Leben zu halten. Die einzige Hündin bei uns im Rifugio, die selbst noch Welpen säugte, war zu schwach, um zu ihren eigenen vier Welpen noch weitere sechs zu säugen. Da gab es also vier Welpen, die seit vier Wochen von ihrer Mama Lussi Milch und damit Abwehrkräfte zur Genüge erhalten hatten und es gab einen Karton mit sechs dem Tode geweihten Welpen. Ein Mann hatte sie auf einer verlassenen Landstraße im Straßengraben gefunden, der pure Zufall wollte es, dass er an dieser Stelle sein Auto anhielt, um seine Reifen zu kontrollieren. Die sechs hatten so unglaubliches Glück, wäre der Mann nicht auf sie aufmerksam geworden, wären sie schon bald mit Fliegen übersäht auf grausamste Weise aus diesem Leben verschwunden bevor es richtig angefangen hätte. Wir konnten nicht anders und so trennten wir Lussi von ihren Welpen, um den sechs Neuankömmlingen einen Chance zu geben. Lussi adoptierte alle von Anfang an und wir übernehmen die Pflege ihrer eigenen Welpen, die bei uns in der Krankenstation nun mit Ersatzmilch gefüttert werden. Wir wissen nicht, ob wir am Ende die richtige Entscheidung getroffen haben aber wir glauben fest daran, dass Entschlossenheit und Mut nicht falsch sein können wenn dahinter der Versuch steht, Leben zu retten.

Bitte helfen auch Sie, mit einer Spende oder ganz praktisch als Pflegestelle für Lussi und/oder ihre Welpen.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Lussi" angeben! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach. Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar 2013.

 
Billi - der Verlust seines Herrchens ist auch der Verlust seines Lebens!

  

Sein Herrchen hat ihn sehr geliebt, Billi, einen hübschen Mischling aus Pointer und Brake. Entgegen vieler anderer Hunde auf Sardinien hatte Billi deshalb bisher ein schönes Leben, sechs glückliche Jahre. Er durfte im Haus leben, wurde täglich lange spazieren geführt und bekam immer Aufmerksamkeit und Liebe. Billi ist daher ein durch und durch freundlicher und gut erzogener Hund, er ist sauber, unkompliziert, einfach ein Familienmitglied. Mit dem Tod seines Herrchens hat sich von einer Sekunde auf die andere sein Leben geändert. Die Witwe seines Herrchens muss sich um das gemeinsame, schwer behinderte Kind kümmern und hat Billi von einem auf den anderen Moment sich selbst überlassen. Er darf nicht mehr spazieren gehen, es gibt für ihn keine Zeit und keine Liebe mehr. Die Traurigkeit, die auf dem gesamten Haus liegt, die Last aller Probleme, mit der diese Familie nun fertig werden muss, sie liegt auch tonnenschwer auf Billi. Die Amtstierärzte haben uns auf sein Leid aufmerksam gemacht und erhoffen sich durch uns Hilfe für den traurigen Billi. Wenn Sie den Platz in Ihrem Herzen frei haben, den es auf Sardinien für Billi nicht mehr gibt, so melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Geburtenkontrolle einmal anders!

  

Wir werden nicht müde, alles daran zu setzen, zu verhindern, dass immer mehr Hunde -und Katzenwelpen in eine Welt geboren werden, die keinen Platz für sie hat. Rechtzeitige Kastration von Hunden und Katzen ist daher unser Mittel, Tierelend zu verhindern, bevor es geboren wird. Im Falle der Fundhündin Lussi sieht unsere Geburtenkontrolle aber ganz anders aus. Die völlig ausgemergelte Hündin nahmen wir vor kurzem erst in unserem Rifugio auf, zu dem Zeitpunkt hatte sie schon einen kugelrunden Bauch und es war klar, dass sie bald Nachwuchs haben würde. Ihr Anblick wurde immer schlimmer, ein Knochenhaufen mit einem riesigen Bauch. Wir machten uns von Tag zu Tag mehr Sorgen um die wunderbare Hündin und als ihr das Gewicht ihres Bauches zu viel wurde und sie sich kaum noch bewegen konnte und ihr jede Bewegung zu schmerzen schien, brachten wir sie in die Tierklinik. Lussi brauchte Hilfe und diese Hilfe sah in diesem Falle so aus, dass wir in der Tierklinik die Geburt einleiten ließen, nachdem per Ultraschall die Position der Welpen vorab kontrolliert worden war. Lussi hätte es aufgrund ihres körperlichen Zustands alleine nicht geschafft. Lussi konnte mit Hilfe des Wehetropfes vier gesunde Welpen zur Welt bringen. Nachdem wir erst vor wenigen Wochen die vier toten Welpen der Fundhündin Stella bergen mussten,
tut es besonders gut, vier anderen Welpen durch die Achtsamkeit unserer sardischen Kollegen zum Leben verholfen zu haben. Freuen Sie sich mit uns und vielleicht verhelfen Sie diesen Winzlingen zu einem besseren Leben mit einer kleinen Spende zu ihrem Geburtstag. Lussi sagt Grazie!

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Region um Sassari – wo man hinschaut Maremmanowelpen!

  

Das Gebiet ist besiedelt von großen Schafherden, die Haupteinnahmequelle in dieser Region. Inmitten der Schafe lebt immer ein Maremmano. Eigentlich ein schönes Bild, geeignet für Postkarten! Unendliche Weiten, schneeweiße Schafe und mittendrin ein schneeweißer Hund. Das, was idyllisch aussieht, ist ein Trugschluss. Um einen geeigneten Herdenschutzhund für so eine Herde zu finden, werden überall ständig neue Welpenwürfe „produziert“ und nur die kräftigsten schaffen es. Die Ausbildung ist hart und sehr viele Welpen überleben das groß werden ohne Eltern in der Schafherde nicht, andere werden sofort nach Geburt getötet oder verschenkt. Wenn man in dieser Region lebt bleibt einem meist nur das Wegsehen. Unsere Kollegin Rossella kann das aber nicht und so versucht sie immer und immer wieder ohne müde zu werden, so viele Hunde wie möglich zu retten. In diesem Fall hier konnte die Tötung der Welpen verhindert werden. Vier der sechs Welpen wurden viel zu früh von der Mutter weggenommen und an Freunde des Schäfers vergeben, die anderen zwei konnte Rossella retten. Sie werden momentan zur Ausreise vorbereitet und dürfen an versierte Familien vermittelt werden.

 
Carpa - deine erste Rettung war nur die Verlängerung deines Leidens!

  

Mit völlig verkrüppeltem Vorderbein ist die junge Carpa von einer Sardin in einer Kolonie bei Valledoria gefunden worden. Sie nahm sie mit nach Hause, erfreute sich an Carpas traumhaft sanftem Wesen, verliebte sich in sie und merkte nicht, dass Carpa eigentlich dringend medizinische Hilfe benötigt. Carpa hat ihr Vorderbein gebrochen, aufgrund der Fehlstellung des Knochens musste die bildschöne, hellrot getigerte Katze auf dem Kniegelenk kriechen, welches natürlich erst das Fell verlor und wo sich später Haut und Gewebe furchtbar entzündeten und anschwollen. Als wir von Carpas Geschichte erfuhren, lebte die ca. 1.Jahr alte Kätzin schon einige Zeit in diesem Zustand bei ihrer Retterin. Wir konnten sie überzeugen, uns Carpa auszuhändigen, um sie sofort in die Tierklinik zu bringen. Dort wurde nach intensiven Untersuchungen die Amputation des Beines ausgeschlossen, zumal die neurologischen Untersuchungen alle positiv waren und eine Prognose für die Rettung des Beines sehr gut ist. Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, dass Carpa die schlimmen Schmerzen immer spürte. Die Tierärzte setzen alles daran, das Bein zu retten. In einer langen und komplizierten Operation wurde das Bein erneut gebrochen und die Fraktur chirurgisch so versorgt, dass das Bein später wieder voll funktionsfähig sein wird. Carpa hat all dies mit unglaublicher Geduld und einem unerschütterlichen Vertrauen über sich ergehen lassen, eine sehr tapfere und gleichermaßen pflegeleichte Samtpfote.

Carpa befindet sich nun in unserer Auffangstation und wir hoffen, sie schon bald völlig gesund entlassen zu können. Sie darf dann sogar von uns vermittelt werden. Falls Sie Carpa mit Ihrer Spende helfen möchten, schnell gesund zu werden, so spenden Sie bitte mit dem Stichwort "Tierarztkosten Sardinien". Nur durch Spenden sind wir in der Lage, Carpa diese Hilfe zu ermöglichen. Wenn Sie sich für Carpa zur Adoption interessieren, dann melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Lussi - hochträchtig aber sonst nur Haut und Knochen!

  

Seit dem 01.Februar gibt es auf Sardinien eine neue Müllverordnung. Gut, denkt man im ersten Moment. Für die vielen Hunde und Katzen, die sich aber nur dank der vielen Müllcontainer am Leben halten konnten, ist das ein Drama. Nicht alle finden den Weg zu einer Tierschutzorganisation oder in eine Katzenkolonie wo ihnen tägliches Futter sicher ist. Wir gehen also davon aus, dass viele Tiere mit dieser neuen Situation, die quasi über Nacht ihr Leben verändert hat, nicht überleben können. Wir denken, dass auch die hochträchtige Hündin Lussi von heute auf morgen ihre Futterquelle verloren hat. Anders können wir uns nicht erklären, wie eine Hündin, die so hochträchtig ist, kurz vor dem Verhungern auf gefunden wurde.

Am Wochenende wurde Lussi von einem aufmerksamen, jungen Paar in einer menschenleeren Gegend gefunden, nahe einer Straße, die zwei kleine Ortschaften verbindet. Auffallend an der kleinen Hündin war ihr kugelrunder Bauch am sonst ausgemergelten Körper . Lussis Knochen stehen überall am Körper hervor und wir können nur hoffen, dass ihre ungeborenen Welpen diesen Stress und diese Unterernährung überlebt haben. Lussi ist nun bei uns im Rifugio und wir spüre schon jetzt ihr liebes Wesen. Wir hoffen, wir können ihr und ihren Welpen noch helfen. Wenn Sie für Lussi und ihre Welpen eine Pflegestelle haben, so melden Sie sich bitte. Wenn Sie Tieren wie Lussi helfen möchten, dann spenden Sie bitte mit dem Stichwort "Futter Sardinien" oder "Tierarztkosten Sardinien".

 
Pino - eines der vielen Opfer der ungewöhnlichen Kältewelle!

  

Es fehlt ihnen an allem, an Futter, an Unterschlupf, an Wärme und an Abwehrkräften. Die vielen Tiere, die in den vergangenen Wochen von der schlimmen Kältewelle und starken Schneefällen überrascht wurden, bezahlten diese Klimaänderung meist mit ihrer Gesundheit, manchmal auch mit ihrem Leben. Nun, da sich alles beruhigt hat, haben die Helfer überhaupt erst die Zeit und Möglichkeit, die Tiere ausfindig zu machen, die es am schlimmsten erwischt hat, so wie den Kater Pino. Seine Betreuerin hat ihn nach vielen Tagen Abwesenheit in diesem Zustand wiedergefunden. Ein schlimmer Infekt hat ihn so gezeichnet und ihm jede Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme genommen, denn Pino riecht nichts mehr. In der Klinik wurde der Kater nun erstversorgt und da er FIV und FeLV negativ getestet wurde, gehen wir davon aus, dass er wieder ganz gesund werden wird. Vor ihm liegt dennoch eine längere Genesungsphase mit Antibiotika und vielen anderen Medikamenten.

Bitte helfen Sie Pino und all seinen Freunden mit Ihrer Spende, denn nur Ihre finanzielle Hilfe bietet die Basis für die tierärztliche Versorgung dieser Tiere. Bitte spenden Sie mit dem Stichwort "Tierarztkosten Sardinien".

 
Kater Monaco – tiefe Traurigkeit über die Grenzen unserer Hilfsmöglichkeiten!

  

Seit vielen Jahren lebt Monaco in unserer Kolonie bei BuonCamino. Eine Futterpatenschaft hat sein langes Leben bisher unterstützt, er durfte täglich fressen und die sardischen Kollegen konnten seinen Gesundheitszustand überwachen. Vor vier Jahren fiel den Kollegen ständiges Kopfschütteln auf und schwarze Krusten in den Gehörgängen. In einer aufreibenden Fangaktion wurde der stattliche Kater eingefangen und in die Klinik gebracht. Dort wurden Wucherungen in beiden Gehörgängen diagnostiziert, inoperabel. Entlassen wurde er damals mit dem Vermerk „inoperabel, im Auge halten, wann der richtige Moment kommt, ihn zu erlösen“. Das war vor vier Jahren! Im Februar 2012 war unserer Ansicht nach dieser Moment gekommen. Monaco fraß zwar noch aber der Zustand seiner Ohren war schrecklich. Bei jeder Bewegung waren die Flüssigkeitsansammlungen in seinen Gehörgängen zu hören, es „knatschte“ so laut, beim Schütteln flog Eiter aus dem Ohr! Es hat zwei Tage gedauert, ihn mit der selbstauslösenden Falle einzufangen. Wir hatten schon die Hoffnung aufgegeben, schließlich kannte Monaco diesen unheimlichen Gitterkorb ja schon und eine so wilder und schlauer Kater geht nur selten zweimal in die Falle. Das Wissen um seinen Zustand, Mitleid, Verantwortungsgefühl, das alles lies uns so lange ausharren und es immer und immer wieder versuchen. Als wir schon abbrechen wollten passierte das, was niemand mehr zu hoffen gewagt hatte, Monaco war gefangen. Auf der langen Fahrt in die Tierklinik wurde die Erleichterung durch die quälende Angst verdrängt, dass Monaco eingeschläfert werden müsste. Gab es noch Hoffnung für ihn? Hatten wir ihn gefangen, zwei Tage lang überlistet, um ihn nun zum Sterben zu fahren? In der Klinik konnte man seinen Gehörgang gar nicht untersuchen, so angeschwollen war das ganze Gewebe. Es folgte also ein langer Aufenthalt mit Schmerzmitteln, Cortison, Entzündungshemmer ….jedes Mal musste Monaco sediert werden, um ihn untersuchen und behandeln zu können. Dann, als eine Untersuchung endlich richtig möglich war, wurde die Diagnose von damals bestätigt. Einschläfern wollte ihn aber niemand, schließlich zeigte Monaco Kampfesgeist und er fraß mit Appetit, alle waren sich sicher, es ist noch nicht der Moment gekommen….

Also entschloss man sich für das einzige, was man tun konnte, eine umfassende medikamentöse Therapie, um seine Lebensqualität zu verbessern. Das liegt nun viele Wochen zurück, in der Zwischenzeit ist Monaco auch wieder bei uns im Rifugio, hat eine lange Therapie im Gitterkäfig hinter sich und erholt sich nun noch in unserem Katzenfreilauf und bewohnt dort eines unserer Stelzenhäuser. Das, was die Planer des Rifugio so schön geplant haben, ist für ihn der Alptraum. Er will nur seine Freiheit. Also werden wir Monaco zurück in seine Kolonie bringen, wieder mit dem Vermerk „im Auge halten, wenn der Zeitpunkt gekommen ist….“! Monaco hat uns viel Schweiß und Tränen gekostet, schlaflose Nächte, die zermürbende Frage nach dem schmalen Grad der wirklichen Hilfe. Wenn er frei gelassen wird, so hat er uns 35 Tage lang beschäftigt, sind wir für ihn mehr als 120Kilometer Auto gefahren und haben Tierarztkosten und Medikamente für mehr als 500Euro ausgegeben. All das ist das, was respekTiere und arca jeden Tag erleben und ermöglichen und doch sieht man es kaum. Für den Betrachter war der große, rot-weisse Kater eine zeitlang verschwunden, mehr nicht….

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese zermürbende Arbeit trotz aller Widrigkeiten leisten zu können.

 
Bingo – seit gestern im Rifugio aber was war davor?

  

Wo hat dieser junge und schöne Hund bisher gelebt, bei wem und von was? Bingo ist nicht verwahrlost und auch nicht ausgehungert und doch war er angebunden an einem Tor, von dem jeder in der Gegend wusste, dass unsere sardische Kollegin GiovannaMaria früher oder später vorbeikommen musste. Dort fand sie ihn, angebunden, unerwünscht und ohne jegliche Zukunftsperspektive. Jemand muss so skrupellos gewesen sein, Bingo nach ein paar gemeinsamen Monaten dort ausgesetzt zu haben. Vielleicht der klassische Fall des süßen Welpen, der für die Kinder nicht mehr „Stofftier“ genug ist oder die Erkenntnis, dass ein Hund auch Geld und Zeit kostet? Wir wissen es nicht aber wir müssen Bingo helfen und bitten auch Sie um Ihre Hilfe. Bingo ist nun bei uns im Rifugio und wie alle seine vierbeinigen Freunde dort kann auch er nur begrenzte Zeit bleiben, denn es fehlt an Platz und Geld und Helfern….

Bingo ist ein traumhafter Junghund, verträglich mit allen Artgenossen und auch Katzen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Grigio - sechs Jahre lang auf sich alleine gestellt braucht er nun einen Menschen!

  

Unsere Philosophie, Katzen auf Sardinien möglichst in ihrem gewohnten Umfeld zu lassen und sie nach der Kastration nur weiterhin mit Futter und wenn nötig mit Medikamenten zu versorgen, funktioniert nur, wenn ein Tier auch alleine überlebensfähig ist. Im Falle von Grigio hat sich das durch die Diagnose "Niereninsuffizienz" leider erledigt. So gerne hätten wir den stattlichen Kater wieder zurück an seine Costa Paradiso gebracht aber ohne Spezialfutter wird er nur kurze Zeit dort überleben. In einer Familie ist diese Diagnose kein großes Problem, es gibt gute, begleitende Therapien und gutes Spezialfutter, beides zusammen ermöglichen einer Katze mit Niereninsuffizienz ein langes Leben. In der Natur sieht das ganz anders aus. Daher haben wir uns entschlossen, den ca. 6 Jahre alten Grautiger nicht seinem Schicksal zu überlassen sondern in Deutschland Menschen für ihn zu suchen. Grigio ist ein großer Kerl mit großem Charakter und Charme. Er ist sehr lieb und anspruchslos und verträglich, wir haben ihn bereits negativ auf Fiv und Felv getestet und sobald sich ein Mensch für ihn interessiert kann sein neuer Lebensabschnitt beginnen.

 
Weil sie nicht krank und behindert sind haben sie keine Prio aber sie haben Sehnsucht nach Leben!

  

Es gibt Menschen, die öffnen ihr Herz allem voran bei sehr alten Tieren, bei behinderten oder sehr kranken, genau diesen hoffnungslosen Fällen möchten sie ihre Aufmerksamkeit schenken, ihre Liebe und einen Platz. Dann gibt es Menschen, die lassen sich entzücken von Welpen und Junghunden. Dazwischen gibt es fast nichts, nur eine unglaubliche Anzahl von Hunden, die weder zur Gruppe der Welpen noch Senioren gehören, die weder besonders schön noch besonders "hässlich" sind, noch in irgendeiner Art und Weise besonders hilfebedürftig. Das sind die Hunde, die noch jung aber schon erwachsen sind, alle Hunde zwischen dem 1. und etwa 8.Lebensjahr. Diese Hunde scheinen kaum mehr Menschen zu berühren, bzw. gibt es von ihnen viel zu viele, um alle vermitteln zu können. Im Falle von Thomas, William und Sammy hat sich unsere Erfahrung bestätigt, sehr traurig bestätigt. Während ihr Bruder Birillo schon als Welpe Veränderungen an den Gelenken der Beine aufwies und eine Diagnostik auf Sardinien nicht möglich war und er deshalb nach Deutschland ausreisen durfte, konnten wir den drei gesunden Hunden bisher keine Perspektive bieten. Ihre Finderin, eine verzweifelte Auswanderin, die auf Sardinien weder ein entsprechendes Netzwerk noch das nötige Geld hat, hat die drei in ihrer Verzweiflung in einer Art privatem canile untergebracht. Hier endet ein Ultimatum nach dem anderen und an jedem Monatsende riskieren die drei fröhlichen Junghunde ihren Abtransport ins staatliche Tierheim. Wir haben keine Pflegestellen frei und wir haben auch im kleinen Rifugio keinen Platz mehr, wir haben keine Ideen, wo wir diese drei Hunde unterbringen können aber wir haben vor allen Dingen keine Zeit mehr. Alle drei haben einen guten Charakter, sie sind kinderlieb und vertragen sich mit Katzen und allen Artgenossen. Sie durften bisher vom Leben nichts erwarten und haben sich dennoch ihre Fröhlichkeit behalten und blicken durch sehnsuchtsvolle Augen in die Welt da draußen. Bitte helfen Sie und schenken Sie Tomas, William oder Sammy einen Platz, sie sind gesund und haben alle zur Ausreise notwendigen Papiere schon parat. Grazie!

 
Diana – eine Geschichte so lang und so rührend wie ein Kinofilm!

  

Natürlich ist hier nicht der Platz für ihre ganze Geschichte und dennoch möchten wir von der Hündin erzählen, die so unglaublich viel Angst und Elend in ihrem Leben erdulden musste und dabei doch die Hand genommen hat, die wir ihr gereicht haben. Seit Monaten sind wir an der scheuen Hündin dran, sie lief im vergangenen Herbst den Hunden unserer Kolonie in Calangianus zu. Sie kam nicht regelmäßig zum Fressen aber oft genug, dass wir sie in unser Herz schlossen und begannen, uns nach ihrer Herkunft zu erkundigen. Alle Recherchen blieben erfolglos, wir mussten davon ausgehen, dass sie bei der Jagd verloren gegangen war und nie mehr abgeholt werden würde. Ihr Zustand war allerdings so erbärmlich, dass wir auch nicht hofften, dass sie einen Halter haben würde. Sie lief nur geduckt, war total ausgemergelt, eine ständig getriebene…! Alle Versuche, sie anzufassen, um einen evtl. Chip ablesen zu können, waren absolut aussichtslos. Dann kam der Tag, an dem klar war, dass wir nicht versuchten, einer armen Seele  zu helfen sondern sehr vielen, denn Diana wurde runder und runder….und dann verschwand sie. Es lag auf der Hand, dass sie sich einen sicheren Platz gesucht hatte, um ihre Welpen zur Welt zu bringen. Also machten wir uns anfänglich keine Sorgen, bis dann der große Schnee einbrach. Eine Wetterlage, wie es sie auf Sardinien zuvor noch nie gegeben hatte. Starke Schneefälle mit Temperaturen unter Null über die Dauer von vielen Tagen. Die Gebiete, in denen Diana und Welpen vermutet wurden, waren nicht mehr zugänglich. Als nach bangem Warten und Hoffen die Wetterlage wieder ruhiger wurde, behinderte die Jagdsaison unsere Suchtrupps. Man kann in den Zeiten der Jagd nicht unbedingt jedes Gelände betreten ohne selbst in Lebensgefahr zu kommen oder große Probleme mit den Eigentümern zu bekommen. Seit dem vergangenen Sonntag ist die Jagd nun vorbei und in den folgenden Tagen hatten wir verstärkt nach der Hündin gesucht. Immer getrieben von der Angst und Hoffnung. Zu dem Zeitpunkt wussten wir, dass auf Sardinien schon viele Hunde und Katzen aufgrund der Kälte gestorben waren, Tiere, die sich von einem Moment auf den anderen mit Temperaturen konfrontiert sahen, die ihr schwacher Körper ohne Unterschlupf und Nahrung einfach nicht mehr aushalten konnte. Für uns war fast klar, dass die Welpen von Diana erfroren sein mussten und auch der Hündin selbst etwas schlimmes zugestoßen. Dann geschah das, was keiner zu hoffen gewagt hatte, Diana erschien aus dem Nichts uns nicht nur das, sie erschien, ließ sich streicheln, leckte die Hand unserer Kollegin Giovannmaria, war freudig, zutraulich…sie schien glücklich, sie wieder gefunden zu haben. Seit ihrer Rückkehr ist Diana wie ausgewechselt, wir konnten sofort überprüfen, ob sie einen Chip hat, können sie berühren und sie streicheln und sie erwartet die Helfer nun täglich mit freudigen Gesten. Nur ihre Welpen hat sie uns noch nicht gezeigt und da ihre Milch auch nicht weniger zu werden scheint, müssen wir davon ausgehen, dass es kein komplettes happy end gibt, also doch kein Kinofilm sondern nur eine Geschichte, wie sie sich in den letzten Wochen sicherlich unzählige Male im nasskalten, erbarmungslosen Bergland von Sardinien ereignet hat.

 
Papalla und Breton - ein Abschied für immer!

  

Die beiden haben sich geliebt, die Mischlingshündin Pappalla und der Bretone Breton. Ihr hartes Leben auf der Straße hat sie zusammengeschweißt. Gemeinsam hatten sie provvisorische Hundehütten, hässliche Konstruktionen aus Holz und Folie damit sie nicht geklaut würden. Gemeinsam hatten sie auch unsere Kollegen Giovannamaria und Annamaria die ihnen täglich Futter brachten und sich rührend um sie kümmerten. Sie wurden zusammen verscheucht, immer wieder gejagt und geärgert und wir hofften, dass die Nachricht über ihre Kastration die Leute ein wenig beruhigen würde. respekTiere erklärte sich bereit, die Kosten der Kastrationen zu übernehmen, Vermittlungspläne wurden erstmal hinten angestellt. Einerseits, weil unsere Warteliste schon zu lang ist und andererseits, weil die Hunde selbst sich in Calangianus angesiedelt hatten und dort gerne waren, es war ihr Zuhause. Dann kam der furchtbare Tag, an dem der leblose Körper von Breton auf der Straße lag.

Jemand hatte ihn vergiftet und Breton hat diesen grausamen Todeskampf verloren, er wurde mit Rattengift umgebracht. Die kleine Papalla trauerte sehr, es war ein schlimmer Abschied aber es blieb nicht der letzte! Auch Papalla musste sich verabschieden, nicht vom Leben aber von ihrem Dorf. Wir haben Papalla zu ihrem eigenen Schutz eingefangen und ins Rifugio geholt. Es waren wieder Giftköder gefunden worden und wenn wir nicht sofort gehandelt hätten, wäre auch Papalla innerlich verblutet. Wir hatten keine andere Wahl, als Papalla einen zweiten Abschied zuzumuten und beobachten die total verängstigte Hündin nun, wie sie traurig versucht, in ihrem neuen Leben ohne Breton zurecht zu kommen, hinter Gittern. Wie traurig kann eine Rettung sein, wie weh kann Tierschutz tun, der Fall von Papalla und Breton läßt es uns spüren.

Bitte helfen Sie und lassen Sie den nächsten Abschied für Papalla ein Abschied im Tausch für ein besseres Leben sein.

 
Zwischen Canile und Couch liegt nur noch ein Wunder!

  

Vielleicht können Sie mit uns ein kleines Wunder vollbringen? Ein Fall wie er jeden Tag auf Sardinien mehrfach geschieht: eine nicht kastrierte Hündin bringt neun Welpen zur Welt, der Halter der Hündin verstößt sie und für die kleinen gibt es quasi nur die Endlösung canile. Wenn man solche Welpen aber einmal auf dem Arm hatte, ihre warmen Bäuche krault, ihren unwiderstehlichen Welpengeruch bei den vielen Küssen, die sie einem geben, in der Nase hat und die liebevolle Mutter beobachtet, die ihre kleinen noch beschützt möchte, dann ist so ein Fall doch nicht irgendeiner und er berührt unsere Seele. 

Welpen in unserer Hand, gerade einmal sieben Wochen alt, ohne Angst und Misstrauen der Welt gegenüber, die bald eine ganz furchtbare Lösung für sie vorsieht, eine Lösung, die keine ist . Der Vater dieser bildschönen Welpen ist unbekannt, ihre Mutter ist eine reinrassige Schäferhündin, die sich ein Sarde voller Stolz mit kompletten Züchterpapieren einst angeschafft hat. Sie selbst hat ein Leben vorgefunden, geduldet aber nicht geliebt, gehalten aber niemals gepflegt, gekauft aber niemals gelebt. Für ihre Welpen, die das Grundstück des Mannes verlassen mussten, ist noch schlimmeres geplant, ihre Entsorgung im canile. Arca sarda hat daher spontan die Mutter und die Welpen aufgenommen, obwohl alle Plätze im kleinen Rifugio belegt sind, dort sitzen sie nun, mit ihren kleinen Pfötchen im tiefen Matsch, den die Schneekatastrophe vor wenigen Tagen zurückgelassen hat. Die Hündin wird nun konsequent von uns kastriert, was danach mit ihr geschieht fällt unter das Thema "Sensibilisierungsmaßnahmen" denn wir müssen alles daran setzen, ihr Leben dort zu verbessern. Die Welpen warten sehnsüchtig auf eine Chance. Wer kann ihnen als Pflegestelle oder als Endzuhause diese Chance schenken? Es warten fünf Weibchen und vier Rüden darauf, diese Welt zu erleben, vielleicht gemeinsam mit Ihnen?

 
NEK - ein Leben auf dem Supermarktparkplatz!

  

War es die Hoffnung auf Futter, der Wunsch, den vielen Menschen dort nahe zu sein oder einfach die Verzweiflung und mangelnde Alternativen eines anderen Platzes? Wir wissen nicht, was Nek so lange auf dem Supermarktparkplatz gehalten hat. Schon seit geraumer Zeit versuchten wir, den Pointer dort weg zu holen um ihn vor den vielen Gefahren zu schützen. Dort ist ein ständiges Kommen und Gehen von Menschen, von Autos und sehr viel Verkehr. Nun ist es uns endlich gelungen und somit hat Nek die Chance auf ein neues, ein schönes und würdiges Leben. Er ist ein junger, freundlicher Hund, nachdem er die erste Angst besiegt hat, dankt er uns seine Rettung mit sehr viel Liebe und Anhänglichkeit und wir sind uns sicher, dass Nek seiner Rasse entsprechend ein sehr treuer und unheimlich liebevoller Begleiter für einen Menschen werden wird.

Nek hat kurzfristig ein schönes Zuhause auf Sardinien gefunden!

 
Die Geburten in 2012 gehen los - in vollen Zügen!

  

Gerade haben wir Lilla aufgenommen, die Jagdhündin, die in erbärmlichen Zustand mit ihren neugeborenen Welpen Schutz suchte und kurz darauf Bricciolina, auch mit Nachwuchs der gerade ein paar Tage alt war. Nun lag die Entscheidung über Leben und Tod wieder in unseren Händen und natürlich haben wir die drei kleinen Fellknäuel nicht ins canile geschickt sondern sie bei uns aufgenommen. Die drei Hundebabies wurden in einem Karton bei unserer Kolonie in Calangianus einfach abgestellt, ohne Mitleid, ohne Schutz vor der eisigen Kälte. Da wir die Kolonie täglich betreuen, mussten die drei zum Glück nicht lange leiden, alles andere hätten sie auch nicht ausgehalten. Sie waren am Zittern, vor Kälte und vor Angst und es hat einige Zeit gedauert, bis wir die Winzlinge gewärmt hatten und sie sich unter unseren streichelnden Händen entspannen konnten. Nun suchen wir dringend passionierte Pflegestellen oder tolle Endplätze, denn die Versorgung von so vielen kleinen Welpen können wir nicht lange gewährleisten. Wir haben nach wie vor keinen einzigen angestellten Pfleger und die Betreuung all der Hunde muss zusätzlich von den wenigen ehrenamtlichen geleistet werden und wir müssen verhindern, dass die Betreuung der vorhandenen Tiere und Aufgaben nicht leidet. Wenn Sie sich für eines der drei süßen Hundemädchen interessieren, dann melden Sie sich bitte bei uns.

 
Pelù - wie von Geisterhand ins Rifugio gezaubert!

  

In dem Falle war die Geisterhand sicherlich die Hand eines unverantwortlichen Menschen, der sich auf diesem Wege von Pelù getrennt hat. Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, warum. Pelù ist ein junger, unheimlich reizender Hund, voller Liebe, Spieltrieb und total unverdorben, ein traumhafter Familienhund, ein Begleiter, wie man sich ihn nur wünschen kann. Er ist gerade mal 10 Monate alt aber scheint es bisher nicht wirklich gut getroffen zu haben. Pelù trägt die Zeichen einer Kette am Hals und wir denken, dass es ihm entweder selbst gelungen ist, sich zu befreien, dann aber aufgegriffen wurde und nachts über den Zaun geworfen wurde oder jemand hat ihn abgebunden und ihn dann über den Zaun geworfen. Pelù ist nun in Sicherheit und wir hoffen, bald schon ein tolles Zuhause für ihn zu finden, wo er Menschen von seinem liebevollen Wesen überzeugen kann und ihr Leben mit seiner unkomplizierten und aufgeweckten Art bereichern kann. Für uns ist Pelù schon eine Bereicherung, auch wenn er uns an den absoluten Rand unserer Kapazitäten bringt. Bitte helfen Sie!

 
Gibt es Freiheit für Mosè?

  

Eigentlich hat er diese vor der Nase Zigtausend Quadratmeter unberührte Macchia, eine atemberaubende Hügellandschaft, die zum Streunen nur so einlädt. Mosè durfte schon einige Male dieses herrlich freie Leben ausprobieren, er durfte riechen, laufen, sich wälzen, alle seine Sinne nutzen und genießen. Leider aber lebt Mosè auf einem Grundstück, welches seine Menschen nur gemietet haben, der Besitzer des Hofes erlaubt keine weiteren Tiere und Mosè ist einer von vielen…! Also muss Mosè an der Kette leben, damit er das nicht eingezäunte Grundstück nicht verläßt und somit die Aufmerksamkeit des Grundstücksbesitzers auf sich zieht. Auch wenn seine Menschen seine traurigen Augen täglich sehen und spüren, dass sie Mosè zu einem Gefangenen gemacht haben, so bleibt ihnen keine Alternative. Sie haben sich schon an den Anblick von Mosè an der Kette gewöhnt, Mosè selbst hat sich aber noch nicht aufgegeben, er hofft noch, darauf, dass ihn jemand aus dieser Gefangenschaft befreit und ihm seine Freiheit und darüber hinaus Liebe und Respekt schenkt. Mosè ist ein bildschöner Maremmano-Abruzzese und hat eine stattliche Schulterhöhe von 65cm, er hat einen ausgesprochen guten Charakter und hat noch alle Zeit der Welt, seine ersten beiden Lebensjahre an der Kette zu vergessen. Bitte vergessen Sie ihn nicht! Falls Sie sich für Mosè interessieren, so kontaktieren Sie bitte Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Nina - gezeichnet von einem sehr harten Leben!

  

Wir berichten von Katzen, die gesund und stark ein ganz langes Leben in Freiheit genießen können, es gibt aber auch Fälle wie Nina, wo ein langes Leben ohne Zuhause seine traurigen Spuren hinterläßt. Nina fanden wir völlig ausgemergelt in den Straßen einer kleinen Gemeinde bei Santa Teresa, niemand erinnert sich an sie oder kannte sie, wer weiß, wo die zierliche Katzendame bisher gelebt hat und ihr Futter gefunden. Als wir Nina fanden war sie dehydriert, anämisch und hatte eine starke Erkältung. Die Therapien sind nun angelaufen und wenn Nina nicht FIV positiv getestet worden wäre, hätten wir sicherlich Hoffnung gehabt, Nina wieder zurück in ihre Region bringen zu können. Wenn man die kleine, alte Dame beobachtet, wird aber bald klar, dass sie etwas ganz anderes braucht. Sie braucht jemanden, der sich um sie kümmert und ihr ihren evtl. kurzen Lebensabend noch mit viel Liebe und Wärme gestaltet. Nina hat gute Nierenwerte und auch sonst sind ihre Werte dem Alter entsprechend gut, wäre da nicht das Virus, welches ihr Immunsystem immer schwächen wird und ihr das Leben schwer macht.  Falls Sie sich mit Fiv auskennen und keine Scheu davor haben, eine Seniorin in ihrem letzten Lebensabschnitt liebevoll zu begleiten, so melden Sie sich bei uns.

 
Frida – erst haben wir ihr einen Namen gegeben und nun ein Zuhause?

  

Natürlich haben wir die Philosophie, die frei lebenden Katzen in ihrer Umgebung zu belassen, auf Sardinien. Was aber tun, wenn ein Tier augenscheinlich bisher nicht auf der Straße oder in einer beschützten Kolonie gelebt hat? Was tun, wenn das Verhalten der Fundkatze darauf hinweist, dass sie den Kontakt zum Menschen nicht nur kennt sodern auch liebt? Seine Gesellschaft schätzt und sich gerne und problemlos auch innerhalb des Hauses bewegt bevor sie sich draußen wieder die Sonne auf den Pelz brennen läßt? Eine solche Katze nach der Kastration in eine Kolonie zu bringen käme dem Aussetzen des Tieres gleich. Erst haben wir Frida in den Straßen von Sassari gefunden, dann in unserem Waschbecken und dann in unseren Herzen, also können wir sie nicht einfach zurück auf die Straße bringen und suchen für die ca. 8 Monate alte Glückskatze auf diesem Weg ein schönes Zuhause. Wenn Sie Interesse an der unkomplizierten und sozial verträglichen Frida haben, so melden Sie sich bitte bei uns.

 
Bricciola - die Rettung nach zwei langen Jahren im Elend!

  

Bricciola hat ihren Namen bekommen, weil sie klein wie ein Krümel ist und das hat ihr vor ca. 3 Jahren sicherlich ein schönes Zuhause ermöglicht. Auf Sardinien haben nämlich fast ausschließlich kleine Hunde so wie Bricciola eine Chance, als Familienmitglied in einer Familie zu leben. Die anderen, die mittelgroßen und großen Hunde, werden meist als Gebrauchshund benutzt, zur Jagd, als Wachhund, für die Schafherden...! Soweit wir wissen, hat Bricciola bei ihrem Herrchen ein gutes Leben genossen, oft wurde sie im Städtchen gesehen, sie begleitete ihren zweibeinigen Freund auch im Auto überall hin und jeder kannte sie. Als ihr Mensch dann vor zwei Jahren starb begann für die niedliche Hündin ein langer Leidensweg. Die Familie des verstorbenen hatte sich bereiterklärt, die Hündin in seinem Andenken zu behalten. Allerdings war mit ihrem Herrchen auch alle Liebe und aller Respekt und alle liebgewonnenen Gewohnheiten gestorben. Das Appartment musste Bricciola gegen einen Eternitverschlag eintauschen, ihre Freiheit gegen ein Leben angebunden am Baum und ihr Leben bestand nur noch aus Fressen und Atmen und Gebären...! Die meisten ihrer Welpen verstarben meist kurz nach der Geburt, da Bricciola unter erbärmlichen, hygienischen Bedingungen gehalten wurde. Natürlich gibt es für solche Fälle ein Tierschutzgesetz, welches ja auch immer wieder nachgebessert wird und es gibt Amtstierärzte und es gibt auf Sardinien sogar Tierschutzkontrolleure. Unsere Erfahrung hat aber immer wieder gezeigt, dass die meisten Tiere in solchen Umständen sterben, bevor der lange Weg der italienischen Bürokratie Hilfe überhaupt auf den Weg bringt. Unsere Waffe gegen solche Zustände ist daher unsere Penetranz und diese hat auch der kleinen Bricciola letztlich geholfen. Seit vielen Monaten haben wir den Druck auf den Halter erhöht und trauten unseren Ohren kaum, als ihn diesen Tagen endlich das ersehnt "Si" kam, allerdings waren wir gleichermaßen geschockt, dass Bricciola mit vier Welpen bei uns eingezogen ist! Die Winzlinge sind in den ersten Januartagen auf die Welt gekommen und nun suchen vier winzige Krümel und ein größerer ihr großes Glück. Bitte helfen Sie!

 
Ein Stückchen Sardinienalltag zum Lesen und Weinen!

  

Ein Schuppen, in dem Brennholz gelagert wird und eine ausgemergelte und verletzte Jagdhündin, die dort ihre Welpen zur Welt bringt, um sie vor der Kälte und dem Menschen zu schützen. Wie unwürdig und grausam ist das und wie winzig sind die Chancen auf Rettung. Der Mensch fühlt sich allenfalls dazu im Stande, bei Tierschützern anzurufen, die Präsenz der Hundefamilie zu melden und unmissverständlich klar zu machen, dass sie dort natürlich nicht bleiben können. Damit ist die Situation bei Calangianus klar und sie beschreibt die Lebensumstände so unglaublich vieler Hunde und die Unverantwortlichkeit der Politik und der Menschen dort. Die Hündin selbst ist gezeichnet von einem harten Leben, sie ist ausgemergelt und hat ein blindes Auge, vermutlich nicht durch natürliche Umstände. Sie hat Angst und dennoch spürt sie, dass sie ihre Welpen nicht alleine retten kann. Woher kann sie Futter beschaffen und wie kann sie weiterhin flüchten vor ihren Peinigern ohne dabei ihre Welpen im Stich zu lassen…

Was können wir tun, mit einem bereits überfüllten Rifugio, welches theoretisch gar nicht für diese Region zuständig ist? Unser Mitleid reicht nicht aus, diese völlig auf sich allein gestellten Hunden zu retten, den Welpen eine Zukunft zu schenken und der Mutterhündin zu beweisen, dass es auch noch ein anderes Leben gibt, als das, welches ihr bisher so grausam mitgespielt hat. Wir benötigen mehr als Mitleid, wir benötigen Menschen, die bereit sind, einen Pflegehund aufzunehmen, gute Entstellen und wir benötigen Geld, um all dies organisieren zu können und mit medizinischer Hilfe zu untermauern.

 
Topix - wir suchen ein Zuhause um ihn vor seinem Zuhause zu bewahren!

  

Er ist erst 8 Monate jung und musste schon das triste Leben als Kettenhund kennenlernen. Diesem Leben ist der entzückende Pinschermix Topix in einem Moment entflohen, in dem seine Menschen vergessen hatten, ihn anzubinden. Er ergriff die Gelegenheit und rannte bis zu einem großen Supermarkt, von dessen Parkplatz er sich dann nicht mehr wegbewegte. Dort fanden wir den aufgeschlossenen und liebeshungrigen Topix und brachten ihn ins Rifguio. Schnell war sein Besitzer ausfindig gemacht, der ihn aber bis heute nicht bei uns abgeholt hat. Mehrmalige Telefonat und Erinnerungen unsererseits und doch ist niemand gekommen oder hat sich auch nur gemeldet, um den kleinen Kerl wieder abzuholen. In der Zwischenzeit ist uns Topix so ans Herz gewachsen, dass wir nicht mehr gewillt sind, ihn zurückzugeben und ihn damit seinem Schicksal auszuliefern. Sobald wir offiziell die Rechtmäßigkeit seitens der Behörden erlangen, Topix vermitteln zu dürfen, hoffen wir auf eine Chance für ihn und darauf, dass ihm jemand sein Herz und sein Haus öffnet. Wenn Sie sich für Topix interessieren, so melden Sie sich bei uns.

 
Ciao Micia - eine Koloniekatze verlässt uns nach 20 Jahren!

  

Wer einer Katze ein Leben in Freiheit verwehrt, um sie vor den Gefahren eines weitgehend selbstbestimmten Lebens zu schützen, den wird die Geschichte von Micia interessieren aber auch all die Menschen, die Katzen lieben und unsere Arbeit mit den Kolonien auf Sardinien verfolgen.

Micia ist eine der ersten Katzen gewesen, um die sich die Rentnerin Antonietta vor ca. 20 Jahren bemüht hat. Die zierliche Grautigern lebte mitten in Santa Teresa, nahe dem Hotel Majore. Dort fand Antonietta sie und dort richtete sie ihr und danach vielen weiteren Straßenkatzen eine kleine Kolonie ein. Micia kam und ging wann und wohin sie wollte und sie genoss die täglichen, sicheren Fütterungen, genoss aber gleichermaßen ihre uneingeschränkte Eigenständigkeit. Wenn sie ein Buch hätte schreiben können, so hätte es von schönen und harten Zeiten gehandelt, von wärmender Sonne auf ihrem Pelz und von schmerzenden Knochen nach monatelangen Regenfällen, von zahllosen liebevollen Begegnungen mit den verschiedensten Touristen und anderen Tieren und von Flucht und Kampf vor und mit der Intoleranz und der Grausamkeit der Menschen. Die Schlauheit und die Zähigkeit von Straßenkatzen war es aber, die Micia mehr als 20 Jahre lang beschützt hat und es waren die vielen Futterpaten, die mit ihrer Spende die Versorgung von Micia und all ihren Freunden immer wieder möglich machen. Mit Micia, die uns in diesen Tagen verlassen hat und in unserem kleinen Rifugio eingeschlafen ist, ist eine Katze gestorben, die mit uns unser Tierschutzkonzept gelebt hat. Sie wurde sofort nach der ersten Konvention mit dem damals einzigen Tierarzt in Santa Teresa, 1998, kastriert, auf den Fotos sieht man die abgeschnittene Ohrspitze als Zeichen der Kastration. Sie wurde danach täglich betreut und mit Futter versorgt und regelmäßig entwurmt und gegen Parasiten behandelt.

Micia ist dadurch 20 Jahre alt geworden und auch wenn uns ihr Tod sehr schmerzt, so gibt er uns Kraft, denn ihr langes Leben ist für uns Motivation und Zeichen, dass wir alles richtig gemacht haben und das war natürlich nur dank Ihnen, unseren treuen Spendern und Paten möglich.

Ciao cara Micia!

 
Jacopo - sein Schicksal oder sein Spürsinn hat ihn zu uns geführt!

  

Es ist schon sehr selten, dass ein Hund von ganz alleine in einem Tierheim ankommt...und dann auch da bleiben möchte. Jacopo kam in diesen Tagen über den noch nicht eingezäunten Katzenpark zu uns, sein Weg führte ihn direkt in den Bereich des Rifugios, der schon fertig ist, direkt vor die Hundequarantäneboxen. Dort gefiel ihm die vierbeinige Gesellschaft und als er merkte, dass es dort auch Menschen gibt, die Futter haben, die streicheln und die einem Aufmerksamkeit schenken, war Jacopo nicht mehr wegzubekommen.

Wir ließen ihn nun tagelang frei, in der Hoffnung, dass er den gleichen Weg zurückfinden würde, der ihn zu uns geführt hat, denn zu viele Hunde müssen wir im Rifugio betreuen, wir haben weder Platzkapazitäten, noch Helfer, die alle Tiere versorgen können. Jacopo hat sich aber anscheinend entschlossen, zu bleiben und Recherchen haben ergeben, dass er höchstens einem Jäger gehören könnte und aus einem der unzähligen Massenbetriebe für Jagdhunde aus dem Hinterland stammen könnte. Das wollen und können wir dem extrem liebevollen und menschenbezogenen Jacopo nicht zumuten und so haben wir entschieden, ihn aufzunehmen und hoffen auf diesem Wege, Menschen zu finden, die sich für die Rasse des Breton sowieso schon begeistern und die durch Jacopo lernen werden, wie dankbar, unkompliziert und liebevoll ein bereits erwachsener Jagdhund sein kann, eine Bereicherung für jeden. Wir schätzen Jacopo auf drei Jahre, wenn Sie ihn kennenlernen möchten, so melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Bella - späte Gerechtigkeit!

  

Im April 2011 trieb die Angst und der Selbsterhaltungstrieb die bildschöne, dreijährige Bretonhündin in unsere Arme. Sie wartete quasi vor den Toren unserer damaligen Auffangstation, dem Schlachthof, auf uns. Als sie uns sah sprang sie uns an, umklammerte uns mit ihren Beinen und versuchte, in unseren Armen Schutz zu finden. Schutz vor dem Leben, welches sich ein Jäger für sie ausgesucht hatte, ohne ausreichend Futter und gänzlich ohne Liebe und Ansprache in einem dunklen Massenlager für Jagdhunde...

Wir versuchten alles, um Bella behalten zu können und schafften es sogar, sie kastrieren zu lassen und sie einen Monat lang aufzupäppeln, dann kam die Stunde der Wahrheit und wir mußten Bella, die rechtmäßig auf ihren Jäger gechippt war, zurückgeben. Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, dass wir Bella jemals wiedersehen würden und nur zu oft verfluchten wir ihren Halter, von dem wir in der Vergangenheit schon viele Hunde übernommen hatten und sie damit gerettet haben. Einer dieser Flüche ist erhört worden und hat Bella zu später Gerechtigkeit verholfen. Der Jäger hatte einen schweren Autounfall und kann der Passion des Jagens nicht mehr nachgehen und Bella wurde uns von seinen Verwandten übergeben. Wie damals, vor acht Monaten, zeigte sie uns in den ersten Sekunden der Begegnung all ihre Dankbarkeit und Liebenswürdigkeit und war bereit, uns alles zu geben. Einzig ihre Augen haben das Leuchten verloren welches wir damals für sie gezaubert hatten. Wir wünschen uns, dass diese Augen bald wieder Glückseeligkeit und keinen Terror mehr wiederspiegeln. Wenn Sie sich für Bella interesssieren, dann melden Sie sich bitte bei uns.

 
Unsere Weihnachtsüberraschung - dreimal große, ängstliche Augen!

  

Es ist kein Pessimismus sondern Realismus, der uns auch dieses Jahr auf so eine Überraschung vorbereitet hat. Als es dann soweit war, waren wir jedoch genauso traurig und desillusioniert wie sonst, wenn es gerade zum Fest der Liebe einem Menschen einfällt, Elend über Tiere zu bringen. Es waren vier kleine Hunde, die es treffen sollte, die von ihrer Mutter weggenommen wurden und ins unbewohnte Hinterland von Marchesana, ganz nahe bei Santa Teresa, gebracht wurden um sie dort ihrem Schicksal zu überlassen. Bis wir von ihrer Anwesenheit erfahren haben und sie holen konnten, war ein Welpe bereits weg und wie sein Schicksal aussieht, werden wir wohl nie erfahren. Uns blieb nur die Rettung der drei anderen Geschwister, die uns mit großen, angsterfüllten Augen ansehen und dann alles geschehen ließen...

Wir versuchen mit aller Liebe und Zeit, die unseren Helfern zur Verfügung steht, diesen Welpen zu zeigen, dass wir nichts böses mit ihnen vorhaben und egal, was ihnen in der Vergangenheit passiert sein mag, sie keine Furcht mehr zu haben brauchen. Wir haben den drei Langohren die Namen Fede, Franci und Franco gegeben und hoffen, dass es irgendwo tolle Menschen gibt, die bald einen dieser Namen rufen werden. Wenn Sie sich für diese Welpen interessieren, die vom Leben noch nichts schönes gesehen haben, dann melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Biro und Bella – zwei Welpen im Tauschgeschäft!

  

Wir haben uns um die beiden bemüht wie selten um Hunde…dabei haben wir doch schon so viele in unserer Auffangstation in Santa Teresa. Diese beiden kleinen, bildschönen Mischlinge, hatten für uns aber noch eine ganz andere Bedeutung als die, dass wir für sie ein liebevolles Zuhause suchen möchten. Wir haben es durch den unermüdlichen Einsatz von Adriana vor Ort geschafft, die Halter der Eltern beider Welpen endlich davon zu überzeugen, das Weibchen kastrieren zu lassen. Wir hatten es hier mit einem älteren Ehepaar zu tun, für beide war das Thema Kastration und Geburtenkontrolle nicht existent und Adriana hat hier bravouröse und sehr ausdauernde Sensibilisierungsarbeit geleistet, sodaß nicht jedes Jahr neue Welpen in eine Welt geboren werden, die keinen Platz mehr frei hat! Biro und Bella waren unsere Chance, nochmals ein Tauschgeschäft zu versuchen…und es hat geklappt. Wenn wir die Welpen übernehmen, wird die Mutter der beiden im Gegenzug kastriert und wenigstens in dieser Familie wird es keinen ungewollten Nachwuchs mehr geben. Das ist die Sensibilisierungsarbeit, die so unendlich aufwendig und kräftezehrend ist, die aber niemand sieht sondern nur wenn sie scheitert und Welpen geboren werden.

 
Gaza ist bereits glücklich vermittelt – im Herzen!

  

Körperlich ist Gaza immer noch bei seinem Pflegefrauchen Franca auf Sardinien. Seit einigen Monaten aber schon ist Gaza durch Beate W. im Herzen adoptiert worden. Beate hat Gaza und Franca in dieser Zeit sehr viel unterstützt, finanziell sowie mental. Es hat sich eine Freundschaft aufgebaut und Beate konnte ihren Patenhund schon persönlich kennenlernen. In einigen Monaten wird dieser Kontakt nochmals intensiviert und wer weiß, vielleicht wird Gaza, der mittlerweile Teo heißt, dann nicht nur im Herzen von Beate leben sondern auch in ihrer Familie aber das wird die Zeit zeigen. Bei einer der beiden Frauen wird Gaza seine Zukunft verbringen und daher können wir uns heute von Gaza als Vermittlungshund verabschieden.

 
Luna - wann kommst du endlich an?

  

So viele Stationen hat die bildschöne Hündin in ihren ersten 12 Lebensmonaten schon hinter sich, jedes Mal Hoffnung, Vertrauen....und dann wieder die Enttäuschung! Luna wurde im Frühjahr bereits an einem Strand bei Marmorata gefunden, sie hatte ein viel zu enges Drahtseil um den Hals, es sah so aus, als hätte sie sich losgerissen, von einem furchtbaren Leben an der Kette. Der Welpe wurde von einem jungen Tierfreund gefunden, der uns Luna gerne übergeben hätte. Damals waren wir mit den Bauarbeiten im Rifugio aber noch nicht so weit und hatten weder eine Umzäunung noch ein einziges Gehege für die Unterbringung von Hunden fertig. So verabredeten wird, dass Luna bei ihrem Finder bleiben könne. Dort wurde sie aber vom vorhandenen Hund nicht akzeptiert und so musste Luna umziehen, auf einen verlassenen Landsitz, wo sie nur einmal am Tag besucht und gefüttert wurde. Die Einsamkeit dort passte nicht zu dem so unglaublich liebevollen und verschmusten Charakter von Luna, ihr Wunsch nach Nähe, nach Bewegung und Spiel wurde dort jeden Tag zum verzweifelten Warten. So begann Luna, immer wieder abzuhauen und damit begab sie sich in Lebensgefahr. In den Monaten der Jagd ist jedes frei lebende und laufende Tier der Gefahr ausgesetzt, von den Jägern erschossen zu werden. Das konnte der junge Mann nicht länger mit ansehen und übergab uns Luna erneut in diesen Tagen. Luna war zu diesem Zeitpunkt schon läufig, wurde daher sofort kastriert und wartet nun in ihrem Zwinger darauf, dass ihre lange Reise endlich ein happy end hat. Luna ist ein traumhaft schöner Hund, ca. 60cm groß mit einem wunderbar sanftem Charakter, verträglich mit allem und jedem, verspielt, neugierig, ein Traumhund, der einfach zur falschen Zeit ins falsche Leben geboren wurde. Wenn Sie sich für Luna interessieren, so melden Sie sich bitte bei uns.

 
Mimi - eine Diagnose rettet sie vor dem Leben in der Schafherde!

  

Das Leben in den Schafherden ist für die Hunde sehr hart, sie werden meist schon als Welpen von ihren Müttern getrennt und ganz alleine auf sich gestellt in die riesigen Schafherden geworfen. Dort nehmen sie dann die Schafe als Ersatzeltern an, nur so werden sie zu perfekten Herdenschutzhunden. Das Leben dort ist keinesfalls idyllisch, die Hunde vereinsamen, haben selten genug Futter und sind ohne jeglichen Schutz allen Witterungen ausgesetzt und wenn sie nicht mehr können, dann nützen sie nichts mehr und müssen weg...

Auch Mimi sollte diese Zukunft haben, allerdings ist ihr unterwürfiger und sanfter Charakter schon von Anfang an aufgefallen und der Schäfer ließ sie noch eine zeitlang im Stall. Dort wurde dann klar, dass die groß werdende Mimi an Displasie leiden könnte und so wurde sie für den Schäfer nutzlos. Unsere Kollegin Rossella kann momentan noch für den Schutz von Mimi garantieren, wie lange das gut geht kann aber niemand sagen und daher suchen wir für die bildschöne, gestromte Hündin einen tollen Platz in Deutschland, wo ihre Displasie nicht nur anständig diagnostiziert sondern auch entsprechend behandelt und sogar operiert werden kann. Wer gibt Mimi diese Chance?

 
Runci - Lebensabend oder Lebensalptraum?

  

Er ist intelligent, sehr sensibel, eigenständig und hat zur Lebensaufgabe, einen großen Stall zu bewachen. Der wuschelige Runci mit seinen bernsteinfarbenen Augen lebt dieses Leben schon seit sieben Jahren. Es ging ihm nie wirklich schlecht, er kennt ja nichts anderes. Es gab furchtbare Zeiten für ihn, so zum Beispiel, als sein Schäfer ihn ohne Betäubung kastrierte oder als er an Leishmaniose erkrankte und es erst niemand merkte. Aber dies ist alles in Vergessenheit geraten. Die Wunden von damals sind verheilt und unsere Kollegin Rossella kümmert sich um die notwendige Therapie seiner Leishmaniose. Eigentlich hat er sich in dieses karge Leben gefügt aber die Aussichten für einen älter werdenden Hund mit Leishmaniose sind natürlich schlecht. Wie geht es in den nächsten Jahren weiter wenn er ausschließlich im kalten Stall auf dem Betonboden schlafen darf? Runci hat so einen aussergewöhnlichen Charakter, dass wir ihm gerne einen schönen Lebensabend ermöglichen möchten anstatt sein Leben im Alter zum Alptraum werden zu lassen. Runci braucht nicht viel, er liebt einen festen Tagesablauf in dem er seinen Platz und seine Aufgabe kennt, ist ansonsten total eigenständig und pflegeleicht und sicherlich ein Traumhund für all die Menschen, die nicht genug Zeit haben, einem Hund ein Zuhause zu schenken, der so zeit- und zuwendungsintensiv wie ein Kleinkind ist. Falls Runci in ihr Leben passen könnte, so melden Sie sich bitte.

 
Stella – schon wieder ein Wurf der uns vor schier unlösbare Probleme stellt!

  

Ihr Name bedeutet „Stern“ und so schön er auch klingt, so bitter ist die Geschichte dahinter. Stella ist unser Stern, der so ungreifbar für uns ist, als hinge er tatsächlich am Himmelszelt. Tatsächlich aber lebt Stella - vielen von Ihnen seit Jahren bekannt – auf einem Bauernhof bei Calangianus. Eigentlich wäre sie zum Greifen nahe aber niemand hat es bisher geschafft, sie einzufangen. So schenkt Stella uns in regelmäßigem Abstand ihre Welpen und wir können nichts dagegen tun …. als diese zu retten und ihre Mutter nicht aufzugeben. Jeder Wurf von Stella ist riesengroß, noch nie haben wir eine Hündin kennengelernt, die jedes Mal so viele Welpen zur Welt bringt. Letztes Mal waren es ein Dutzend, dieses Mal „nur“ sechs süße, kleine Herdenschutzhundmischlinge. Wir haben – anders als letztes Mal – die Welpen lange in der Scheune gelassen, in der Hoffnung, damit eine größere Chance zu bekommen, Stella bei ihren regelmäßigen Besuchen ihrer Welpen endlich fangen zu können aber wir sind immer und immmer wieder gescheitert. Nun sind die Welpen so alt, dass sie langsam beginnen, den scheuen und misstrauischen Charakter ihrer Mutter auszuprägen und das müssen wir um alles in der Welt verhindern. Wir wissen um die Charaktereigenschaften eines Herdenschutzhundes und die Notwendigkeit, diese fantastischen aber anspruchsvollen Hunde früh genug zu prägen. Wir suchen daher nun verzweifelt versierte Pflegestellen und fachkundige Endstellen, um die Welpen möglichst schnell von Sardinien holen zu können. Stella geben wir damit wieder einmal auf. Schweren Herzens werden wir die kleinen wegholen und werden Stella dann wieder ein paar Monate lang nur aus der Ferne sehen, immer auf der Flucht…! Bis sie eines Tages wieder ihre Welpen zeigen kommt und sie irgendwo am Bauernhof ablegt und diese nur eine Chance haben…Sie und uns!

Bitte helfen Sie.

 
Sissi - aus einem Ziegenkäfig in unsere Quarantänebox!

  

Für Sissi hat sich erstmal nicht viel geändert, ihre viel zu jungen Augen blicken immer noch durch Gitterstäbe aber ihre Chancen stehen viel besser als zuvor. Sissi wurde uns in Santa Teresa von Jägern übergeben, die sie aufgefunden hatten und eine Zeit lang in einem Ziegenkäfig untergebracht hatten. Glücklicherweise wurde sie dann unseren sardischen Kollegen im Rifugio übergeben. Dort wurde Sissi, wie alle Neuzugänge, erstmal in die Quarantänebox gesteckt, um ihren Gesundheitszustand zu checken und um ihren Charakter besser kennenzulernen. Sissi war anfangs den Umständen entsprechend total verschüchtert und war auch schlecht genährt, alles in allem ein kleines Häufchen Elend so wie wir es meist übernehmen....

Sissi mauserte sich in den ersten Tagen aber ständig und so wurde aus dem kleinen, verängstigten Wesen ein umwerfend charmanter Junghund. Sissi ist verspielt, liebevoll, unkompliziert und wartet nun mit vielen anderen Artgenossen darauf, dass sich die Gitterstäbe vor ihren Augen bald in wunderschöne Bilder einer eigenen Familie und einem neuen Leben verändern.

 
Giuly - Wildschweinjagd oder Sofa?

  

Die kleine, bildhübsche Giuly fanden wir im Tal von Valle dell'Erica. Sie war gemeinsam mit zwei anderen Hunden unterwegs und es war schnell klar, dass es sich bei ihr nicht um einen herrenlosen Straßenhund handelte, zu gut genährt waren alle drei. Da wir die drei doch nicht alleine zurücklassen wollten, nahmen wir sie kurzerhand mit ins Rifugio. Schnell war der Besitzer der drei gefunden, ein bekannter Züchter aus der Region. Während wir Giulys Gefährten zurückgeben mussten, handelten wir aus, Giuly erstmal gesund pflegen zu dürfen, denn die kleine hatte Nasenausfluss. Wir wissen, dass diese Züchter kein Geld in ihre Tiere investieren und wollten verhindern, dass Giulys Gesundheitszustand sich verschlechtern würde. Als der Mann sie nun zurückhaben wollte erzählte er uns, dass er für die anderen beiden bereits Plätze bei Jägern gefunden hatte. Was sein Verdienst ist und seine Freude ist gleichzeitig aber das große Leid der Tiere. So kleine Hunde wie Giuly werden sehr gerne zur Wildschweinjagd angeschafft, sie sind so klein, dass sie in jedes Versteck passen und sie "dienen" dazu, Wildschweine vor das Schrotgewehr der Jäger zu treiben und nicht selten werden sie dabei selbst zum Opfer, sei es der Flinte oder des Wildschweins selbst. Die kleine Giuly war allen schon so ans Herz gewachsen, dass wir ihr diese Zukunft ersparen mussten. Wir suchen daher eine Alternative für sie, denn kann es sein, dass es für so einen Hund kein anderes Leben als im Zwinger eines Jägers geben kann?

Wenn Sie mehr über das Schicksal der Jagdhunde auf Sardinien wissen möchte, so lesen Sie bitte hier.

 
Clover – ein neues Leben mit 4 Beinen!

  

Erinnern Sie sich an Clover? Der tapfere Kater, um dessen Bein wir mit Ihrer Hilfe gekämpft haben? Nun liegt eine lange und harte Zeit hinter uns und Clover hat uns jeden Tag aufs Neue gezeigt, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben sondern zu kämpfen. Er war ein unheimlich tapferer Kater und ein guter Patient und tatsächlich konnte sein Bein gerettet werden, welches bei einem Autounfall furchtbar zerschmettert wurde. Vielleicht war es die Aussicht, nach der Genesung ein schönes Zuhause bei seiner Retterin zu finden, sicherlich war es aber auch die gute medizinische Versorgung, die wir ihm dank einiger Spenden sichern konnten. Recht schnell hatte sich die junge Frau, die Clover schwer verletzt von der Straße gezogen hatte, entschieden, ihn nach seiner Genesung bei sich aufzunehmen. Zu traumatisch war ihr Zusammentreffen mit Clover, als dass sie ihn hätte vergessen können….

So darf Clover auf Sardinien bleiben und schickt Ihnen und uns aus der Ferne ein herzliches Dankesmiauen.

 
Mina - dem Tod entronnen aber was kommt danach?

  

Unsere Leiterin des Rifugios in Santa Teresa sagte neulich: "...wir haben zwar nicht so viele Hunde eingesperrt wie unsere Kollegen in Olbia aber wir haben sie VOR den Toren unseres Rifugios..." . Damit ist natürlich gemeint, dass die augenscheinlich so idyllische Situation unseres kleinen Rifugios nicht annähernd die tatsächlich sehr dramatische Situation in der Gallura wiederspiegelt. Die vermeintliche Freiheit der Hunde dort ist nichts anderes als ein grausamer Überlebenskampf, der früher oder später immer in einer täglichen Flucht endet, um nicht erschossen zu werden. Die streunenden Hunde müssen sich bei den umliegenden Bauernhöfen ihre Nahrung besorgen und wenn der Mensch und die Natur nichts mehr abgeben, so bleibt den Hunden nur, Hühner zu reissen oder Schafe und Ziegen anzugreifen. Das hat natürlich nichts mit Aggression oder extremen Jagdverhalten zu tun sondern ist purer Überlebenskampf. In der Tat gab es seit Wochen Meldungen, dass zwei Hunde im Hinterland streunten und die Jäger und Bauern machten kein Geheimnis daraus, dass sie die beiden erledigen würden um ihre Höfe und Tiere zu schützen.

Mina wurde tatsächlich von einem Jäger gefangen, er hatte aber Mitleid und übergab sie unseren sardischen Kollegen. Von ihrem vierbeinigen Freund und Leidgenossen fehlt jede Spur...! Die bildschöne Spinonehündin hat also nicht nur ihre Freiheit verloren sondern auch ihren geliebten Gefährten und kommt mit der neuen Situation überhaupt nicht zurecht. Sie kann Futter und Wärme, die sie nun bei uns bekommt, noch gar nicht schätzen, zu groß ist ihre Angst und Verzweiflung. Wenn wir vor ihr sitzen und ihre traurigen und von Angst erfüllten Augen blicken, dann fragen wir uns, was wir ihr bieten können. Ist sie dem Tod entronnen, um ihr Leben lang hinter Gitterstäben zu sitzen? Wer ist bereit, einer so traumatisierten Hündin eine Chance zu geben, Geduld und alle Zeit der Welt, Verständnis und Liebe, bedingungslos, ohne jegliche Erwartungshaltung. Solche Menschen gibt es wohl nicht, oder doch?

 
Über Sardinien wüten Sturm und Regen!

  

…und fünf winzige Katzenbabys kämpfen in einem völlig durchnässten Karton um ihr Leben. Jemand hat sie in der Katzenkolonie beim Nobelrestaurant „Il Pomodoro“ mitten in Porto Cervo, der Costa Smeralda, ausgesetzt. Während auf der Insel manchen Schulen wegen den Unwettern geschlossen bleiben, sind diese fünf Kitten ihrer Mutter und der Wärme entrissen worden und weggeworfen wie ein Stück Müll. Unsere Helferin von Ort, Elena, hatte die Hoffnung, sie alle retten zu können. Das hier ist aber kein rühriger Fernsehfilm mit happy end Garantie sondern das ist die harte Wirklichkeit auf Sardinien. Eines der Kitten ist bereits gestorben. Zu groß war die Belastung für den kleinen geschwächten Körper. Wir kämpfen nun um das Leben der vier Geschwister und hoffen, dass es für sie eines Tages doch noch ein happy end gibt. Sie sind zwar dort geboren worden, wo fast jeder Mensch einmal sein möchte, an der wunderschönen Costa Smeralda aber dieser Ort hat ihnen kein Glück gebracht. Während dort im Sommer das Geld keine Rolle spielt und die Menschen ein Vermögen dort lassen, war den Menschen das Leben dieser Tiere nichts wert.

Bitte helfen Sie, indem Sie für die Tierarztkosten spenden unter dem Verwendungszweck „Tierarztkosten Sardinien“ und falls Sie die Kitten als Pflegestelle aufnehmen könnten, so melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Susi - eine Katze mit der Treue eines Hundes!

  

Das kennt man normalerweise nur von ausgesetzten Hunden: sie warten bis zur Unendlichkeit auf ihr geliebtes Herrchen welches sie im Stich gelassen hat. Auch Susi tat das. Susi ist eine ca. 10Jahre alte Katze, die auf Sardinien, in der kleinen Ferienbucht Porto Quadro, zurückgelassen wurde. Sie lebte dort mit den Restaurantbesitzern, welche sich nun am Ende der Saison verabschiedet haben und alles zurückgelassen haben, samt Susi. Wir kennen die Region gut, ganz in der Nähe befindet sich sogar unser Hundestrand, den wir als erster Verein auf Sardinien etablieren konnten. Wir beobachteten Susi wie sie verzweifelt und völlig verloren vor diesem menschenleeren Gebäude ausharrte und hoffte, abgeholt zu werden. Das passierte nicht. Als wir Susi aufnahmen fiel uns eine offene Stelle an der Brust auf, aus der Flüssigkeit austrat. Es schien sich um eine alte Verletzung zu handeln, um die Folgen eines geplatzten Abszesses. Nachdem Susi aber auf die Antibiose nicht anschlug, brachten wir sie in die Tierklinik um diese Stelle genau untersuchen zu lassen. Leider kam die schlimme Diagnose, dass es sich nicht um einen alten Abszess handelte sondern um einen Tumor. Dieser wurde natürlich sofort operativ entfernt, wir warten momentan noch auf die Ergebnisse, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt.

Wenn Sie Susi helfen können, dann beteiligen Sie sich bitte mit einer kleinen Spende an den hohen OP Kosten unter dem Stichwort "Heilung für Susi" . Wir halten Sie hier auf dem laufenden, was aus dieser wunderschönen Katze wird und ob sie noch die Chance hat, ihren Lebensabend gesund und geliebt verbringen zu dürfen.

 
Clover – können wir sein Bein retten?

  

Clover ist dieses Jahr ein weiteres Unfallopfer. Wir haben in diesem Jahr mehr Katzen als je zuvor lebend aber stark verletzt von den sardischen Straßen geholt. Auch Clover saß zusammengekauert im Straßengraben, als ihn eine junge Frau aus Castelsardo fand. Sie brachte ihn zum Glück zu einem nahegelegenen Tierarzt, der einen Bruch des Vorderbeins diagnostizierte. Nachdem wir uns sofort bereiterklärt haben, für Colver alle Kosten zu tragen, wurde er in der Zwischenzeit in unsere Kooperationsklinik in Olbia gebracht. Nun ist klar, dass das Vorderbein des bildschönen Katers mindestens zweimal gebrochen ist. Ob wir diesen komplizierten Eingriff in Olbia durchführen lassen oder es schaffen, Clover vorab schon nach Deutschland zu holen, wird sich in diesen Tagen entscheiden.

Clover ist aber allem voran erstmal auf Ihre Hilfe angewiesen. Diese OP, ob in Olbia oder Deutschland, wird viel Geld kosten und darüber entscheiden, ob Clover sein Bein verlieren wird oder nicht. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende unter dem Stichwort „aiuto Clover“.

Herzlichen Dank!

 
Birillo - wer kann mir helfen?

  

Und wieder sind es Welpen.... Diesmal bat uns eine Italienerin um Hilfe: Sie hat sich um einen Wurf mit 4 Welpen gekümmert. Sie konnte sie nicht alle behalten und damit sie nicht im canile landen, hat sie sie in einer Pension untergebracht. Mittlerweile sind die Welpen 6 Monate alt und es ist ihr nicht gelungen für alle Hunde ein Zuhause zu finden. Die Kosten für die Pension kann sie nicht mehr tragen und so bat sie uns um Hilfe. Einer der Welpen, nämlich Birillo, hat ein Problem mit seinen Pfoten! Die Pfoten sind angeschwollen und die Ursache ist bis heute nicht gefunden worden. Bei der Verabreichung von Cortison schwellen die Pfoten ab, aber sobald man dies weglässt, werden sie wieder dick.

Wir haben uns also vorerst Birillo angenommen und die ersten Untersuchungen auf Sardinien sind bereits gelaufen. Leider ohne großen Erfolg. Er scheint völlig gesund, die Blutwerte sind perfekt, die Schwellungen scheinen eher von dem Lymphsystem herzurühren. Leider kann man auf Sardinien keine Lyphangiografie machen, so dass Birillo schnellstmöglich nach Deutschland kommen muss. Seit dem 12.10. ist Birillo nun in unserer Auffangstation, wurde geimpft und die Papiere beantragt. Jetzt fehlt Birillo nur noch zu seinem Glück eine Pflegestelle, die ihn nach Deutschland kommen lässt, damit hier alle nötigen Untersuchungen erfolgen können.

Wenn Sie Birillo helfen können und wollen, dann melden Sie sich bei uns.

 
Ciao Chicca!

  

Erinnern Sie sich an die hübsche Schildpattkatze aus der Kolonie von Pina? Auch sie müssen wir heute schweren Herzens verabschieden, für immer. Vor kurzem haben wir über Chicca noch folgendes geschrieben:

Nun ist der Moment gekommen, an dem die Gegenwehr von Chicca so groß wird, dass wir die Therapie beenden müssen und werden Chicca zurück in ihre Kolonie bringen, sobald der Trubel der Feiertage vorüber ist. Wir werden Chicca im Auge behalten und hoffen, mit dieser für sie so massiven Aktion die größtmögliche Hilfe geleistet zu haben. Wenn auch Sie an dieser Hilfe Teil haben möchten, dann spenden Sie bitte mit dem Stichwort Tierarztkosten Sardinien.

So haben wir Chicca zurückgebracht und haben somit wenigstens verhindert, dass die Katze, die ihr Leben in Freiheit verbracht hat, in Gefangenschaft stirbt. Niemandem war bewusst, wie schlecht der Gesundheitszustand von ihr war, sonst hätten wir sie wahrscheinlich nicht frei gelassen. Vielleicht sollte es so sein, denn die Klinik hatte Chicca ja entlassen und wir hatten in der Pflegephase danach klar unsere Grenzen lernen müssen, wie schwer Chicca sich therapieren liess. Es tut sehr weh, zu spüren, dass man einem Tier nicht helfen konnte, so gerne man es auch getan hätte. Das Leben, in welches die Straßenkatzen von Sardinien geboren werden, lässt sie von klein auf schlechte Erfahrungen mit dem Menschen machen, erzieht die meisten von Anfang an zu Angst und Misstrauen. Wir können nicht erwarten, dass die Tiere dann klug genug sind, die wenig guten von den vielen bösen zu unterscheiden….

Entschuldigung Chicca!

 
Ciao Biancone!

  

Wir haben von dem stattlichen Kater berichtet und von unserem Wunsch, alles für ihn zu tun, um ihn medikamentös und mit Spezialfutter zu unterstützen. Biancone hat uns zutiefst angerührt, so ein altes Tier hat einfach eine ganz besondere Aura um sich, Erfahrung und Souveränität gepaart mit Gebrechen und Hilfsbedürftigkeit. Wir hätten alles für ihn getan aber nun ist es zu spät. Biancone hat uns verlassen. Wir haben ihn tot in seinem Körbchen aufgefunden und uns bleibt nur noch, uns von ihm zu verabschieden und dankbar für die kurze, gemeinsame Zeit zu sein.

 
Minotto – ein Winzling kämpft um seine Chance auf Leben!

  


Der Name ist Gesetz bei ihm, er ist ein Häufchen Knochen mit Fell überzogen und sein winziger Körper ist schon vom Katzenschnupfen gezeichnet. So erblickten unsere sardischen Kollegen ihn, als er Sonntagfrüh in einer Kiste vor dem Rifugio stand. Minotto ist nicht leichtfertig abgesetzt worden, nein, sein Aussetzen war akribisch vorbereitet worden. Der kleine Kerl saß in einer Schuhschachtel, gut gewärmt mit vielen Tüchern, daneben eine Wärmeflasche so positioniert, dass sich Minotto nicht verbrennen konnte. Alles war in eine zweite, größere Schachtel gelegt. Die Art der Vorbereitung zeigt, dass Minotto aus den eigenen Reihen der sardischen Tierschützer stammen könnte, evtl. von einer Person, die aus irgendeinem Grund den offiziellen Dialog scheut, genauso wie die Betreuung und Pflege von Minotto.

Wir haben mittlerweile viele Kooperationspartner, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten Katzenkolonien füttern, Katzen zur Kastration bringen, sich um Hunde kümmern, sobald es aufwendig wird aber versuchen, alles auf arca sarda abzuwälzen. Um Rechtfertigungen aus dem Wege zu gehen, hat hier wohl jemand diesen Weg gewählt. Einen Weg, von dem noch niemand weiß, ob er direkt zur Regenbogenbrücke führt oder ob der Winzling Minotto eine Chance bekommt, zu leben.

Bitte helfen Sie!

 
POLPETTA – wieder ein Welpe vor dem canile bewahrt!

  


In diesen Fällen schaltet bei uns der Verstand aus. Es gibt kein NEIN, wenn uns unser kooperierender Amtstierarzt fragt, ob wir einen Welpen aufnehmen könnten, der sonst mit dem Taxi Dog ins canile europa gebracht weden muss, so, wie es das Gesetz vorsieht. So ein kleiner Welpe, gerade einmal sechs Wochen alt, hätte dort keinerlei Möglichkeiten, zu überleben. Wie kann man sich da verweigern, selbst wenn es tatsächlich keinen freien Platz mehr gibt und natürlich auch keine Helfer und zu wenig Geld. Letztlich ist die Alternative aber so furchtbar und so endgültig, dass nicht selten dann ein sardischer Kollege so ein Tier mit nach Hause nimmt. Genau dort liegt die kleine Polpetta nun, bei unserer Kollegin Mariangela, gebettet auf weichen Kissen und in Sicherheit aber natürlich kann sie dort nur kurzfristig bleiben. Die Tierschutzarbeit von Mariangela läßt sie bis zu 12 Stunden ausser Haus sein und es gibt überhaupt keine Möglichkeit, Polpette hier adäquat zu versorgen. Wir sind daher dringend auf Unterstützung angewiesen und hoffen, dass wir Polpetta bald vermitteln können.

Wenn Sie Interesse an dem reizenden Welpen haben, so melden Sie sich bitte.

 
Marley – ins Rifugio gezaubert!

  


So wirkte es zumindest, als Marley aus dem Nichts auftauchte und inmitten der anderen Hunde im Rifugio lief. Jemand hatte mit einer unheimlichen Dreistigkeit das Tor des Rifugio geöffnet und Marley zu den anderen Hunden
gebracht und ist dann verschwunden. Auch wenn Marley in dieser schon viel zu vollen Auffangstation kaum noch Platz hat , so ist er für alle eine Bereicherung. Er hat ein derart rührendes und liebevolles Wesen, dass die Helfer vor Ort für ihre Arbeit mit ihm jeden Tag belohnt werden. Er ist dankbar und unheimlich anhänglich und liebevoll, Balsam für die Seele der überarbeiteten Kollegen. Wir hätten keinen Zweifel daran, dass man uns einen Junghund wie Marley sofort vermitteln könnte, wenn da nicht die traurige Diagnose der sardischen Ärzte wäre, die ggf. auch Grund für sein Aussetzen war. Marley leider an Hüftgelenksdisplasie und muss einer Operation unterzogen, werden. Wir müssen diese Diagnose natürlich in Deutschland noch überprüfen und ggf. bestätigen lassen und werden nach eingehenden Untersuchungen entscheiden, wie die Therapie für Marley aussehen wird.

Auf jeden Fall dürfen wir Marly mit dieser schmerzvollen Krankheit nicht alleine lassen und aus Kostengründen ablehnen. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, für Marley die beste Therapie zu finden und falls Sie Interesse an diesem bezaubernden Junghund haben, so melden Sie sich bitte.

 

 
Amanita - ein so langer Weg zur Gesundheit!

  

Es ist eine enorme organisatorische und finanzielle Herausforderung, die Betreuung unserer Katzenkolonien sicherzustellen. Oftmals reicht aber auch das nicht aus, um die hilfebedürftigen Katzen zu retten. Amanita zum Beispiel, eine hübsche schwarz/weisse Katze, die in unserer Kolonie in Vignola lebte, hat einen sehr langen Weg hinter sich, der ihr nicht geholfen hat. Die schlimmen Hautveränderungen der Katze wurden leider falsch diagnostiziert und die darauffolgende Therapie gegen Räudemilben hat zwar Monate gedauert, der kleinen aber gar nicht geholfen. Erst nach acht Fehlbehandlungen wurde die richtige Diagnose gestellt und nun muss die geduldige aber so unendlich traurige Katze einen weiteren Monat im Käfig bleiben, um die richtige Therapie abzuschließen.

Wir wissen nicht, wo diese ursprünglichen Tiere ihre Geduld und Leidensfähigkeit hernehmen und ihr grenzenloses Vertrauen zu uns. Für uns ist das ein großer Auftrag, dem wir gerecht werden wollen. Wenn Sie sich für Amanita interessieren und ihr und all ihren erkrankten Leidensgenossen in den Kolonien intensiv helfen möchten, so melden Sie sich bitte und spenden Sie unter dem Stichwort Tierarztkosten Sardinien.

 
Jack - fünf Jahre lang die falschen Menschen!

  

Jack hat im Leben nichts falsch gemacht, er ist nur im Körper einer Rasse geboren worden, die für viele Italiener sehr interessant und anziehend wirkt. Im ersten Moment, denn spätestens, wenn der Hund klar macht, dass er Bedürfnisse hat und auch Kosten verursacht, wird aus so einem hübschen Statussympol dann schnell Ballast, von dem man sich trennen möchte. So wurde der wunderschöne, reinrassige Jack, seit seiner Geburt von einer Hand in die andere gereicht. Sein Chip hat uns verraten, durch wie viele Hände er gegangen ist, letztlich waren es alles die falschen, denn Jack musste ein Leben im Zwinger oder an der Kette fristen. Durch die unermüdliche Präsenz von arca sarda in der Bevölkerung, kam uns das Schicksal von Jack zu Ohren und wir handelten schnell. Jack befindet sich nun in unserer Auffangstation und wir wundern uns jeden Tag, wie wunderbar sein Wesen ist, welches er sich trotz der vielen Jahre Entbehrung und schlechter Haltung bewahren konnte.

Wenn Sie Jack ein Zuhause schenken können, so melden Sie sich bei unserem Vermittlungsteam.

 
Rosetta - vor den Toren des Tierheims abgestellt!

  

Sicherlich wollte sich hier jemand die Tierarztkosten sparen. Die bildschöne, weiße Katze, der wir nun den Namen Rosetta gegeben haben, hat sicherlich bisher bei Menschen gelebt. Sie ist sehr liebevoll, in keinster Weise scheu, sie ist verschmust und anhänglich und wird - wenn wir sie gesund gepflegt haben - auch über uns vermittelt. Der Zustand und der Charakter von Rosetta weisen also klar darauf hin, dass die junge Katze einmal ein Zuhause hatte. Ihre vereiterte Verletzung an der Schnauze ist ein klares Zeichen für uns, dass Rosetta ausgesetzt wurde, damit man keine Behandlungskosten bezahlen muss. Als wir Rosetta aus ihrer Tasche nahmen, war nur dicke, verklebte Kruste zu sehen und niemand wußte, welche Art von Verletzung sich darunter verbergen würde. In der Tierklinik, nach eingehender Säuberung, kam die Wunde zum Vorschein. Eine alte, nicht versorgte Verletzung, die nun dringend behandelt werden muss, die aber nicht so gravierend ist, wie der Anblick zu Beginn befürchten ließ.

Wenn Sie an der Genesung von Rosetta Teil haben möchten, so spenden Sie bitte unter dem Stichwort "Tierarztkosten Sardinien". Wenn Sie Interesse an dieser bezaubernden Katze haben, so setzen Sie sich bitte mit unserem Vermittlungsteam in Verbindung.

 
Biancone – alt und krank aber wir geben ihn nicht auf!

  

Biancone hat sein Leben lang auf den sardischen Straßen verbracht, mit allen Höhen und Tiefen so eines freien Lebens. Auch er wurde trotz seiner Freiheit von einer unserer Kolleginnen immer im Auge behalten und das war sein Glück. Ihr fiel auf, dass Biancone abmagerte und nicht mehr fraß und brachte ihn in die Tierklinik nach Arzachena. Dort wurde eine akute Verletzung festgestellt, eine tiefe Wunde, die behandelt wurde. Beim Auswerten des Blutbildes kam aber sein eigentliches Problem ans Tageslicht. Biancone leidet an Niereninsuffizienz und seine Werte lassen keine gute Prognose zu. Wir möchten den stattlichen Kater aber unbedingt in seinem geliebten Umfeld belassen und werden alles daran setzen, ihn mit entsprechender Spezialnahrung und Medikamenten so zu unterstützen, dass er noch eine lange Zeit vor sich hat.

Bitte helfen Sie durch Ihre Spende, die Tierarztkosten für den Klinikaufenthalt begleichen zu können und die entsprechende Ernährung sicherstellen zu können.

Danke im Namen von Biancone.

 
Chicca – wieder ein Fall von (un)möglicher Hilfeleistung.

  

So oft werden wir im präventiven Tierschutz damit konfrontiert. Ein Tier ist ernsthaft krank, ist aber so wild, dass es eigentlich nicht therapierbar ist. Es ist furchtbar, wenn die Diagnose steht und eine mögliche Therapie greifbar aber die Durchführung schier unmöglich. Auch Chicca ist so ein Fall. Sie ist uns wohl bekannt, sie ist Teil einer der vielen Kolonien von Pina. Seit Jahren füttert Pina sie und hat es doch nie geschafft, aus der zierlichen, schönen Schildpattkatze eine handzahme Samtpfote zu machen. Chicca ist immer wild geblieben und so hatte Pina- nachdem ihr aufgefallen war, dass sie nicht mehr frisst – alles versucht, um ihr ein Einfangen und einen Aufenthalt in der Klinik zu ersparen. Nach wochenlangen Versuchen, regelmäßig per Futter Medikamente zu verabreichen, war der Zustand von Chicca immer noch nicht besser. So wurde sie letztlich doch mit der selbstauslösenden Falle gefangen, in die Klinik gebracht und dort wurde eine ernsthafte Lungenentzündung diagnostiziert und so weit wie möglich wurde Chicca behandelt. In unserer Auffangstation stellte sie die Helfer jeden Tag vor die Herausforderung….

Nun ist der Moment gekommen, an dem die Gegenwehr von Chicca so groß wird, dass wir die Therapie beenden müssen und werden Chicca zurück in ihre Kolonie bringen, sobald der Trubel der Feiertage vorüber ist. Wir werden Chicca im Auge behalten und hoffen, mit dieser für sie so massiven Aktion die größtmögliche Hilfe geleistet zu haben. Wenn auch Sie an dieser Hilfe Teil haben möchten, dann spenden Sie bitte mit dem Stichwort Tierarztkosten Sardinien.

 
Geburtenkontrolle – auch DANACH noch so wichtig!

  

Wir setzen alles daran, in und um Santa Teresa alle Katzen zu kastrieren, bevor sie ungewollten Nachwuchs in die Welt setzen, die keinen Platz für solche Tiere zu haben scheint. Manchmal gelingt uns das aber nicht und wir können nicht verhindern, dass ein neuer Wurf auf die Welt kommt. In diesem Falle übernehmen wir die Verantwortung für die Kitten und unser größtes Augenmerk liegt dann darauf, die Mutterkatze zu kastrieren, sobald die kleinen alleine fressen können. Eine Katze, die Kitten zur Welt gebracht hat, kann sofort nach dem Abstillen wieder gedeckt werden und so würde ein furchtbarer Geburtenkreislauf entstehen, daher ist die Kastration auch oder gerade deshalb NACH dem Wurf so wichtig. Im Falle von Edo, Edi, Enia und Emi werden wir natürlich helfen. Wir haben alle von einem Rumänen übernommen, dem die Mutter der vier hübschen Kitten trächtig zugelaufen war. Leider hat er sich jetzt erst bei uns gemeldet, nachdem er gemerkt hat, dass er die vier Kitten nicht vermittelt bekommt. Wir werden alles daran setzen, um für sie tolle Plätze zu suchen und in der Zwischenzeit natürlich ihre Mama kastrieren, die dann wieder zurück in ihr altes Heim darf. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende für diese Kastration und wenn Sie können, indem Sie diese Kitten aufnehmen.

 
Fiocco – ein herzzerreißender Miniaturlöwe!

  

Fast hätte unser eigener Kollege ihn mit dem Auto überfahren. So klein und unscheinbar kauerte der hellrote Kater mitten auf der Straße, als Luca abends zu unserem Rifugio fahren wollte. Die Asphaltstraße, die zur nahegelegenen Diskothek führt und am Wochenende die stark befahrenste Straße überhaupt ist, hat dem kleinen Kerl die Wärme geschenkt, die ihm irgendjemand genommen hat. Der Asphalt war noch wohlig warm und so flüchtete Fiocco gar nicht, als die Räder auf ihn zurollten. Fiocco ist nun bei uns in Sicherheit und sein Charakter ist im tristen Tierschutzalltag eine Freude für jedermann, er bringt alle zum Schmunzeln. Während sein kleiner Körper noch auf eine Hand passt, gebärdet er sich wie ein riesiger Löwe, er faucht und reißt sein winziges Mäulchen mit den winzigen Milchzähnen auf, um sein Gegenüber zu beeindrucken, so viel Angst hat der kleine Kerl. Wenn man sich davon nicht beeindrucken lässt sondern ihn nimmt und wie das behandelt, was er ist, ein kleines, verängstigtes Tierbaby, dann wird er zahm und liebevoll und man will ihn nur noch beschützen.

Wenn auch Sie das wollen und können, dann melden Sie sich.

 
Gaby - der Inbegriff von Geduld und Genügsamkeit!

  

Vielleicht waren es diese beiden Begriffe, die zur Namensgebung der hübschen, silbergrauen Katze geführt haben. Eine sardische Helferin fand sie schon vor vielen Wochen, ganz alleine auf einer Landstraße im Hinterland Sardiniens. Die Katze war gezeichnet von einem harten Leben, unterernährt und mit einer massiven Entzündung am Auge. Das Auge war soweit aus der Augenhöhle hervorgetreten, dass man sie unmöglich in dem Zustand zurücklassen konnte und so begann für Gaby eine lange Therapie bei uns in der Auffangstation. Unser örtlicher Tierarzt hat ihre Augenentzündung lokal und oral behandelt und nun, nach vielen Wochen, ist das Auge wieder da, wo es hingehört. Gaby hat in all dieser langen Zeit unglaublich viel Geduld und Genügsamkeit bewiesen. So fand ihre Therapie im alten Schlachthof statt, ohne ein Fenster mit Blick in die Freiheit, ohne viel Ansprache, eigentlich ohne alles, ausser dem nötigsten, was sie gesund machen sollte.

Das hat nun geklappt, die ca. 8 Jahre alte Katzendame ist mittlerweile kastriert worden, gesund und ihre Geduld und Genügsamkeit sollte belohnt werden. Aber mit was? Indem wir sie zurückbringen und auf der Landstraße wieder aussetzen? Wir sind der Meinung, dass diese sanfte und katzenverträgliche Kätzin ein tolles Zuhause verdient und hoffen, auf diesem Wege DEN Platz für Gaby zu finden. Sie hat einen tollen Charakter, mag aber keinen Stress und mag es nicht, wenn man zu forsch und grob mit ihr umgeht, dann wird sie zu einer richtigen Katze. Begegnet man ihr mit Ruhe und Sensibilität, so wird Gaby sich von ihrer allerbesten Seite zeigen, wenn Sie diese kennenlernen möchten, so melden Sie sich bei uns.

 
Pepito – einer von zigtausend Welpen ohne Vorgeschichte und Zukunft!

  

Rossella, unsere sardische Kollegin, die in der für ihr Tierelend bekannten Region zwischen Sassari und Alghero lebt, hat diesen kleinen Welpen gefunden. Er hat keine Geschichte aber die Bedürfnisse, die alle Welpen in seinem Alter haben. Rossella ist es gelungen, ihm die Grundbedürfnisse zu sichern, ein Dach über dem Kopf (gegen Bezahlung in einer Pension), Futter und medizinische Behandlungen. Nun braucht Pepito mehr, er braucht jemanden, der sein liebevolles Wesen zu schätzen weiß und sich an seinem bezaubernden Charakter erfreut und ihm eine Zukunft schenkt. Pepito schätzen wir auf ca. 3-4 Monate, er ist gleichermaßen hunde- und katzenverträglich und schaut durch zwei verschiedenfarbige Augen neugierig in die Welt, die hoffentlich schon bald etwas besseres für ihn bereithält als das, was er bisher erleben musste.

 
Piccolino – besser einer als keiner!

  

Der Moment, an dem unsere sardische Kollegin Rossella die drei unterernährten und mit Parasiten übersähten Junghunde auf einem Feld gefunden hat, war schon schlimm genug. Noch schlimmer war aber der Moment, in dem sie zwei von Ihnen dem Besitzer zurückgeben musste und nur einen retten konnte. Dieser eine ist Piccolino, den Namen haben wir dem Zwerg gegeben, da er mit seinen 4 Monaten gerade einmal 3 Kilo wiegt. Piccolino ist dank der Penetranz der Tierschützerin einem Leben am Rande des Elends erspart geblieben. Ein Geschwisterchen starb bereits beim Bauern, der sie hält, die anderen sind wie Piccolino auch unterernährt und in furchtbarem Allgemeinzustand. Piccolino wird seit dem ersten Tag nun gegen die Hautmilben behandelt und alle anderen Parasiten und seine Unterernährung. Seinen Geschwistern können wir leider nicht mehr helfen aber Piccolino wird seinen Weg gehen und es wird sicherlich ein schöner Weg, denn Piccolino ist ein Traumhund. Der kleine liebt Menschen, Katzen und andere Hunde, hat am ersten Tag schon gelernt, sein Geschäft draußen zu verrichten, an der Leine zu laufen, nicht zu kläffen und im Haus ruhig zu sein. Falls Sie Ihr Herz für den großartigen kleinen erwärmen können, so melden Sie sich bei uns.

 
Fiesta – sie wartet vor dem Tor aber was wartet dahinter?

  

Jemand hat die kleine Hündin vor einem großen Eisentor ausgesetzt. Dieses Tor führt zu dem kleinen, provisorischen Gehege einer sardischen Tierfreundin, die zum Sterben verurteilten Hunden das Leben rettet. Dieses Tor bedeutet für sie alle die Rettung -- aber was kommt danach? Die Tierschützerin ist mittellos und hat kaum Zeit, sich um die Tiere zu kümmern. Für diejenigen Hunde, die bleiben, bedeutet das ein Leben auf engstem Raum inmitten von Unrat und ohne Ansprache. respekTiere hat im Laufe der Jahre schon viele Hunde aus dieser traurigen Haltung übernommen und wird so bald wie möglich auch die kleine Fiesta holen. Aber unsere Wartelisten sind lang. Von überall erreichen uns die Hilferufe. Und jeder Welpe, den wir vorziehen, bedeutet eine noch längere Wartezeit für alle anderen. Bitte helfen Sie uns, indem Sie sich als Pflegestelle oder Zuhause bewerben.

 
Roger – ein kleiner Welpen hält Totenwache.

  

In einem anderen Land würde ein so wunderschöner Welpe wie Roger sicherlich mit Kindern im Garten spielen und wäre ein heißgeliebtes Familienmitglied. Auf Sardinien ist es leider anders. Wie unendlich viele seiner Artgenossen ist Roger in eine Welt geboren, die ihn nicht will. Und so war der kleine, tapfere Kerl mit seinem Bruder auf einer beschwerlichen und traurigen Reise ins Ungewisse unterwegs. Die Reise endete für einen der beiden wuscheligen Welpen auf dem Mittelstreifen einer stark befahrenen Straße. Niemand bremste, als der Welpe völlig überfordert mit der Verkehrssituation, die Flucht nach vorne wählte. Er wurde totgefahren -- und auch dann bremste niemand. Roger blieb mutig neben seinem toten Bruder sitzen und ließ ihn nicht aus den Augen. Beamte der Forstbehörde kamen irgendwann mit ihrem Jeep vorbei, sahen die beiden Hunde und hörten von einem Anwohner, was geschehen war. Sie brachten Roger zu einer hilfsbereiten, aber mittellosen Tierschützerin. Dort lebt Roger zwar unter unwürdigen Bedingungen und vegetiert in einem kleinen, schmutzigen Gehege mit vielen anderen armen Hunden vor sich hin – aber er lebt!

Bitte helfen Sie uns, Menschen zu helfen, die für Tiere bessere Lebensbedingungen schaffen wollen.

 
5 neue Welpen – verpackt wie für eine lange Reise…in den Tod!

  

Wie abgebrüht muss man sein, um lebende Welpen in einer Kiste so zu verpacken, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen? In Rena Majore, einem Nachbarort von Santa Teresa, hat ein italienischer Tourist neben den Müllcontainern eine Kiste gefunden, die an allen Seiten mit Packband verschlossen war. Dies hätte ihn nicht weiter interessiert, wäre im Inneren der Kiste nicht ein lautes Winseln zu hören gewesen, und hätte die Kiste nicht auf einmal angefangen zu wackeln, bis sie umfiel!
Der Tourist öffnete die Kiste mit viel Mühe, denn sie war über und über mit Klebeband zugeklebt -- und zum Vorschein kamen fünf total verängstigte Welpen. Jemand muss sie ca. zwei Monate bei ihrer Mutter gelassen haben, um dann zu entscheiden, sie neben dem Müll zu entsorgen. Ein grausamer Fall -- und leider nicht selten. Die fünf sind nun in unserer Obhut und warten sehnlichst darauf, dass sie eine Reise mit einem wunderschönen Ziel antreten können, das Leben heißt! Einer der Welpen wird eine längere Reise vor sich haben. Die kleine Elisa hat eine Infektion, die zu neurologischen Störungen geführt hat und braucht dringend einen Spezialisten, der die notwendige Diagnose für die richtige Behandlung stellt.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende und wenn Sie können durch die Aufnahme eines Welpen.

 
Trasto - ein alter und mittlerweile kranker Campingkater!

  

Das, was man nicht sieht, ist unser gigantisches Netzwerk, welches wir im Laufe der 14 Jahre Tierschutz auf Sardinien aufgebaut haben. Dieses Netzwerk zu spinnen ist so unglaublich langwierig und schwierig aber es ist das, was Tieren wie Trasto letztlich hilft. Ein streunender Kater, der seit dem Jahr 2004 auf dem Campingplatz in Porto Pozzo lebt und somit die Aufmerksamkeit der Campingleitung auf sich gezogen hat. Noch vor wenigen Jahren wäre mehr als das nicht passiert. Mittlerweile passiert aber das, was wir mit diesem Netzwerk möglich machen. Die Campingplatzleitung meldet sich bei arca sarda und das, was dem Kater das Leben rettet, nimmt seinen Lauf. Unsere Kollegin Michela hat wochenlang versucht, Trasto einzufangen. Jeder gescheiterte Versuch hatte dann tagelange Abwesenheit des Katers zur Folge und das Abenteuer begann von neuem. Nun ist es Michela endlich gelungen, Trasto in die Klinik zu bringen. Aus dem einst stolzen und kräftigen Kater ist ein Häufchen Elend geworden. Im Jahr 2008 war er auf einmal verschwunden und als er in diesen Wochen wieder auftauchte war er von Krankheit und Alter gezeichnet. Die Analysen der örtlichen Tierklinik ergeben viele verschiedene "Baustellen" , allem voran wurde Trasto positiv auf Katzenaids getestet. In den kommenden Wochen stehen zahlreiche Behandlungen an, u.a. eine umfangreiche Zahnsanierung, Antibiotikakuren und Aufbaukuren, alles in allem werden wir Trasto danach entlassen und ihm den besten Start in sein neu geschenktes Seniorenleben geben und wir werden mit Klinikkosten konfrontiert sein, die wir alleine nicht aufbringen können.

Bitte unterstützen Sie Trasto und unsere gesamte Arbeit in der Gallura mit ihrer Spende unter dem Verwendungszweck "Tierarztkosten Sardinien".

 
Unser Schlachthof - alle wollen raus aber Baby möchte rein!

  

Manche unserer Hunde blicken seit vielen Monaten traurig durch die verrosteten Eisenstäbe des hohen Tores am Eingang zum Schlachthof. Eine vorübergehende Auffangstation sollte dies sein aber es scheint sich zum Endlager für manche zu entwickeln. Die hohen Mauern und der viele Beton gehören nicht in ein Hundeleben aber die hübsche Baby scheint das anders zu sehen. Vor einigen Monaten schon war sie uns aufgefallen, sie saß immer öfter und zum Schluss ausschließlich vor einem der beiden großen Tore. Sie schien den Kontakt zu den anderen Hunden zu suchen und wollte so gerne REIN. Wir wissen nicht, woher Baby kommt und was für eine Geschichte sie hat aber es ist klar, dass ihre Vergangenheit so schlimm gewesen sein muss, dass sogar eine Auffangstation wie dieser Schlachthof ihr Ziel scheint. Lange haben wir Baby mit Wasser und Futter angelockt und somit Vertrauen aufgebaut und nun ist es uns gelungen, sie mit hinein zu nehmen, in die tristen Mauern. Baby fing sofort an, mit den anderen Hunden zu spielen, war überglücklich und als sie nach wenigen Tagen auch ihre Angst vor uns abgelegt hatte, war das Eis gebrochen. Baby ist eine junge Hündin, außerordentlich liebevoll und verschmust und hat unsere Herzen zutiefst berührt. Der Schlachthof darf für diese hübsche Hündin nicht zum Endlager werden.

Wenn Sie sich für Baby interessieren, dann melden Sie sich bitte bei uns.

 
Dilan – eine große Tragödie in so einem kleinen Leben!

  

Sie haben den Bericht der winzigen, ausgesetzten Welpen auf unserer Homepage verfolgt. Die noch blinden Welpen, die bei Santa Teresa in einem Müllcontainer gefunden worden sind und unsere ersten Gäste im neuen Rifugio waren. Es schien wie ein kleines Wunder, als wir dann die Straßenhündin Lilly mit ihren 9 Welpen übernehmen mussten, um sie vor dem canile Europa zu retten. Es war zu dem Zeitpunkt klar, dass wir die 5 mutterlosen Welpen nicht alleine durchgebracht hätten. Sie waren zu klein und zu schwach, als dass man sie ausschließlich mit Welpenersatzmilch hätte aufziehen können. Also ergriffen wir die einzige Chance, die diese Hunde hatten und wagten das extreme. Wir legten Lilly diese Welpen mit in ihre Kiste und als sie nach anfänglichem Zögern die Welpen doch sehr schnell und liebevoll annahm, schien ihr Leben gerettet. Aber wir haben uns etwas vorgemacht. Wir haben versucht, von Lilly das abzuverlangen, was wir selbst nicht leisten konnten und die richtige Mutter der Welpen nicht leisten durfte. Die junge Straßenhündin Lilly war natürlich mit den 14 Welpen überfordert aber unsere Not hat uns nicht richtig hinsehen lassen. So ist es eines Nachts passiert, dass der kleine Dilan so fest gebissen worden ist, dass wir ihn morgens schreiend und völlig hilflos gefunden haben. Die sofortige Untersuchung in der Tierklinik hat ergeben, dass er einen tiefen Biss in den Schädel, durch die Fontanelle, erleiden musste. Dieser Biss hatte so schlimme Verletzungen zur Folge, dass Dilan neurologische Schäden hatte und 36 Stunden lang nur schrie. Als man soweit war, ihn einzuschläfern, hat er sich wie durch ein Wunder gefangen. Die intravenösen Medikamente und Nahrung haben angeschlagen und er ist stabil geworden. Er hat mittlerweile wieder angefangen, aus der Pipette zu trinken und die neurologischen Schäden werden besser. Wir wissen noch nicht, welche Zukunft Dilan haben wird und wie seine Genesung voranschreitet aber wir haben unsere Grenzen gesehen. So viel Liebe und Zeit und bedingungslosen Einsatz wir auch geben, wir können nicht alles wieder gut machen, was durch andere ins Ungleichgewicht geraten ist. Wir können der herzensguten und extrem fürsorglichen Hundemama Lilly auch nicht den kleinsten Vorwurf machen. Wir haben sie überstrapaziert, da es für die 5 Winzlinge die einzige Überlebenschance war. Wir hätten dringend
Pflegestellen für Lillys eigene Welpen gebraucht, die mittlerweile schon nicht mehr ständig auf ihre Mutter angewiesen sind, um sie zu entlasten. Wir hätten dringend Flüge gebraucht, um diese Welpen nach Deutschland zu bringen und wir hätten vor Ort Personal gebraucht, um alles beaufsichtigen und unterstützen zu können. Wir haben nie zuvor so viele „NEIN’s“ oder „geht gerade nicht“ oder sonstige Entschuldigungen gehört und letztlich waren wir ganz alleine mit einer Aufgabe, die zu groß war und das hat den kleinen Dilan in diese große Tragödie getrieben. Bitte helfen Sie Dilan und helfen Sie unserer bedingungslosen Arbeit vor Ort.

 
Teresina – ihre lebensrettende OP!

  

Teresina ist eine von tausenden Katzen, die ihr Leben auf Sardinien in einer so genannten Futterkolonie verbringen. Das bedeutet: ein Minimum an medizinischer Versorgung, ein Maximum an Futter und Freiheit. Dieses Leben funktioniert gut, wenn die Katze nicht krank wird. Wenn doch, kann das schnell tödlich enden. Es sei denn, den Betreuern der Kolonie fällt auf, dass mit dem Tier etwas nicht in Ordnung ist. So auch im Falle der schönen, schwarzen Langhaarkatze Teresina. Sie fraß nicht mehr, kauerte in der Ecke und litt sichtlich. Schnell wurde Teresina in die nächstgelegene Tierklinik nach Arzachena gebracht. Alle möglichen Untersuchungen wurden vorgenommen, um herauszufinden, woran Teresina erkrankt war. Die Diagnose ergab: Magenverschluss. Die Ärzte gehen davon aus, dass dies aufgrund großer Mengen nicht verdauter Haare passiert ist. In einer langen und schwierigen OP wurde Teresina geholfen. Sie befindet sich nun auf dem Weg der Besserung und darf in wenigen Tagen zurück in ihre Kolonie.

Wir bleiben mit einem Glücksgefühl zurück, Teresinas Leben gerettet zu haben, aber auch mit der erdrückenden Gewissheit, die hohen Kosten für diese OP tragen zu müssen. Wir bitten Sie von Herzen, unsere Koloniearbeit und die vielen lebensrettenden Einsätze zu würdigen, und uns mit Ihrer Spende weiterhin die Kraft und die Möglichkeiten zu geben, Katzen wie Teresina nicht im Stich lassen zu müssen.

Bitte spenden Sie unter dem Stichwort „Tierarztkosten Sardinien“.

 
Baldo – ein entsorgter, alter Hund!

  

Rossella war mit dem Auto unterwegs – wohin, ist nicht wichtig – was jedoch wichtig ist, war, was sie am Straßenrand einer Schnellstraße fand. Als ihre Augen das schwarze Bündel in der Gosse entdeckten, war für die engagierte Tierschützerin klar, was sie tun musste. Sie hielt an, sah nach und fand einen alten, von Hunger und Leid gezeichneten Hund. Er schien mehr tot als lebendig, offensichtlich hatte er mit seinem Leben schon abgeschlossen und wartete auf den Tod. Rossella, die immer Futter und Wasser im Auto hat, kümmerte sich sofort rührend um dieses alte, vom Schicksal gezeichnete Wesen. Der Hund hob den Kopf, fraß, trank…und fasste Vertrauen und Mut. Nach einer Weile näherte sich ein Auto und hielt vor dem nahegelegenen Hofgatter. Rossella fragte den Mann, ob er den Hund schon einmal gesehen hätte. Sie wollte etwas über die Vergangenheit des Hundes in Erfahrung bringen. Der Mann sagte ihr mehr, als sie hören wollte. Er war das Herrchen des Hundes und hatte an dem Tag, an dem ihm sein treuer Vierbeiner keinen Nutzen mehr brachte, beschlossen, ihn seinem Schicksal zu überlassen und hatte ihn vor das Gatter verbannt. Der Mann zeigte sich absolut unbarmherzig und empfahl Rossella, den Hund mitzunehmen, da er ihn am Straßenrand sterben lassen würde. Wir wissen nicht, wie lange diese arme Hundeseele in der Nähe des Tores vor seinem Zuhause verbracht, gewartet und gehofft hat … wie oft er verstoßen und abgewiesen wurde … und wann er sich aufgegeben hat. Die Worte des Mannes verdeutlichten, dass er seinem Hund nicht mehr helfen würde. Und so zögerte Rossella nicht, das Tier mitzunehmen. Sie hat ihm den Namen Baldo gegeben und einen winzigen Funken Hoffnung auf ein gnädiges Leben in Würde geschenkt. Aber mehr kann sie nicht tun. Sie verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um Baldo zu behalten. Schon bald wird er ins canile abtransportiert. Und wir wissen nicht, ob das gnädiger für Baldo ist, als es ein Tod im Straßengraben gewesen wäre. Deshalb möchten wir auf diesem Wege versuchen, einen Altersruhesitz für ihn zu finden.

Baldos Körper spricht Bände von seinem schlechten Leben. Er ist übersät mit alten Narben. Wir gehen davon aus, dass er die meiste Zeit seines Lebens angebunden oder auf engstem Raum verbracht hat und evtl. auch geschlagen wurde. Seine Seele ist dennoch sanft geblieben. Er fasst sofort Vertrauen zum Menschen, geht bei Rossella schon an der Leine, ist verträglich mit allen Artgenossen und mag sogar Katzen. Wer Baldo eine Chance geben mag, soll sich bitte melden.

 
Unsere 5 Mülleimerwelpen - sie haben eine neue Mutter gefunden!

  

Was sich erst einmal rührend anhört, hat eine tragische Geschichte. Unsere sardischen Kollegen wurden seitens der Behörden aus Castelsardo angerufen. Dort gibt es im historischen Stadtzentrum eine herrenlose Hündin mit ihren 9 Welpen. Die Anwohner wollen die Hunde dort nicht und so wurde ihre Präsenz gemeldet und das bedeutet automatisch, dass alle Hunde ins Endlager canile Europa gebracht werden müssen - es sei denn, sie werden vorher gerettet.

Wie können wir uns verweigern, diese Hunde bei uns aufzunehmen? Niemand weiß, wohin mit ihnen und wer sie pflegen kann. Niemand weiß, wann sie eine Pflegestelle in Deutschland oder ein Endzuhause finden werden aber wir wissen, dass diese unschuldigen Hunde, die in ihrem kurzen Leben schon so viel erleiden mussten keinesfalls lebenslang hinter Gitter dürfen. Die Angst vor dieser unmenschlichen Alternative hat uns zusagen lassen und so wurde gestern bereits die bisher namenlose Hündin mit ihren Welpen nach Santa Teresa gebracht. Als ob sie wüßte, was wir ihr erspart haben, ist sie sanft und lieb und hat sofort die 5 fremden, mutterlosen Welpen adoptiert.

Bitte zeigen Sie uns, dass Mitleid hier vor Vernunft geht und unterstützen Sie uns in diesen mutigen Entscheidungen, alleine können wir es nicht schaffen. Bitte melden Sie sich als Pflegestellen und bitte spenden Sie für die anfallenden Tierarztkosten. Vielen Dank.

 
Clara – wie oft musst Du noch Dein Zuhause verlieren?

  

Sie hatte das, was die wenigsten Katzen auf Sardinien haben: ein Halsband! Daher müssen wir davon ausgehen, dass Clara mal ein Zuhause hatte, ihre Schönheit spricht auch dafür. Sie ist eine Siammixkatze mit längerem Fell aber das interessiert den Tierschutz erst einmal weniger. Vielmehr ist das Problem, dass Clara trotz ihrem Halsband in erbärmlichen Zustand in Santa Teresa gefunden wurde, abgemagert bis auf die Knochen und trächtig. Italienische Touristen haben sich ihrer angenommen, sie aufgepäppelt und auf unsere Kosten kastrieren lassen. Am Ende ihres Urlaubs hatten die Menschen dann Skrupel, Clara auf die Straße zurück zu bringen und übergaben uns diese junge Katze. Clara sitzt seitdem in unserer provisorischen Auffangstation, dem Schlachthof, ohne Fenster nach draußen und leidet sehr. Wo sind die Menschen, die sie einmal adoptiert und geliebt hatten? Wo sind die Touristen, die sich so liebevoll um sie gekümmert hatten? Clara wurde nun so oft in ihrem so kurzen Leben enttäuscht und musste mit schmerzlichen Trennungen von ihren Menschen und ihrem Zuhause umgehen. Wir wünschen uns für die kleine Italienerin nun schnell ein Zuhause auf Lebzeit. Wenn Sie Interesse an Clara haben, so melden Sie sich bitte.

 
Unser Rifugio - eine Baustelle - aber die ersten Gäste sind da!

  

Die Kräne rollen und bringen die Ambulatoriocontainer und überall wird der Boden aufgebaggert, Leitungen verlegt, wir sind noch ganz weit davon entfernt, dieses kleine Rifugio zu eröffnen. Dennoch sind heute schon die ersten vierbeinigen Gäste eingezogen, zwangsläufig, denn Lebensgefahr fragt nicht ob der Zeitpunkt günstig ist.
Inmitten der Bauarbeiten erreicht unsere sardischen Kollegen die furchtbare Nachricht, dass in der prallen Mittagssonne - mehr als 35 Grad im Schatten - eine Kiste mit 5 Welpen auf dem Müllcontainer steht. Natürlich zögern unsere Kollegen nicht und holen die Welpen sofort ab. Es sind 5 bunt gemischte, winzige Lebewesen, die von ihrem Leben zum Glück noch nicht viel mitbekommen. Sie sind so jung, dass ihre Augen noch geschlossen sind und auch die Ohren sind noch zu. Sie merken natürlich, dass die Wärme und die leckere Milch ihrer Mutter nicht mehr da ist, sie ist für immer aus ihrem Leben gerissen. Nun sind wir es, die den Welpen die Wärme schenken müssen, sie füttern und massieren und pflegen, in der Hoffnung, dass wir es schaffen werden, diese kleinen Leben, die in unseren Händen liegen, zu retten, mitten im Baustress. Bitte helfen Sie uns.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach. mit dem Stichwort "Rifugio Sardinien" oder nutzen Sie unser Spendenformular.

 
Wie ein Licht in dunkler Nacht!

  

...fühlt es sich an, wenn sich das schwarze Katzenbaby auf den Rücken seiner mausgrauen Schwester legt um sie zu beschützen. Beide sind höchstens 8 Wochen alt aber in diesen beiden Monaten mussten sie gegen die hartnäckige Krankheit kämpfen, die ihre Augen so furchtbar entzündet hat, dass eines von ihnen bereits blind geworden ist. Dieser Appell kam leider viel zu spät aus Sardinien, sodaß wir nicht mehr das Augenlicht des winzigen Kätzchens retten können sondern nur noch dafür sorgen, dass es in Deutschland fachgerecht operiert wird und wir können dafür sorgen, dass es nicht von seiner Schwester getrennt wird, denn beiden lieben sich grenzenlos. Die Finder dieser beiden Katzenmädchen erzählen uns, dass das sehende, schwarze Kätzchen, auf seine blinde Schwester aufzupassen scheint, sich immer auf sie legt und nicht von seiner Seite weicht, wenn sie irgendwo hinläuft.

Wir werden alles tun, beide medizinisch aber auch psychisch so zu betreuen, dass ihre Liebe weiter gedeihen kann und die Dunkelheit keinen Platz mehr in ihrer Welt hat. Bitte helfen auch Sie.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach. mit dem Stichwort "Tierarztkosten Deutschland" oder nutzen Sie unser Spendenformular.

 
Minni – der Himmel schenkt ihr eine zweite Chance!

  

Im ersten Leben hat Minni das erlebt, was ein Jagdhund auf Sardinien normalerweise erdulden muss. Eingesperrtsein auf engstem Raum, sehr wenig Futter, keine Ansprache und Liebe, Härte und Gehorsam. Ein Leben ständig am Rande des Existensminimums – in jeder Beziehung. Eines Nachts konnte Minni aber ausbrechen und ihr Weg führte sie zum Schlachthof, unserer Auffangstation in Santa Teresa. So fanden wir die Hündin, abgemagert und verängstigt. Wir mussten Minni ihrem Halter zurückbringen aber ihr Blick lies uns nicht mehr los und als wir sie abgaben versprachen wir ihr, sie zurück zu holen. Nicht der Himmel hat ihr ihre zweite Chance geschenkt sondern unsere sardischen Kollegen, die in diesem Falle wie in so vielen anderen mit unglaublich viel Diplomatie aber gleichzeitigem Druck und Entschlossenheit solche Hunde übernehmen und ihnen damit eine zweite Chance schenken. Wir helfen Minnni, diese Chance zu nutzen und stellen Ihnen hiermit diese quirlige und gleichermaßen liebesbedürftige und anhängliche Hündin vor...

 
Flipper – wir verabschieden einen Kater ohne Geschichte!

  

Täglich müssen wir uns bei unserer präventiven Arbeit in der Gallura mit dem Tod von Straßentieren beschäftigen. Es ist immer sehr traurig aber nun haben wir gelernt, dass es noch trauriger ist, wenn man sich von einem Straßentier verabschieden muss, welches augenscheinlich keines war.

Vor kurzem erst erschien der grau gestromte Kater mit weissen Pfötchen in der Futterkolonie von Elena aus Porto Cervo. Er fiel dort sofort auf, zumal er ein Halsband trug, das untrügliche Zeichen, dass dieser Kater ein Zuhause
haben musste. Elena kümmerte sich daher nicht weiter um ihn, zumindest nicht mehr als um all die anderen. Sie suchte paralell mit Fotos in der Gegend nach den Menschen, die diesen Kater vermissen würden, leider vergeblich. Nach einigen Tagen zog sich der Kater immer öfter zurück, hörte auf, zu fressen, hatte alle Anzeichen eines kranken und leidenden Tieres. Da war für Elena klar, dass sie handeln musste und sich nicht auf eine eventuellen Halter des Katers verlassen konnte. Sie fing den Kater ein und nannte ihn liebevoll Flipper. Wenn er schon keine Geschichte hatte und sein Herrchen nicht auffindbar war, so sollte er zumindest einen Namen tragen. Dieser Name wurde auf die Stammkarte der Tierklinik geschrieben, die am selben Abend noch mit dem Vermerkt „morto“ (gestorben) versehen und abgelegt wurde.

Flipper litt unter einer Leberinsuffizienz im Endstadium. Er hat die Klinik als toter Kater verlassen aber er wird in unseren Herzen weiterleben und mit ihm die Hoffnung, dass wir die Chance bekommen, solche Tiere früher zu finden – oder sie uns – sodaß man ihnen noch helfen kann.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach. mit dem Stichwort "Tierarztkosten Sardinien" oder nutzen Sie unser Spendenformular.

 
Die Mutter misshandelt - nun sind sie in Not!

  

Ein Tierfreund aus Olbia hat mit großem Mut und Engagement eine hübsche Mischlingshündin (Labrador/Schäferhund) aus tierquälerischer Haltung befreit. Die gerettete Hündin war hochträchtig und es dauerte nicht lange, da brachte sie zwei aussergewöhnlich hübsche Welpen zur Welt, Cesar und Conan.

Während die Mutter nun bei ihrem Retter ein dauerhaftes Zuhause findet und von uns medizinisch betreut und kastriert wird, brauchen ihre Welpen dringend Hilfe. Der Mann kann sie nicht halten und hat sich mit der dringenden Bitte an uns gewandt, die beiden zu übernehmen.

Da unsere Auffangstation in Santa Teresa wegen dem geplanten Umzug aufs neue Gelände kein neues Tier mehr aufnehmen kann, wissen wir nicht, wohin mit den beiden hübschen Welpen. Wir wissen nur, dass wir sie vor dem, was ihrer Mutter wiederfahren ist, schützen wollen. Wenn Sie helfen können, dann melden Sie sich bitte bei uns.

 
„5 vor 12“ für Nerone und Calimero!

  

Wie so oft setzen sich die Einheimischen erst mit arca sarda in Verbindung, wenn es schon brennt. In diesem Falle ist es so, dass eine Signora aus San Pasquale einer Straßenhündin Unterschlupf gewährt hat, dort hat die Hündin ihre Welpen bekommen und nun wird der Signora alles zu viel. Sie ist zwar bereit, die Mutter der beiden hübschen Welpen zu halten, die Kastration muss jedoch von arca sarda übernommen werden, ebenso wie die beiden verspielten Welpen. Ihre Zukunft ist jedoch ungewiss und die Zeit sitzt uns im Nacken. Die Signora hat sich so spät bei uns gemeldet, dass uns kaum noch Zeit bleibt, in Ruhe für die beiden eine passende Pflegestelle oder gar ein Endzuhause zu suchen, da sie die Welpen lieber heute als morgen loswerden möchte. Sie laufen wir Gefahr, dass die beiden in falsche Hände geraten, bevor wir helfen können.

Calimero ist sehr lebhaft und agil, Nerone ist der sanftere von beiden, beide sind knapp 3 Monate alt und von kleiner bis mittelgroßer Statur.

Wenn Sie sich für die Hunde interessieren, so melden Sie sich bitte dringend. Auch Pflegestellenangebote nehmen wir gerne an und informieren Sie über die Tätigkeit.

 
Krankheit tut weh - vor allen Dingen den Katzen ohne Zuhause!

  

Ein Krankheit oder Verletzung ist immer schlimm, wenn ein Tier aber kein Zuhause hat und niemanden, der es pflegt und heilt, ist allesnoch viel schlimmer.

Unser oberstes Anliegen ist daher die Pflege der kranken Koloniekatzen. In diesem Fall hier brauchten zwei Straßentiger aus Tempio dringend unsere Hilfe, die wir ihnen natürlich nicht verwehrt haben. Der schöne rote Kater konnte nicht mehr fressen und magerte stark ab, sein grauer Freund hatte ein stark entzündetes Auge und wir befürchteten einen Fremdkörper im Auge. Beide wurden von unseren sardischen Kollegen in die Tierklinik gebracht und eingehend untersucht. Zum Glück hat sich die Vermutung des Fremdkörpers nicht bestätigt sondern es liegt lediglich eine massive Entzündung vor, die nun lokal und oral behandelt wird. Der Langhaarkater hat ein schlimmeres Los gezogen. Er hat ein großes Geschwür auf der Zunge, was ihm die Nahrungsaufnahme unmöglich gemacht hat. Die Ärzte gehen von einer Verätzung durch giftige Stoffe aus und behandeln das Tier nun intensiv. Beide Kater wären ohne die aufmerksamen Kollegen und ohne unsere Kooperation mit den Tierärzten vor Ort elendig mit ihrer Krankheit alleine gewesen. Bitte helfen Sie durch Ihre Spende, dass wir diese Tiere weiterhin betreuen können.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach. mit dem Stichwort "Tierarztkosten Sardinien" oder nutzen Sie unser Spendenformular.

 
Sophia – wieder eine Streunerin ohne Geschichte!

  

Natürlich hat Sophia IHRE Geschichte aber wir werden sie nie erfahren. Wir wissen von Sophia nur, dass sie seit ca. 1 Monat in der einsamen Region von Capizza di vacca auf Sardinien umherirrte. Um die Hündin vor schlimmerem zu bewahren, dem Tod durch Verhungern oder Krankheit oder einem Unfall, fingen unsere sardischen Kollegen sie mit der selbstauslösenden Falle ein. Wir nannten die hübsche Mischlingshündin, die vom Tierarzt auf 2 Jahre geschätzt wird Sophia und ließen sie gleich kastrieren und chippen. Sophia ist nun eine Woche bei uns hat die Sehnsucht nach Liebe und Zuwendung hat über ihre anfängliche Angst gesiegt. Sophia begrüßt uns mit einem Wedeln und wenn sie ihre Skepsis und Zurückhaltung überwindet, hört sie gar nicht mehr auf, Streicheleinheiten einzufordern. Wenn Sie die Geschichte von Sophia für die Zukunft mitgestalten möchten, so melden Sie sich bitte bei uns.

Falls Sie sich an den Kosten für Sophias Kastration beteiligen können, so spenden Sie bitte unter dem Stichwort „Tierarztkosten Sardinien“.

Sophia bedankt sich mit ihrem wachsenden Vertrauen.

 
Liebe macht keinen Unterschied!

  

Zumindest macht es die wunderbare Hündin Pimpi nicht, sie putzt und bewacht und liebkost ihre drei artfremden Findelkinder als wären es die eigenen Welpen.

Die Kitten hatten Glück im Unglück, ein Bauer hatte sie durch Zufall in einer Wiese gefunden, wo er mit seinem Traktor unterwegs war. Es hatte nicht viel gefehlt, dann wären diese Winzlinge unter die Traktorreifen gekommen. Sie hatten Glück und wurden vom Bauern sofort in die Obhut von arca sarda gegeben. Da die Katzenkinder noch nicht alleine fressen können, sind sie bei unserer Kollegin Mariangela zuhause untergebracht. Mariangela füttert sie mehrmals täglich mit der Spritze und alle anderen Aufgaben übernimmt ihre Hündin Pimpi, die vom Charme der kleinen total verzückt ist.

Wenn auch Sie sich verzücken lassen möchten, so melden Sie sich bei uns.

 
Ginevra muss ihr Paradies verlassen!

  

Als Welpe ist sie einem Bauern im grünen Hinterland von Calangianus zugelaufen und durfte bleiben. Zwei Jahre lang hat sie das freie und dennoch behütete Leben dort sehr genossen. Ginevra durfte auf zigtausend Quadratmeter naturbelassenem Gelände inmitten von vielen anderen Hunden, Katzen und sogenannten Nutztieren frei leben und bekam täglich Futter und auch Zuwendung. Sie dankte das dem Menschen indem sie sich zu einem aussergewöhnlich liebevollen und anhänglichen Hund entwickelte und ein unglaublich tolles Sozialverhalten bekam. Sie liebt alle Zwei –und Vierbeiner und ist eine souveräne und wunderbare Hundepersönlichkeit. In diesem kleinen und eigentlich viel zu langen Körper lebt ein ganz großes Herz, welches sicherlich für die Freiheit genauso schlägt wie für jede Art von Sozialkontakt. Alles könnte wunderbar sein, wenn nicht die resoluten Nachbarn des Bauern gedroht hätten, Ginevra zu erschießen, wenn sie die nicht eingezäunten Grundstücksgrenzen überschreiten würde. Um Ginevra zu schützen liegt sie nun angebunden unter einem Baun und versteht die Welt nicht mehr. Unter anderen Umständen hätten wir niemals eingewilligt, Ginevra aus ihrem kleinen Paradies wegzuholen aber eine Zukunft an der Kette können wir nicht ankzeptieren.

Falls Sie Interesse an diesem wunderbaren Hund haben, so melden Sie sich bitte.

 
4 Welpen ausgesetzt – weit ab jeglicher Zivilisation!

  

Baia, Bambi, Bimba und Bado hatten einen besonders eifrigen Schutzengel. Sie wurden weit ab jeglicher Zivilisation ausgesetzt, im Umland von Santa Teresa. Auch der Mensch, der dies gemacht hat, scheint sich weit ab jeglicher zivilen und menschlichen Entwicklung zu bewegen, denn der gewählte Ort, an dem er sich den Welpen entledigte, war so einsam, dass man mit ihrem Tod hätte rechnen müssen.Weit und breit weder Schutz noch Futter, für so junge Hunde der sichere Tod. Der Zufall oder ein Schutzengel hat dazu geführt, dass diese vier kleinen Hunde doch gefunden worden sind. Wir pflegen sie momentan in unserer Auffangstation in Santa Teresa und hoffen, dass die hübschen und gesunden Welpen schnell eine Pflegestelle finden, damit sie den furchtbaren Start in ihr junges Leben schnell vergessen können.....

 
Gaia – ein langer Weg bis zum Glück!

  

Welchen Weg die hübsche, gefleckte Hündin hinter sich hat, werden wir nie genau erfahren. Wir wissen nur, dass sie eines Tages im Hinterland von Santa Teresa, einer sehr verlassenen Gegend in den Bergen von Saltara, einer einheimischen Familie zugelaufen ist. Dort hätte sie eigentlich bleiben können, wären da nicht die Nachbarn gewesen, die sich über die Hündin dermaßen ärgerten, dass die Familie gezwungen war, sie an die Kette zu legen. Gaia ist eine junge, verspielte und sehr agile Hündin, daher hat die Familie letztlich eingesehen, dass das Leben an der Kette für Gaia nicht möglich ist und hat sich an arca sarda gewandt. Wir haben Gaia sofort übernommen, da sie noch die traurigen Spuren der Kette im Fell hatte und bei ihrem Anblick klar wurde, dass sie aus dieser Situation gerettet werden muss. Wir erleben mit Gaia täglich eine wunderbare Hündin, menschenbezogen, verspielt, sehr liebevoll und völlig unkompliziert im Umgang mit Artgenossen und auch mit Katzen. Die ca. 2-3jährige, mittelgroße Hündin, wurde von uns nun kastriert und ist gesund und wartet nun darau, dass ihr langer Weg endlich zum richtigen Ziel führt.

Bitte helfen Sie dabei.

 
Ostermontag – auch ein Tag zum Sterben!

  

Während die meisten von uns das Fest der Auferstehung gefeiert haben, kämpfte in Santa Reparata ein ganz neues Leben mit dem Tod. Eine Touristin fand das nur wenige Tage alte Kätzchen, natürlich noch mit geschlossenen Augen, gleich neben einer Mülldeponie. Das winzige, weiße Tierchen hatte noch die Nabelschnur am Bäuchlein und war mit Fliegeneiern übersäht. Sofort wurde es gesäubert und gewärmt und bevor man es in die Auffangstation nach Santa Teresa brachte wurde das gesamte Areal nach einer Mutterkatze oder weiteren Geschwisterchen abgesucht, leider erfolglos. Wir gehen daher davon aus, dass das Tierchen gezielt nach seiner Geburt „entsorgt“ wurde. Es ist nur knapp einem langsamen, grausamen Tod entgangen, wäre es nicht gefunden
worden, hätten die Fliegen es bei lebendigem Leib aufgefressen. Die Freude über seine Rettung wurde von der Gewissheit überschattet, dass es schier unmöglich ist, ein derart junges Kätzchen nur mit Ersatzmilch aufzuziehen. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass viele Tiere aufgrund der Schwäche und der fehlenden Abwehrkräfte nach kurzer Zeit sterben.

Dem ersten Wunder folgte aber gleich ein zweites und so wurde uns nur wenige Tage später eine Mutterkatze mit 5 Kitten in die Auffangstation gebracht. Die Katze hatte in Castelsardo ihre fünf Kätzchen zur Welt gebracht und damit den Zorn der Anwohner auf sich gezogen, die wild entschlossen waren, sie gemeinsam mit einer anderen Katze und ihren Kitten irgendwo im Niemandsland auszusetzen. Um das zu verhindern wurde arca sarda eingeschaltet und nahm die beiden Katzen sowie die fünf Kitten selbstverständlich auf. Somit waren nicht nur sieben Leben gerettet sondern gleichzeitig auch eine Amme für das winzige, weiße Kitten gefunden. Es dauerte nicht lange, da putzte es die hübsche, langhaarige Kätzin, als wäre es ihr eigenes und das kleine fand schnell seinen Platz an der Zitze. Wäre es nicht etwas kleiner, so würde man nicht merken, dass es ein adoptiertes Kätzchen ist. Die unglaubliche Fürsorge und Liebe der Mutterkatze und ihr sanftes und vertrauensvolles Wesen rühren und beschämen uns zugleich. Sie hat das gerettet, was ein Mensch vernichten wollte.

Bitte unterstützen Sie die couragierte Arbeit unserer sardischen Kollegen durch Ihre Spende unter dem Stichwort "Mutterglück".

 
Emma und Elia – zwei Hunde haben bei uns eingecheckt!

  

Über Nacht haben die beiden hübschen Hunde einen Zwinger bei uns bezogen, haben sich auf weiche Decken gelegt und aus dem sauberen Wassernapf getrunken und sich an der vollen Futterschüssel erfreut. Aber WIE um alles in der Welt und WOHER kommen die beiden bei uns in den Zwinger und WER hat sie dort so selbstverständlich untergebracht, fürsorglich und mit dem Komplettprogramm, welches wir jedem Neuzugang zuteilkommen lassen?

Es wird wohl nie eine Antwort auf die Frage geben aber die Vermutung liegt nahe, dass es jemand aus den engen Arbeits- oder Freundeskreisen von arca sarda gewesen sein muss. Unsere Zwinger der Casetta liegen sehr versteckt und befinden sich auf dem Privatgelände unseres Tierarztes, nur „Insider“ wissen von dern Existenz und kennen die Lagerorte für Futter und Schüsseln und Decken, nur ein Insider konnte die beiden Hunde praktisch wie in einem Hotel einchecken.

Unsere Pfleger waren entsprechend entsetzt, als sie morgens die beiden in diesem Zustand vorfangen, ohne jegliche Information oder Ankündigung. So warteten wir lange, bis wir die beiden nun zur Vermittlung freigeben. Wir haben vor Ort alle Hebel in Bewegung gesetzt, eventuelle Halter der Hunde ausfindig zu machen, Menschen zu finden, die von deren Existenz und Vorgeschichte etwas wissen könnten. Niemand kennt die beiden und niemand vermisst sie...aber sie vermissen das Leben draußen und einen Menschen, der sie liebt. Emma wurde bereits von uns kastriert, Elia ist ein bisher noch unkastrierter Rüde. Wenn Sie sich für einen dieser beiden liebenswürdigen und treuen Seelen interessieren, so melden Sie sich bei uns.

 
INDIA – jahrelang als Geburtsmaschine missbraucht findet sie nun endlich Ruhe!

  

Unvorstellbar, dass ein so kleiner Körper mehr als acht Jahre lang ständig trächtig war und Welpen zur Welt brachte. Es ist ein Wunder, dass die kleine India das überlebt hat, ihre Welpen haben das meist nicht. Unsere Kollegin Adriana war seit vielen Jahren in Kontakt mit dem Halter der Hündin, einem passionierten Jäger und hatte bisher erfolglos versucht, ihn zur Kastration von India zu überreden. Er war wie die meisten seiner Sportsfreunde der Meinung, dass eine kastrierte Jagdhündin ihren Instinkt verlieren würde, so löste er das Problem der Welpenflut auf seine Art und Weise. Nun, da India sehr alt geworden ist, hat er dem Druck von Adriana nachgegeben und sie kastrieren lassen. Die Kosten dafür tragen wir natürlich, da India sonst niemals Ruhe gefunden hätte. Immer noch sind die versprochenen Gelder der Region Sardinine zur Bekämpfung des Streunertums nicht geflossen, 1 Million Euro, die eigentlich schon im Jahr 2010 hätten bereitgestellt werden sollen. Gelder, von denen niemand weiß, wo sie sind. Bis dahin entscheiden 150Euro pro Hund (Sonderpreis Kastration) darüber, ob ein Tier ein würdiges Leben leben darf oder als Geburtsmaschine missbraucht wird. Wir haben die Entscheidung für die Würde getroffen, bitte tun Sie dies auch und spenden für Kastrationen.

 
Vater, Mutter, Kind...und ein Happy End!

  

Sie haben sicherlich nicht nur mitgelesen sondern auch mitgefühlt, als wir von der Situation des kleinen Maremmano Rudels berichtet haben. Vom Rudel, wo nur eine einzige Hündin jedes Jahr unzählige Welpen wirft, eine Hündin, die sich niemals hat fangen lassen. Monatelang haben wir uns auf die Lauer gelegt, mit selbstauslösenden Fallen, mit Schlafmittel, mit einem Blasrohr. Als wir vor einigen Monaten zwei Welpen fangen konnten war ein großer Schritt getan und als es uns gelungen war, die Mutterhündin zu fangen, richteten sich unsere Augen und Aktivitäten nur noch auf den letzten Welpen, der mittlerweile zu einem stattlichen Junghund herangewachsen war, auf Zaira. Herangewachsen war nicht nur ihr Körper sondern auch ihre Angst vor dem Menschen, ihre Zurückhaltung und ihre unglaubliche Skepsis allem Neuen gegenüber. Nachdem wir die selbstauslösende Falle auf dem unwegsamen Gelände aufgestellt hatten, war Zaira tagelang nicht mehr gesehen worden. Auch nach dieser Zeit, als sie sich an den Anblick der Falle gewöhnt hatte, war nicht daran zu denken, dass sie jemals in diesen Drahtkäfig gehen würde. So konzentrierten sich unsere sardischen Kollegen erneut darauf, Zaira mit Schlafmittel im Futter einzufangen. Immer und immer wieder war das versucht worden, immer und immer wieder ohne Erfolg, da die Hündin aus Angst solche Adrenalinschübe entwickelte, dass sie in dem völlig eingewachsenen Gelände auch im scheinbaren Tiefschlaf immer wieder in undurchdringbare Büsche flüchten konnte.

Wir konnten es nicht glauben, als wir an einem Samstagmorgen die SMS erhielten "preso Zaira" ..wir haben sie bekommen! Das stundenlagen Warten und auf dem Bauch robben von Mariangela und Adriana war belohnt worden und mit einer Portion Zufall und Glück hatte es zum Erfolg geführt. Zermürbt von den unzähligen, erfolglosen Aktionen, hatten sie Zaira eine Dosis Schlafmittel verabreicht, die für ein ca. 200kg schweres Tier angemessen gewesen wäre. Dennoch öffnete Zaira immer wieder die schweren Augendeckel, wenn sich die beiden Frauen bis auf wenige Meter an sie herangeschlichen hatten und stand auf ihren wackeligen Beinen auf und versuchte, zu rennen... Der Zufall und das Glück wollten es, dass Zaira sich in einen Busch rettete, der auf der Rückseite durch eine hohe Steinmauer begrenzt war, sodaß ihre Flucht nach hinten nicht möglich war. So gelang es Adriana und Mariangela, die sich immer noch wehrende Hündin an den Vorderbeinen aus dem Gebüsch zu ziehen und in den Transportkenne zu setzen. Für alle drei war das eine nervliche und körperliche Höchstleistung und mit Bangen wartete man über 24 Stunden darauf, dass die Hündin richtig wach wurde. Sie befand sich zu dem Zeitpunkt bereits in unserem Zwinger in der Auffangstation. Unser Anliegen ist es stets, für jedes einzelen Tier die richtige Entscheidung zu treffen und bei Zaira hatten wir uns das sehr schwer gemacht. Konnte es die junge Herdenschutzhündin tatsächlich schaffen, ihre Ängste zu vergessen und sich an ein Leben in der Zivilisation anpassen? Was wäre die Alternative? Wir hätten sie kastrieren lassen können und zurück auf das Gelände bringen und sie wie auch ihren Vater und ihre Mutter dort vor Ort betreuen können. Für Vater und Mutter war das sicherlich die einzige Alternative, erwachsene Herdenschutzhunde ohne jeglichen Kontakt mit der Zivilisation in der Prägephase aber was war mit Zaira? Sollten wir einem so jungen Hund eine Zukunft in einer Familie verwehren? Wir waren hin- und hergerissen zwischen dem augenscheinlichen Paradies der sardischen Natur und dem Wissen, dass bei Krankheit und im Alter ein solcher Hund dann niemals mehr therapiert und ausreichend betreut werden kann. Als Zaira uns schon am dritten Tag mit einem winzigen Schwanzwedeln begrüßte, war die Entscheidung gefallen. Sie wurde geimpft und auf die Ausreise vorbereitet und als alle bürokratischen Hürden genommen waren, startete sie per Flugzeug in ihr neues Leben.

Mittlerweile liegt Zaira im Hundekörbchen als hätte sie niemals was anderes gekannt und alle beteiligten sind sich sicher, dass es die richtige Entscheidung für Zaira war. Es wird nun auf diesem Gelände keinen ungewollten Nachwuchs mehr geben und unsere sardischen Kollegen werden sich um Vater und Mutter täglich kümmern und schöpfen Kraft aus den wunderbaren Entwicklungsgeschichten der großen Zaira und ihrer Geschwister. Wenn Sie Interesse an diesen Hunden haben, so melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Eine Hundekolonie in San Pasquale!

  

Wir kennen die Vermehrungsproblematik von Katzen in Kolonien zu gut und wissen, wie viele Kitten eine nicht kastrierte Katze zur Welt bringen kann. Dass es ähnlich auch bei Hunden funktioniert, wissen wir zwar theoretisch, hatten aber noch nie so einen Notfall wie in dem kleinen Bergdorf San Pasquale. Dort hat eine hübsche, kleine Hündin den Menschen, denen sie zugelaufen ist, quasi über Nacht einen Welpenwurf geschenkt. Die Leute fanden in der Scheune vier winzige Welpen, alle weiblich. Diese Menschen mögen Hunde und daher brachten sie nicht übers Herz, die Mutterhündin, die sie in der Zwischenzeit Desy getauft hatten und ihre Welpen Chicca, Fifì, Mimmi und Titti, zu verstoßen. Die kleine Hundekolonie, bestehend aus fünf Weibchen, sollte schon bald wieder Zuwachs bekommen. Auch wenn man sah, dass Desy immer dicker wurde und auch die kleine Mimmi, so wurde niemand aktiv, um diese Situation zu lösen bevor sie unlösbar würde. Glücklicherweise wurde arca sarda durch die vielen Kontakte vor Ort auf diese Situation aufmerksam und als unsere Kollgen das Gespräch mit dieser Familie suchte, hatte die kleine Mimmi schon weitere drei Welpen zur Welt gebracht, Trisky, Luna und Birba, alle drei auch diesmal weiblich. Desy befand sich glücklicherweise noch am Anfang ihrer Trächtigkeit und wurde sofort kastriert, die Präsenz von mittlerweile acht unkastrierten Weibchen ließ hier überhaupt keinen Platz für alternative Ideen.

Desy hat den Eingriff gut überstanden, ihre vier Töchter sind gesund und munter und ihre drei Enkelinnen purzeln als Miniwelpen durch die schöne Gegend. Es sieht alles sehr idyllisch aus und täuscht über die Dramatik der Situation hinweg. Letztlich konnte bisher nur Desy kastriert werden, von den anderen sieben Weibchen können vier jederzeit wieder trächtig werden. Nur, wenn wir es schaffen, die vier Junghündinnen sofort zu kastrieren und die drei Welpen in vier Monaten etwa, können wir diese Scheinidylle zur wirklichen Idylle machen. Die Familie hat sich nämlich bereiterklärt, alle Hunde zu behalten, wenn diese kastriert sind und keinen Nachwuchs mehr produzieren. Für die Hunde wäre das ein Traum, da sie dort auf diesem Hof alles haben, was sie zum Leben brauchen. respekTiere und arca sarda würden zwar weiterhin die Familie mit Futter unterstützen aber wir würden das gerne tun, um den Hunden zu ermöglichen, in dieser Idylle zu bleiben. Wir stehen aber vor dem großen Problem, die Kastration von 8 Hündinnen bezahlen zu müssen, der niedrigste Sonderpreis bei den sardischen Tierärzten beläuft sich auf 150,00 Euro. Bitte helfen Sie Desy und Mimi und all den anderen und spenden Sie für deren Kastration.

Bitte geben Sie als Stichwort "Kastration Hunde Sardinien" an. Unser Spendenformular oder unsere Bankverbindung finden Sie oben.

 
Gaza – sein bisheriges Leben war ein einziger Alptraum!

  

Wie geht es unserer englischen Bulldogge, von der wir Ihnen vor vielen Wochen berichtet hatten? Gaza, von uns befreit aus schlechter Haltung, nach monatelanger Gefangenschaft an der Kette und einem Leben als Wanderpokal.

Gaza hat seit seiner Befreiung unglaubliche Fortschritte gemacht. Die Leishmaniose, die ja bisher lediglich die Haut aber nicht die inneren Organe befallen hatte, haben wir durch konsequente Therapie in den Griff bekommen und den Titer bereits auf über die Hälfte reduzieren können. Auch die Behandlung der Haut und Ohren hat viele Fortschritte gemacht und aus dem einst ziemlich übel anzusehenden, an vielen Stellen kahlen Hund, ist nun eine richtige Bulldogge geworden mit all ihren Liebenwürdigkeiten, die die Rasseliebhaber schon lange kennen. Gaza ist ein sehr menschenbezogener Hund, der seinen Zweibeiner vergöttert. Er lebt momentan bei Franca im Privathaushalt, wird dort aber von der vorhandenen Bulldogge nicht akzeptiert. Gaza hat sich als wunderbarer Begleiter entwickelt, verbringt den ganzen Tag mit Franca im Büro und ist sehr ruhig und ist problemlos in den Alltag zu integrieren. Gaza hat einen sehr sanften Charakter und mag alle Zweibeiner, auch Kinder. Mit Artgenossen ist Gaza nicht unverträglich, man muss aber sehen, inwieweit die natürliche Eifersucht und Dominanz im jeweiligen Falle in den Griff zu bekommen ist. Gaza hat durchaus auch vierbeinige Spielgefährten aber Zuhause möchte er natürlich gerne ein Einzelprinz sein.

Gaza hat einen sehr langen Weg hinter sich und seit er bei uns ist, hat sich dieser Weg für ihn in Richtung Zukunft entwickelt und wir haben die Weichen für einen Weg ins Hundeglück gestellt. Angekommen ist Gaza noch lange nicht, dafür brauchen wir Sie!

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 
San Pasquale – eine neue Katzenkolonie und Herausforderung!

  

Präventiver Tierschutz muss allem voran nachhaltig sein. Wir führen deshalb Listen von allen bisherigen Fangorten, Aufstellungen, die uns zeigen, wo wir noch einzelne Tiere einfangen und kastrieren müssen, damit die entsprechende Katzenkolonie nicht wieder wegen nur einer Katze explosionsartig wächst. Eine unglaublich mühsame Arbeit, von der wir aber so überzeugt sind, dass wir daran festhalten. Umso entsetzter sind wir, wenn wir dann von ganz neuen Katzenkolonien erfahren, die nur wenige Meter entfernt von unseren Einsatzorten liegen, so wie in San Pasquale. Ein kleines Bergdorf, sehr überschaubar. Dort arbeiten wir seit vielen Jahren und haben hunderte von Katzen kastriert, alle Neuzugänge immer wieder eingefangen und nicht nur tausende von Euro für die Kastrationen investiert sondern auch Stunden und Tage und Wochen, um einzelne Tiere einzufangen. Nun haben wir erfahren, dass es dort eine kleine Kolonie von zehn Katzen gibt, die alle nicht kastriert sind. Obwohl auf Sardinien die Kommunikation in den engen Gassen, von Fenster zu Fenster, beim Minmarket an der Kasse, so unvergleichbar gut ist, ist die Präsenz unseres Vereins und die Info über unsere Aktivitäten anscheinend niemals zu der Dame durchgedrungen, die bis zum heutigen Tage die ständige Vermehrung der Katzen beobachtet hat. Nun, da es zehn Tiere sind und sie mit der Fütterung nicht mehr nachkommt, hat sie endlich die Initiative ergriffen und uns auch umgehend gefunden. Natürlich können wir Hilfe hier nicht ablehnen, auch wenn das genau die Probleme sind, die uns zermürben und die so hausgemacht sind. Die Kastration dieser Kolonie wird harte Arbeit bedeuten, unzählige Fahrten die Serpentinen hoch und runter, unendlich viel Wartezeit mit den selbstauslösenden Fallen, Op’s, Nachsorge...und am Ende wird eine Rechnung beim Tierarzt zu begleichen sein, die zwischen 400 und 800 Euro liegen wird, je nachdem, wie viele Männchen und Weibchen in der Kolonie sind. Von den begleitenden, medizinischen Versorgungen wie Entwurmungen, Parasitenbehandlung, Antibiosen, gar nicht zu sprechen.

Bitte helfen Sie mit, diesen Katzen die Zukunft durch Kastration und medizinische Versorgung zu sichern und spenden Sie mit dem Stichwort „Geburtenkontrolle San Pasquale“.

 
Papi kämpf um sein Leben!

  

12 Jahre alt ist Papi, einer der ältesten Kater der Katzenkolonie in Porto Cervo. Hinter dem lieben, schwarzen Kater liegen zwölf aufregende und anstrengende Jahre als Straßenkater. Unsere Kollegen haben immer versucht, dieses harte Leben eines Straßenkaters zu erleichtern, zu begleiten, mit Futter und Medikamenten und mit einem aufmerksamen Blick. Diesem Blick hat es Papi nun zu verdanken, dass er in die Tierklinik gebracht wurde. Er schien dehydriert und die Betreuerin der Kolonie merkte dann, dass er schlimmen Durchfall hatte und sich immer wieder erbrach. Der Tierarzt diagnostizierte zudem eine Entzündung im Körper aufgrund der schlechten Blutwerte. Papi leidet unter anderem unter starker Niereninsuffizienz und er ist Fiv positiv.

Während Papi sehr gut auf die ersten Therapien und den intravenösen Tropf reagierte, erlitt er kurz darauf wieder einen Einbruch.

Wir wissen nicht, ob wir Papi noch helfen können, dessen Körper nach 12 Jahren auf der Straße einfach schwach und mitgenommen ist aber wir werden alles daran setzen, ihm in dieser schweren Zeit zu helfen und sei es auch nur, ihn auf den letzten Weg zu begleiten.

Wenn auch Sie ein großes Herz für Senioren haben und finden, dass man gerade diesen alten Tieren jede mögliche Behandlung zuteilkommen lassen muss, so spenden Sie bitte mit dem Stichwort "Papi", um seine Klinikkosten begleichen zu können.

 
Berna – eine Hündin hat eine Chance!

  

Sie hat bereits ein Zuhause auf Sardinien gefunden und sie hat die Chance, dass sie dort ihr Leben lang glücklich bei einem Menschen leben darf. Wie so oft wird aber der Wunsch, einen Hund zu halten, von der finanziellen Last überschattet. Eine Last, die man nur schlecht tragen kann, wenn man in einer Region lebt, die ausschließlich vom Tourismus lebt und in der die Lebenshaltungskosten so hoch sind wie in einer deutschen Großstadt. Die Tierärzte lassen sich ihre Leistung ebenso vergüten, die Preise liegen nicht unter der deutschen Gebührenordnung. So trennt Berna und ihren Menschen die anstehende Kastration, ein Kostenfaufwand, der durch das Eingreifen von arca sarda und unseren Spezialpreisverhandlungen mit den Tierärzten sowieso schon halb so groß ist wie sonst aber immer noch 150Euro bedeutet. Das groß angekündigte Regionalprojekt, bei dem die sardische Regierung im Jahr 2010 bereits das zweite Mal die gigantische Summe von 1Million Euro im Kampf gegen das Streuertum für Kastrationen zur Verfügung stellt ist faktisch niemals realisiert worden. Bis heute gibt es weder eine schriftliche Zuteilung der Gelder, geschweige denn eine Auszahlung. Informationen hierzu bekommt man selbst aus Behördenkreisen und seitens der öffentichen Vertreter wie Gemeinde und ASL nicht. Natürlich setzen wir weiterhin alles daran, die Behörden mit in die Pflicht zu nehmen und die größtmögliche Kooperation zu realisieren, bis dahin dürfen wir aber die Einzelschicksale wie Berna und viele andere, die unsere Hilfe JETZT brauchen, nicht vergessen. Bitte helfen Sie.

Das Spendenformular oder die Bankverbindung finden Sie oben. Bitte setzen Sie als Stichwort "Berna" ein.

 
Schrotkugeln bei der Kastration entdeckt!

  

Die Freude, dass es uns endlich gelungen war, eine der gebährfreudigsten Katzen der Kolonie bei Karana einzufangen um sie kastrieren zu lassen, war schnell von der furchtbaren Diagnose des Tierarztes überschattet. Der Arzt hatte während der Kastration der Katze viele Schrotkugeln im Bauch des Tieres entdeckt. Aus dem eigentlichen Routineeingriff wurde eine lange und komplizierte Operation. Zum Glück hat die Katze den Eingriff gut überstanden. Es ist immer wieder unglaublich, unter welchen Umständen Tiere leben und überleben müssen aber wir sind uns sicher, dass wir mit der konsequenten Geburtenkontrolle auf Dauer dazu beitragen, die Population der frei lebenden Katzen so erheblich zu reduzieren, dass sie auch mehr Akzeptanz in der Bevölkerung finden und die Jagd nach ihnen aufhört.

 
Sie sind draußen und wir sind drinnen!

  

Diese Blicke tun weh. Sie scheinen zu fragen, zu fragen, warum wir previligiert sind, Nahrung und Unterschlupf haben. Sie scheinen zu betteln um Futter und um Hilfe. Diese Blicke waren es, die eine einheimische Dame dazu bewegt haben, sich mit uns in Verbindung zu setzen und um Hilfe zu bitten. Dieser Hilferuf kommt aus Castelsardo, aus dem historischen Stadtzentrum. Ein malerischer Ort, dessen Beschaulichkeit allerdings trügt. Auch wenn die bunten, kleinen Gässchen Geborgenheit zu vermitteln scheinen, so ist dies doch ein Ort, an dem es nicht genug Platz für Katzen gibt. Daher muss nun dringend verhindert werden, dass die Kolonie sich weiterhin
explosionsartig vermehrt. Noch mehr Katzen könnten nicht mehr gefüttert werden und noch mehr Katzen würden die meisten Anwohner so stören, dass man Vergiftungsaktionen provozieren würde. Daher ist dieser Appell so enorm wichtig. Helfen Sie uns dabei, dass diese Katzen aus dem Centro Storico bei unseren Kooperationstierärzten kastriert werden können und retten Sie damit den vorhandenen Tieren das Leben.

Das Spendenformular oder die Bankverbindung finden Sie oben. Bitte setzen Sie als Stichwort "Castelsardo" ein.

 
Macchia – acht Monate lang hat er keinen Platz auf dieser Welt gefunden!

  

Diese Welt hat ihn nicht willkommen geheißen. Macchia ist in einer unglaublich reichen Gegend auf Sardinien zur Welt gekommen, niemand weiß genau wann und wo aber auf einmal war er da, inmitten der Villen und Prachtstraßen und suchte als Welpe vergeblich nach Geborgenheit und Futter. In dieser Gegend viel natürlich ein streunender Hund sofort auf, denn die mag man dort nicht, diese Problematik wird immer irgendwie gelöst...

Eine Tierfreundin aus der Region nahm sich seiner an und brachte ihm täglich Futter, da der Welpe total unterernährt war. Zudem war er sehr ängstlich, er hatte bisher im Leben nur die Erfahrung gemacht, verscheucht zu werden. Elena, die Sardin, war aber seine einzige Chance. So gewöhnte er sich an die Fütterungszeiten und –Orte und erschien jeden Tag, fraß, und flüchtete sofort wieder. Eines Tages kam Macchia nicht mehr, Elena wartete vergebens und als er mehr als eine Woche veschwunden war, gab sie auf und war sich sicher, dass Macchia nicht mehr leben würde.

So kehrte Elena in den Süden der Insel, wo ihre Eltern leben, zurück. Eines Tages, im Dezember, erhielt sie von einer Freundin aus Porto Cervo einen völlig unerwarteten Anruf, Macchia wäre zurückgekehrt und hätte sich in der
Katzenkolonie angesiedelt, die sie in Abwesenheit von Elena füttern würde. Elena zögerte nicht und kehrte an die Costa Smeralda zurück und fand ihren geliebten Welpen, mittlerweile ein stattlicher Junghund, tatsächlich inmitten ihrer Katzen.

Macchia entfernte sich nicht mehr, er blieb Tag und Nacht an dieser Futterstelle und so versuchten unsere sardischen Kollegen, ihm dort einen Unterschlupf zu bauen und ihn somit zumindest ein wenig vor dem kalten und nassen, sardischen Winter zu schützen. In Porto Cervo sieht man das aber gar nicht gerne und so versteckt der Platz für Macchia auch war, nach wenigen Tagen wurden immer alle Decken und Körbe entsorgt, die Ordnungsbehörden von Porto Cervo akzeptierten nichts. So verbrachte Macchia zwar satt aber völlig schutzlos viele Wochen und zu diesen Sorgen kam die Angst, dass er spätestens mit dem Beginn der Touristensaison von der Straße weg musste, damit die Touristen nicht mit dem Problem des Streunertums in Kontakt kommen. Das Schicksal von Macchia war also besiegelt und da unsere Auffangstation in Santa Teresa völlig überfüllt war, wurde die traurige Entscheidung getroffen, Macchia seiner Freiheit zu berauen und ihn vorübergehend im neuen canile in Arzachena unterzubringen. Elena brachte Macchia in diese Einrichtung, wo er natürlich aus hygienischen Gründen erstmal in Quarantäne musste. Es ist klar, dass Macchia, sein Leben lang frei auf der Straße, entsetzlich unter dieser Einzelhaft leidet. Es liegen noch einge Tage vor ihm, bis er zu den anderen Hunden in die größeren Gehege darf. Elena besucht ihn aber täglich und führt in an der Leine aus so oft es geht.

Sobald die 15 Tage Quarantäne vorbei sind, wird Macchia hoffentlich wieder Lebensmut finden, denn momentan scheint er schon fast depressiv. Macchia ist ein gutmütiger und lieber Rüde, sehr sensibel und liebevoll und verträglich mit Artgenossen. Er ist katzenverträglich, die einzigen Lebewesen, die ihm nach wie vor Angst machen sind die Zweibeiner aber Macchia ist schlau und lernfähig und wird schnell seinen schlechten Start ins Leben vergessen können.

 
Vater, Mutter, Kind....das happy end!

  

Wir haben Ihnen von den monatelangen, vergeblichen Fangversuchen berichtet, von den vielen ungewollten Welpenwürfen, die wir vermitteln mussten, um sie vor einem Leben an der Kette zu schützen und kürzlich haben wir Sie teilhaben lassen an der dramatischen, geglückten Fangaktion. Mittlerweile sind zehn Tage vergangen und wir konnten die tapfere Maremmanohündin zurückbringen. Jeder Tag, den wir sie im Zwinger unserer Auffangstation gepflegt haben, war ein Wechselbad der Gefühle. Die Freude, der Hündin durch die Kastration endlich geholfen zu haben wurde von der tonnenschweren Last ihrer Angst erdrückt. So sehr wir ihr auch zeigen wollten, dass wir ihr nichts antun, so sehr wir ihr unsere Aufmerksamkeit und unsere Liebe geschenkt haben, sie war und blieb ein Häufchen Elend.

Nun ist der wunderbare Moment gekommen, dass sie wieder zurück kann, zu ihrem geliebten Rüden. Die beiden nun vereint auf den unendlich wirkenden Feldern des Bauern zu sehen füllt unser Herz mit Freude und Dankbarkeit. Uns bleibt weiterhin die Aufgabe, auch Zaira, ihren letzten, mittlerweile schon groß gewordenen Welpen, einzufangen. Vielleicht wird unsere Beständigkeit nochmals belohnt.

 
Hochträchtige Segugiohündin – wir haben sie vor den Jägern gerettet!

  

Wer kann diesem herzerwärmendem Blick widerstehen? Als sich die Blicke der hübschen Segugiohündin und die unserer Helfer in Calangianus trafen, blieb nur wenig Zeit, diese warmen, braunen Augen und diese ausgestrahlte Liebenswürdigkeit auf sich wirken zu lassen. Die Blicke fielen sofort auf den riesigen Bauch und die ausgebildeten Zitzen und es war klar, dass diese Hündin kurz vor der Geburt ihrer Welpen stand. Sofort wurden Stimmen im Ort laut, von Jägern, die diese Hündin und den ein oder anderen ihrer Welpen unbedingt zur Jagd nutzen wollten. Wir wissen, was mit Jagdhunden passiert, die mit viel Erwartungshaltung aufgenommen werden, für die Jagd abgerichtet werden sollen und dann nicht funktionieren...

Wir wollten dieses Schicksal verhindern und haben die Hündin daher kurzerhand aufgenommen, ihr eine provisorische Wurfkiste gebaut und werden nun alles daran setzen, dass sie gesunde Welpen in einer ruhigen Umgebung zur Welt bringen kann und werden alles daran setzen, ihr und den Welpen diese Welt so schön und artgerecht wie möglich zu gestalten. Bitte helfen Sie uns dabei. Bitte spenden Sie, damit wir gutes Futter für die Mutter und Welpenbrei, sowie später hochwertiges Welpenfutter kaufen können. Die Bankverbindung oder unser Spendenformular finden Sie oben. Bitte geben Sie das Stichwort "Mutterglück" ein. Herzlichen Dank!

 
update – Vater, Mutter, Kind ...aber keine Bilderbuchidylle!

  

Seit wir von dieser unlösbar scheinenden Situation der Maremmanofamilie berichtet hatten, haben unsere sardischen Kollegen jeden Tag genutzt, die beiden Weibchen anzufüttern, anzulocken und an die Hundefalle zu gewöhnen, die nun seit Wochen auf dem Gelände stand. Diese Ausdauer ist am Samstag belohnt worden, nach vielen Jahren ist es unseren Kollegen endlich gelungen, die hübsche Mutterhündin zu fangen. Am richtigen Tag, im richtigen Augenblick, ist diese Falle „scharf“ gestellt worden und hat dieses lange Katz- und Mausspiel, welches unendlich viele Welpen hervorgebracht hatte, endlich beendet. Für die Hündin war dieser Augenblick der schlimmste ihres Lebens, sie hat so panisch reagiert, dass sie fast vor Angst kollabiert wäre. Wie grausam, dass man manchen Tieren so viel psychisches Leid zufügen muss, um ihnen ein besseres Leben zu schenken. Heute morgen wurde die Hündin kastriert, sie war immer noch so verängstigt, dass der Tierarzt zu uns in die Auffangstation kommen musste, um sie bereits dort - vor der Autofahrt in die Arztpraxis – narkotisiert hat. Während der Kastration wurde die traurige Vermutung bestätigt, dass die Hündin wieder trächtig war, sie hatte neun Welpen im Bauch. Glücklicherweise war die Trächtigkeit noch ganz am Anfang, wobei keinen Tierschützer eine solche Aktion kalt lässt und nur die grausame Gewissheit, dass es für so viele Hunde keinen Platz gibt, Trost spendet und Überzeugung, das einzig richtige getan zu haben. Für die Hündin beginnt nun die Genesungsphase und in einer Woche wird sie zurück auf ihr geliebtes Grundstück gebracht und wird dort mit ihrem Maremmanofreund hoffentlich noch ein langes und glückliches und ungestörtes Leben leben dürfen. Die beiden sind so eng verbunden, dass der Rüde- seit wir ihm die Hündin weggenommen haben – nicht mehr frisst. Wir zählen die Tage und Stunden bis zum happy end...

 
Die hungrigen Katzen fragen nicht nach Futter- und Tierarztkontingent!

  

Sie haben Hunger, wollen leben und sehnen sich nach einem würdigen, gesunden Leben. Wir im Tierschutz haben zwar die gesamte Organisation vor Ort parat und könnten morgen schon viel Leid lindern aber wir sind natürlich angehalten, unsere Kosten im Zaum zu halten und unsere Budgets welche wir für Tierarztkosten und für Futter geplant haben, nicht zu überschreiten. Während das eine Arbeit am Schreibtisch ist wo ein NEIN sicherlich viel leichter fällt, sind unsere sardischen Kollegen vor Ort mit Haut und Haaren involviert. Sie sehen die vielen unkastrierten Kätzinnen und vor ihren Augen läuft wieder ein Film ab, der Film den sie schon jahrelang verfolgen müssen. Im März werden wieder bei Wind und Wetter viel zu viele Katzenbabies auf die Welt kommen, so krank wie ihre Mütter und mit kaum einer Überlebenschance. Dieser Notruf hier stammt aus Castelsardo, er erzählt uns von einer Katzenkolonie, die sich auf dem Berg Monte della Marina angesiedelt hat. Bis hierhin sind die Erzählungen vom Verein arca sarda gelangt und auch hier hat man nun Hoffnung, dass dieser Verein endlich helfen kann. Bitte helfen Sie, dass wir das Engagement der Einheimischen unterstützen können und auch dieser Katzengruppe Hilfe schenken können und viel Elend und totgeweihte Kitten verhindern können.

Spenden Sie bitte für Kastrationen.

 

 
Miki – vor fünf Jahren hätten wir dich retten können und jetzt?

  

Oktober 2005, ein kleiner Welpe wurde von Kindern mitten auf der Straße in Santa Teresa gefunden. Er war offensichtlich ausgesetzt worden. Während die Kinder den Welpen unbedingt halten wollten, gab die Mutter nicht ihr Einverständnis und somit sollte Miki nach Deutschland vermittelt werden. Im letzten Moment aber gab die Mutter dem Betteln der Kinder nach und Miki sollte ein Sarde bleiben und in Santa Teresa aufwachsen. Natürlich hat sich respekTiere dieser Entscheidung gefügt, denn die Kooperation mit den Einheimischen und die Lösung der Probleme vor Ort darf man nicht nur predigen sondern muss sie auch leben, auch, wenn es manchmal schwerfällt.

Miki fand vor Ort aber leider nicht das Leben, welches sein anhängliches und liebes Wesen gebraucht hätte. Er wurde zum Gartenhund anstatt zum Familienhund und musste den größten Teil der letzten fünf Jahre draußen leben und musste schmerzlich den Familienanschluss und die Zuneigung entbehren, die er sich so sehr wünschte. Er verkündete sein Leid durch lautstarken Protest und somit wurde aus dem hübschen, jungen und völlig unkomplizierten Hund ein verzweifelter Kläffer. Wenn die Nerven der Menschen blank liegen und Miki mal ins Haus gelassen wird, verstummt er wie ein Fisch und wird zum seeligsten Hund der Welt. Da Miki aber nicht ins Haus soll und die Nachbarn das Bellen nicht mehr akzeptieren, muss Miki nun weg.

Eine traurige Geschichte über die diplomatische Arbeit mit den Einheimischen, über das Schicksal und über das Ausmaß von Entscheidungen auf ein ganzes Leben. Damals wäre es einfach gewesen, für diesen bezaubernden Hund eine perfekte Familie zu finden aber heute? Bekommt Miki eine zweite Chance, vielleicht bei Ihnen?

 
Rocky – nach 10 Jahren hat er alles verloren!

  

Seine Familie, sein Zuhause, sein Vertrauen und seine Gesundheit. Als wir den Hilferuf von Rocky erhielten waren wir alle tief betroffen. Es gibt so viele schlimme Einzelschicksale aber bei manchen Hunden, so wie bei Rocky, kommt einfach so viel zusammen, dass einem der Atem stockt. Rocky ist ein ca. 10jähriger Husky. Vor langer Zeit von einer sardischen Familie angeschafft, damals, als es Mode war, trotz der völlig unpassenden klimatischen Verhältnisse, einen Husky auf einer Mittelmeerinsel zu halten.

Nach vielen Jahren erfüllten Familienlebens ist für Rocky an dem Tag die Welt zusammengebrochen, als seine Familie ihn ausgesetzt hat. Er wurde in einem Innenhof angebunden und zurückgelassen. Tierfreunde, die ihn fanden, hatten keine andere Möglichkeit, als ihn gegen Bezahlung in einer Tierpension unterzubringen. Dort muss er – trotz der horrenden Summe von 150 Euro monatlich – 23,5 Stunden am Tag in einer fast dunklen Pferdebox dahinvegetieren. Die Tierfreunde bringen das Geld aber nicht mehr auf und somit läuft für Rocky das Ultimatum, er soll ins berüchtigte Canile Europa überstellt werden, das einzige, welches bereit ist, ihn gegen Bezahlung aufzunehmen.

Rocky hat die dramatische Umstellung seiner Lebenssituation nicht verkraftet. Neben dem speziellen Charakter eines Huskies muss sich ein neuer Besitzer nun erstmal mit der Herausforderung der Bewältigung seines Traumas beschäftigen. Inwieweit Rocky verträglich mit Artgenossen ist, können wir nicht verläßlich sagen, müssen aber berichten, dass es einen Futterneidvorfall mit einer Hündin gab. Wir können den Hund, der so viel verloren hat und so viel mitgemacht hat, nicht einschätzen, daher steht eine Vermittlung in eine Familie mit Kindern nicht zur Debatte.

Wir wünschen uns für diese arme, verlassene Seele, einen Kenner der Rasse mit viel Verstand und Geduld. Rocky wurde natürlich nicht nur seelisch vernachlässigt sondern auch körperlich. Er hat einen positiven Leishmaniosebefund und wird aktuell mit einer Tablette täglich behandelt. Wenn Sie Interesse an Rocky haben und (s)ein Leben retten können, dann melden Sie sich bitte, wir können dann weitere Informationen zur Verfügung stellen.

Rocky würde im canile schnell eingehen, es wäre nochmals eine Verschlechterung seiner bisherigen Haltungsbedingungen und die medizinische Versorgung wäre nicht mehr gewährleistet. Es darf nicht sein, dass es am Ende eines Hundelebens keine Gnade mehr gibt.

 
Stella - eine einzige Hündin produziert Nachwuchs wie am Fliessband!

  

Jeder einzelne von ihnen ist ein kleiner Traum. Schneeweiß und flauschig oder bildschön gestromt, quirlig und lebensfroh. Zehn von ihnen bedeuten für die Mutter aber körperliche Höchstleistung und Belastung, 20, 30 oder 40 von ihnen bringen im Laufe der Jahre nicht nur die Hündin sondern auch den Tierschutz an seine Grenzen. Während wir um das Leben der Kleinen bangen, die in den Bergen von Tempio bei eisigen Temperaturen auf die Welt gekommen sind und täglich den Kampf um die Muttermilch kämpfen, schmieden wir schon wieder Pläne, wie wir Stella endlich fangen und kastrieren lassen können. Auch der letzte Wurf der schönen Hündin umfassste zehn Welpen und liegt erst wenige Monate zurück. Für alle ein wunderbares Zuhause zu finden, alle Kosten für medizinische Betreuung, Flug und Vermittlung bereitzustellen, ist für respekTiere ein belastendes Unterfangen. Wenn wir es nicht bald schaffen, Stella zu fangen, sprengen wir unsere eigenen Kapazitäten und riskieren auch das Leben von Stella. Alle Fangversuche sind bisher gescheitert, sei es an der Schlauheit der Hündin, der Unbedarftheit der Bauern bei denen sie lebt. Nun haben wir gemeinam einen konkreten Plan geschmiedet und sobald die Welpen groß und stark genug sind, ohne Muttermilch zu überleben, werden wir einen weiteren Versuch starten. Bis dahin beginnen wir mit der Zufütterung der Welpen und hoffen, dass es nicht noch mehr kleine Sternchen am sardischen Himmel geben wird.

 
Dado – sein Blick und seine Penetranz waren seine Rettung!

  

Wir fragen uns immer wieder, was eigentlich passieren muss, damit die Menschen Verantwortung für ihre vierbeinigen Mitgeschöpfe übernehmen? Wo ist der sogenannte „Knopf“, der gedrückt werden muss, damit der Mensch Mitleid empfindet? Dado, der bildschöne, rehbraune Mischling, hat diesen Knopf gefunden und das war seine Rettung. Woher Dado kommt und warum er ganz alleine und ziemlich hungrig in Rena Majore umherirrte, das wissen wir nicht. Während wir uns noch die Frage nach dem Woher stellen, wußte Dado schon, wohin er wollte...nämlich dem Mann hinterher, dem einzigen Menschen, den er nach langer Suche erblickte. Dado hörte nicht auf, dem wegfahrenden Auto zu folgen, er lief dem Auto immer weiter hinterher, bis der Mann verstand, dass da gerade ein Hund verzweifelt der einzigen Chance hinterherlief, die er hatte.

Beim näheren Hinsehen erkannte der Mann, dass Dado viele Hautverletzungen hatte und manche Stellen schon blutig und schlimm entzündet waren. Da stand er also, mit einem extrem hungrigen Hund, voller Krusten und Wunden und ziemlich orientierungslos...und sehr penetrant anhänglich. Es dauerte nur eine Sekunde als der Mann die Türe vom Auto aufhielt und Dado saß zufrieden im Kofferraum. So wurde Dado in die Obhut von arca sarda gegeben. Seine Verletzungen wurden in der Zwischenzeit in der Tierklinik untersucht und die nicht ansteckende Demodexräude diagnostiziert. Dado wird dagegen nun behandelt und wir hoffen, dass er nach abgeschlossener Therapie nochmals einen Menschen findet, wo er den berühmten Knopf drücken kann, wir drücken Dado auf jeden Fall die Daumen.

 
Budoni – wieder ein verlorener Todeskampf!

  

Da, wo Skrupellosigkeit und Grausaumkeit dem gesunden Menschenverstand mit Seele und Moral gewichen ist, nützt auch die modernste Medizin nichts mehr. Die Fotos zeigen die letzten Stunden eines Katers, der in Budoni offensichtlich vergiftet aufgefunden worden war. Ein mitleidiger Sarde hat den Kater – nachdem respekTiere die Kostenübernahme zugesagt hatte – in die Tierklinik nach Olbia gebracht. Dort wurde die Vermutung, der Kater habe Gift gefressen, leider bestätigt und alle erdenklichen Sofortmaßnahmen eingeleitet. Leider konnten die Tierärzte der Klinik den bildschönen Kater aber nicht mehr retten, seine Lunge und sein Brustkorb waren schon komplett voller Blut gelaufen. Sein Blick wird uns lange nicht mehr loslassen, ebenso wie die Wut darüber, dass dieses junge Leben viel zu früh so grausam beendet wurde. Wir wissen nicht, ob noch weitere Katzen von dieser Vergiftungsaktion betroffen sind und wir können auch in Zukunft nicht verhindern, dass ein Katzenleben bei manchen in der Bevölkerung nichts wert ist aber wir werden weiterhin um jedes Leben kämpfen und nichts unversucht lassen. Bitte helfen Sie uns bei diesem Kampf, indem Sie durch Ihre Spende die Tierarztbehandlungen ermöglichen.

Hier geht’s zum Spendenformular, bitte unbedingt das Stichwort „Tierarztkosten Sardinien" eintragen! Oder spenden Sie auf unser Konto respekTiere e.V. - BLZ 310 500 00 - Konto 3376126 - Stadtsparkasse Mönchengladbach.

 
Cimmi – ein Hund ist vom Himmel gefallen!

  

...so macht es zumindest den Anschein, denn Cimmi fanden wir mitten in unserem Hunderudel in unserer provisorischen Auffangstation, dem mattatoio. Ein Ort, umgeben von hohen Mauern, begrenzt durch große Eisentore mit Vorhängeschlössern. Unser Anliegen war immer, dass kein Hund nach draußen flüchten kann, dass aber ein Hund auf einmal im Inneren des mattatoio ist, obwohl kein Tor beschädigt, kein Schloss aufgebrochen ist, das stellt uns vor Rätsel. Cimmi ist vielleicht vom Himmel gefallen (worden)? Der Arme ist daher noch ziemlich orientierungslos aber sein guter Charakter ist schon heute zu erkennen. Wir hoffen, dass Cimmi seinen Flug (woher auch immer) gut überstanden hat und er bald auf normalem Wege den mattatoio verlassen darf weil er von einer liebevollen Familie adoptiert wird. Wenn Sie Fragen zu Cimmi haben, dann wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Seine edle Rasse hat ihn nicht vor Verwahrlosung und Vereinsamung geschützt.

  

Gaza, eine reinrassige, englische Bulldogge hat in seinen geschätzten, sechs Lebensjahren, alles an menschlicher Unzulänglichkeit erlebt, was man sich nur vorstellen kann. Gaza wurde in San Pasquale mit einem Geschwisterchen geboren,welches kurz nach der Geburt starb. Er wurde vermittelt und damit begann die Odyssee seines Lebens. Sechs Jahre lang wanderte der kleine Kerl durch die verschiedensten, falschen, Hände und wurde nach anfänglicher Begeisterung immer schnell zu einem vereinsamten Kettenhund. Die Italiener lieben Rassen, sie sind nahezu Rassefanatiker, so fand Gaza immer schnell Menschen, die ihn unbedingt haben wollten. Leider war niemand dabei, der ihm auch Liebe und Fürsorge geschenkt hätte und nachdem man Gaza als Aushängeschild genutzt hatte, um abends auf der Piazza zu flanieren, war er nur noch ein lästiger Zeit- und Kostenfaktor. Immer wieder wurde er adoptiert, angebunden, verstoßen...und landete letztlich nach sechs Jahren
wieder in seinem Heimatdorf San Pasquale. Auch dort interessierte man sich nicht lange für den anhänglichen Hund, der die Menschen vergöttert,auch dort landete er nach kurzer Zeit angebunden an einem Baum. Gaza wurde krank und wurde ohne eine ärztliche Diagnose lange gegen Hautmilben behandelt, dabei litt die Bulldogge unter hartnäckiger Malasezia, einer Krankheit, die ganz anders behandelt werden muss. Leider erkrankte Gaza zudem an Leishmaniose und an Ehrlichiose und erst, als am Ende der Kette keine Bulldogge mehr hing sondern ein Häufchen Elend, wurde eine Nachbarin aufmerksam und meldete ihn der Amtstierärztlichen Behörde. Unser Verein, arca sarda, ist mittlerweile vor Ort zum verlängerten Arm der Behörde geworden und ist am selben Tag noch aufgebrochen, Gaza zu helfen. Kurze Zeit später befand Gaza sich schon in der Tierklinik und wurde eingehend untersucht und behandelt. Nun liegt ein weiter Weg vor Gaza, ein Weg der Genesung von körperlichen aber auch von physischen Belastungen und Krankheiten. Wir haben Gaza in unser Rudel in der Auffangstation integriert, dort zeigt er sich verträglich mit den Weibchen,  mit Rüden reagiert er dominant. Er liebt Menschen und sobald man sich mit ihm beschäftigt, wird er besitzergreifend. Gaza wäre der perfekte Einzelhund, der seinen Menschen vergöttert und jede Zuwendung zehnfach zurückgibt. Geben Sie Gaza eine Chance, beteiligen Sie sich an seinen Behandlungskosten, um aus dem unglücklichen Häufchen Elend endlich wieder einen Hund zu machen. Vielleicht sind auch Sie Liebhaber dieser Rasse und können Gaza – vorübergehend oder für immer – ein Zuhause schenken, diesmal das Richtige.

 
Chiara - bei manchen Hunden schlägt das Schicksal mehr als einmal zu!

  

Wir hatten Ihnen von Chiara berichtet, der hübschen Hündin, die ausgesetzt wurde und dann angefahren. Wäre das alleine nicht schon schlimm genug? Nun musste Chiara wieder in die Klinik, da man bei ihr eine zystische Umfangsvermehrung an der Brust festgestellt hatte. Diese Zyste nässte und wurde immer größer. Chiara wurde also in der Tierklinik in Arzachena operiert, die Zyste entfernt und gleichzeitig wurde die sanfte Hündin kastriert. Wir hätten Chiara so gerne erspart, nach diesem Eingriff in die tristen Mauern des mattatoio zurückkehren zu müssen, schon viel zu lange ist Chiara dort. Leider scheint aber niemand auf sie aufmerksam zu werden, denn in all den Monaten, in denen Chiara bei uns ist und kein Tag vergeht, an dem wir nicht auf den richtigen Menschen für sie hoffen, hat sich niemand für sie interessiert. Mariangela, ihre Betreuerin, schwärmt von ihr und ist tief betroffen von ihrer Sanftheit und ihrem guten Wesen. Sie sagte wörtlich: "...der Mensch, der sich zutraut, Chiara wieder ins richtige Leben zu holen, wird dafür in einer unglaublichen Art und Weise belohnt werden..." Sind Sie dieser Mensch?

 
Kater Kiko – Opfer von Gleichgültigkeit und fehlendem Engagement!

  

Kiko ist tot, viel zu früh gestorben, grundlos, grausam. Eigentlich also kein Thema mehr für eine Startseitenmeldung mit den sonst so wichtigen Spendenappellen. Und dennoch möchten wir ihnen von ihm erzählen. Es ist die kurze Geschichte vom Tierschutzalltag. Ein Alltag, in dem ganz wenige Menschen ganz viel leisten müssen, all das kompensieren, für was sich der Rest der Welt nicht interessiert oder zuständig fühlt. Es ist Alltag, wo mit unglaublichem Aufwand, zeitlich und finanziell, versucht wird, die Tiere vor unnötigem Leid zu bewahren und doch gelingt es uns oft nicht. Es ist eine Arbeit, die kaum sichtbar ist und von der man den größten Teil gar nicht darstellen kann aber sie ist die wichtigste, die es für uns gibt.

Kiko lebte in einer kleinen Katzenkolonie in Porto Cervo, einer Stadt der weltberühmten Costa Smeralda. Diese Kolonie wird von Elena betreut, einer passionierten Sardin, die im Sommer dort arbeitet, sonst aber bei ihrer Familie im Süden der Insel, bei Cagliari lebt. Wenn sie nicht vor Ort sein kann, dann organisiert sie eine Frau, die das Futter an ihrer Stelle zu den Katzen bringt. Mehr Engagement hat Elena in dieser Gegend leider nie organisieren und finden könnnen, sie war die einzige in dieser reichen und begnadeten Region, der das Wohl der Katzen am Herzen lag. Nun bekam sie einen Anruf von genau dieser Frau, die das Futter an den Futterstellen austeilte und wurde informiert, dass einer der Kater seit Tagen schon nicht fressen würde und kauernd in einer Ecke säße. Elena zögerte keinen Moment, fuhr mit ihrem Auto 350 Kilometer in den Norden und fand den Kater unterkühlt und völlig dehydriert. In der Klinik in Arzachena machte man Elena kaum Hoffnung. Der kleine Kater war zu schwach, sich auf den Beinen zu halten und sein Zustand ließ keine tiefer gehenden Untersuchungen zu. Er wurde erstmal an den Tropf gehängt um ihm die wichtigsten Nährstoffe zuzuführen und er wurde gewärmt. Sein Todeskampf hat dann aber nicht mehr lange gedauert, er ist in den Armen von Elena eingeschlafen. Die Fragen, warum sie niemand vorher informiert hat, warum die Leute nicht bereit sind, über das Füttern hinaus Engagement zu zeigen, warum sie an nur einem Tag 700 Kilometer zurückfährt, während Menschen neben Kiko den Kopf zur Seite wenden, sind bitter aber sie spiegeln die Realität in diesem Land wieder. Wir haben einen langen Weg vor uns, die Bevölkerung zu sensibilisieren aber wir werden diesen Weg weiter gehen, auch für Kiko.

Ciao Kiko!

 
Alan – ein Leben auf 2 Quadratmetern!

  

Wir alle kennen die Bedürfnisse von Hunden. Sie brauchen Bewegung, sozialen Kontakt, und vieles mehr. Nichts davon gibt es auf einem winzigen Balkon, der nur 2 Quadratmeter groß ist. Während es auf Sardinien unendlich viele Hunde gibt, die aus dem ein oder anderen, egoistischen Grund geauso gehalten werden, ist die Geschichte von Alan ein wenig anders aber nicht weniger traurig. Der liebevolle Mischling mit den wunderschönen, hellen Augen, hatte lange ein schönes Leben bei lieben Menschen. Alles änderte sich, als diese krank wurden und aufgrund dieser Krankheit keine Berührung mehr mit dem Hund haben dürfen. So wurde aus dem ehemaligen Familienmitglied und stadtbekannten Hund ein vereinsamter Gefangener auf einem Minibalkon. Bitte helfen Sie Alan, dass diese furchtbare Zeit bald zu Ende geht und kontaktieren Sie uns, falls Sie die Möglichkeit haben, Alan als Pflegehund aufzunehmen.

 
Vaniglia – den ersten Schritt in die Freiheit hat sie selbst getan...!

  

...die Freiheit gesichert haben wir ihr! Immer wieder sagen wir, dass Tierschutz auf Sardinien nur MIT der einheimischen Bevölkerung funktioniert. Dort, wo man sich mit Vorwürfen und Agression alle Türen selbst zumacht, wird keinem Tier mehr geholfen werden können. Es ist eine unserer größten Aufgaben, immer wieder Souveränität und Fingerspitzengefühl an den Tag zu legen, wo man eigentlich lieber handgreiflich werden würde. Im Falle der bildschönen Griffonhündin Vaniglia hat sich unsere Verhandlungsbereitschaft aber wieder einmal bewährt. Vaniglia fanden wir mit abgerissenen Seilen um den Hals geschnürt, als sie auf einer Schnellstraße vor zwei Rüden flüchtete. Sie war läufig und hatte es offensichtlich geschafft, die vielen Seile um ihren Hals aufzunagen. Wir mussten schnell handeln, um Vaniglia den Tod auf dem Asphalt zu ersparen, nahmen sie mit, ließen überprüfen, ob sie einen Chip hatte und standen dann vor der Gewissheit, dass wir Vaniglia ihrem Jäger, auf den sie gechippt war, zurückbringen sollten. Ein Ort, den wir gut kannten und eine Persönlichkeit, die für die Haltung der Jagdhunde bekannt war und schon verschiedene Auflagen der Amtstierärzte bekommen hatte. Mit Hilfe der amtstierärztlichen Behörde und viel Verhandlungsgeschick ist es unseren sardischen Kollegen dann gelungen, Vaniglia überlassen zu bekommen. Es laufen gerade alle behördlichen Schritte, um aus dem einst in Korsika teuer gekauften Jagdhund und auf Sardinien erbärmlich gehaltenen Wesen einen glücklichen Hund zu machen. Vaniglia ist besonders freundlich, ist verträglich mit allen anderen Artgenossen und mag auch sehr gerne Katzen. Ein Hund, der seinem künftigen Herrchen unendlich viel Freude bereiten kann. Wenn Sie sich für Vaniglia interessieren, dann melden Sie sich bitte bei Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .

 
Vater, Mutter, Kind...aber keine Bilderbuchidylle!

  

So weit das Auge reicht nur Wiesen und Felder und ein paar Kühe. Das ist DAS Paradies für einen Herdenschutzhund. Auf dem Gelände des Schäfers bei Santa Teresa leben die Hunde also absolut artgerecht, solange sie nicht angekettet werden. Das passiert immer dann, wenn es zu viele Hunde werden. Zu viele Hunde werden es, wenn dort Weibchen leben, die nicht kastriert sind. Seit einigen Jahren haben wir diese Situation im Blick und haben bisher schon viele kleine oder halbwüchsige Welpen von diesem Gelände holen können. Hunde, die wir von der Kette befreien mussten und Hunde, die so schlecht sozialisiert waren, dass sie jahrelang brauchen werden, um ihre Defizite aufzuholen. Also lag und liegt unser gesamtes Augenmerk darauf, die Hündin
des Schäfers zu kastrieren. Ein bisher hoffnungsloses Unterfangen. Ende des Jahres hatten wir große Hoffnung, als sie drei Welpen zur Welt gebracht hatte und diese in einem abgelegenen Gebüsch in der Bucht von Santa Reparata aufzog. Wir mussten nicht nur die Welpen fangen sondern es galt vor allen Dingen, von deren Präsenz zu profitieren und endlich die Mutter fangen zu können. Leider konnten wir von drei Welpen nur zwei einfangen, die dritte flüchtete total traumatisiert vom Fangstreß. Es folgen viele Wochen, in denen unsere sardischen Kollegen weder die Mutter noch das letzte Welpenweibchen zu Gesicht bekamen und wir machten uns große Sorgen. In diesen Tagen haben wir beide wiedergefunden. Sie haben sich wieder vor dem Haus des Schäfers angesiedelt. Während der prächtige Rüde ein großer, verschmuster Eisbär ist, nähert sich die Mutter nur bis zu einer Entfernung von ca. 3 Metern und ist schon wieder läufig. Der Welpe, mittlerweile auch von imposanter Statur, ergreift sofort die Flucht, wenn sie einen Menschen sieht, wir haben sie Zaira genannt, befürchten aber, dass sie diesen Namen niemals hören wird.

Wir könnten diese ursprünglichen Maremmas so gut ihrem Schicksal überlassen, in dieser wunderschönen, artgerechten Gegend, wäre das nicht die Tatsache, dass alleine diese beiden unkastrierten Weibchen zweimal im Jahr neue Welpen zur Welt bringen werden, von denen auch wieder einige weiblich sind...

Also versuchen wir weiterhin alles mögliche und unmögliche, selbstauslösende Fallen, Blasrohre, Vertrauensbildung, einfach alles. Das ist das, was Prävention bedeutet, was keiner sieht aber was wie eine tonnenschwere Last auf unseren Schultern wiegt.