Herdenschutzhunde
Die Geschichte der Herdenschutzhunde Herdenschutzhunde wurden – wie der Name schon sagt – zum Schutz der Herden vor Räubern (auch zweibeinigen) gezüchtet. Dabei war es wichtig, dass diese Hunde nicht jedem Feind über lange Strecken hinterherjagen, sondern nahe bei der Herde bleiben, um sie vor eventuell neuen Feinden zu schützen. So überprüfen Herdenschutzhunde zunächst die Situation, bevor sie schützend eingreifen. Es sind also sehr umsichtige, kluge und selbstständige Hunde. Bei falscher Erziehung und einem, seinem Wesen, nicht angemessenem Umfeld kann jedoch auch ein Herdenschutzhund diese Eigenschaft verlieren und zu einem sehr eigenständigen Jäger werden, der allem hinterherläuft und sein Rudel dabei aus dem Auge verliert. Das Wesen der Herdenschutzhunde Herdenschutzhunde wirken auf den Betrachter häufig sehr genügsam, verschlafen und gemütlich. Doch sollte man sich von dieser ruhigen Fassade nicht täuschen lassen. Als umsichtiger Beschützer ihrer Herde, wozu bei ihnen nicht nur das Grundstück und die Familie, sondern auch das gesamte sichtbare Umfeld und häufig besuchte Plätze und Spazierwege zählen, haben sie – ohne dass wir es unbedingt merken – immer den besten Beobachtungsplatz inne, um blitzschnell eingreifen zu können, falls (nach ihrer Auffassung) Gefahr droht. Fremde werden in diesen Bereichen mit äußerstem Misstrauen betrachtet und bei Gefahr verjagt. An dieser Stelle wird dann auch ggf. ein starkes Territorialverhalten deutlich. Aus diesem vermeintlich müden Teddybären wird dann ein imposanter und reaktionsschneller Herdenschutzhund. Die Voraussetzungen für ein gutes Zuhause Herdenschutzhunde sind keine Hunde für eine Stadtwohnung, sie brauchen ein großes Gelände und eine Familie, welche sie beschützen können, um ihrem Wesen nach ausgelastet und glücklich zu sein. Auf Spaziergängen zeigen sie sich selbstständig und mitunter freiheitsliebend. Wichtig für ist der Aufbau eines tiefen Vertrauensverhältnisses, das man sich bei diesen unabhängigen Hunden erst verdienen muss. Besonders bei Hunden, die ihren Besitzer gewechselt haben oder aus dem Tierheim kommen, kann das auch mal ein schwieriger Weg werden, der sich aber immer lohnt. Herdenschutzhunde sind also keine Hunde für jedermann und jeden Ort. Wenn man jedoch die Voraussetzungen erfüllt, erhält man einen treuen, ausgeglichenen und einfühlsamen Begleiter, den mehr nie mehr missen möchte. Bitte beachten Sie dass wir Herdenschutzhunde keinesfalls in Wohnungshaltung vermitteln. Wir erwarten ein größeres Grundstück mit einer mindestens 1,60 m hohen Einzäunung. Viele Hundeschulen möchten aus dem Herdenschutzhund einen Schäferhund machen. Bitte achten Sie unbedingt darauf dass die Hundeschule nachweislich versiert ist was die Eigenarten und Besonderheiten eines Herdenschutzhundes angeht. Arbeiten mit Leinenruck sind zweifelhaft. Nun aber gilt unsere ganze Aufmerksamkeit den Herdenschutzhunden, die noch eine Familie suchen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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